Rehabilitation

Unser Karrierelexikon für Pädagogik, Pflege & Medizin
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Traumjobs, die stark machen

Was ist Rehabilitation genau?

Kurz gesagt: Die Reha repariert, was kaputtgegangen ist. In der Rehabilitation wird nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall die Gesundheit wiederhergestellt. Der Aufenthalt in einer Reha-Klinik ist Menschen vorbehalten, die unter starken gesundheitlichen Einschränkungen leiden und im Alltag körperlich, seelisch oder geistig beeinträchtigt sind. Es ist also weder eine Kur noch ein Wellness-Urlaub.

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Die Rehabilitation ist stets eine Teamarbeit. Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und bei Bedarf auch Psychologen, Ergotherapeuten, Logopäden oder anderen Spezialisten arbeiten zusammen, damit die Reha klappt.

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Wieder auf die Beine kommen

Nicht jeder darf nach seinem Krankenhausaufenthalt zur Rehabilitation. Es muss erst bescheinigt werden, dass der Patient Reha-bedürftig und Reha-fähig ist. Das wird zuvor im Rahmen einer sozialmedizinischen Begutachtung ermittelt. Der Betroffene muss nämlich auch ordentlich mitarbeiten, um zu genesen. Hierfür sind eine gewisse Motivation und auch Belastbarkeit die Voraussetzung. Reha-Maßnahmen finden nicht immer in einer Klinik statt. Sie können stationär, ambulant oder auch teilstationär erfolgen. Die Art der Rehabilitation richtet sich nach der Ursache der Beschwerden und wird in verschiedene Fachbereiche unterteilt:

  • Orthopädische Reha bei Krankheiten im Bereich des Bewegungs- und Stützapparates
  • Neurologische Reha bei Schädel-Hirn-Trauma oder Schlaganfall
  • Kardiologische Reha nach Herzinfarkt oder Herzoperationen
  • Sportmedizinische Reha bei Gelenkverletzungen
  • Onkologische Reha bei Krebs
  • Psychiatrische Reha bei Depressionen, Essstörungen oder Schizophrenie

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Nur anerkannte Reha-Träger dürfen entsprechende medizinische Konzepte anbieten und durchführen. Welcher Kostenträger für eine jeweilige Maßnahme zuständig ist, orientiert sich dabei am Grund der Wiedereingliederung. Bei einem Arbeitsunfall ist die gesetzliche Unfallversicherung zur Gewährleistung der beruflichen Teilhabe zuständig. Ist die Erwerbstätigkeit aufgrund einer Krankheit bedroht, kümmert sich der Rentenversicherungsträger um die Erbringung entsprechender Leistungen. Die zulässigen Träger sind im sechsten Sozialgesetzbuch definiert und umfassen die gesetzlichen Unfall- und Krankenversicherungen sowie die Rentenversicherung, außerdem die Sozialämter, die Agentur für Arbeit oder die Jugendhilfe. Am häufigsten sind aber die Krankenkassen und Rentenversicherungen für die Kostenübernahme zuständig.

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Was passiert bei der Reha-Behandlung?

Wer als Fach- oder Hilfskraft auf einer Reha-Station oder in einer Reha-Klinik arbeitet, wird sich nie über Langeweile beklagen. Die Pflege in diesen spezialisierten Einrichtungen unterscheidet sich von der regulären Arbeit in einem Krankenhaus oder beispielsweise einem ambulanten Dienst. Pflegekräfte arbeiten besonders eng mit dem Patienten am Wiedererlangen seiner Selbstständigkeit zusammen. Hier gilt es, zuerst die verbliebenen Fähigkeiten festzustellen und ein Ziel zu formulieren. Dabei orientieren sich Fachpflegekräfte an einem Phasen-Modell. Alle Rehabilitations-Maßnahmen werden nach dem jeweiligen Stadium, in dem sich ein Patient befindet, ausgerichtet. Folgende Phasen werden dabei unterschieden:

  • Akutbehandlung/ Intensivstation
  • Frührehabilitation
  • Weiterführende Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung
  • Nachsorge
  • Langzeitpflege

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Der Begriff „Rehabilitation“ teilt sich in die Bereiche Medizinische Reha und Anschlussheilbehandlung. Anschlussheilbehandlungen sind Maßnahmen, die sich unmittelbar an eine Operation oder einen Krankenhausaufenthalt anschließen. Sie werden innerhalb von 14 Tagen nach der Entlassung angetreten. Unter Medizinischer Reha wird die gezielte Diagnostik und Therapie verstanden, um Erkrankungen zu behandeln, die zu Störungen und Beeinträchtigungen im Beruf und Alltag führen können. Ihr Ziel ist die Abwendung einer körperlichen Behinderung. Grundsätzlich gilt die Regel: Reha vor Rente.

Wer arbeitet alles in der Reha?

Jobs in der Rehabilitation

Der Fachbereich Rehabilitation wächst mit jedem Tag! Schließlich werden wir immer älter und da geht nun mal schnell etwas kaputt. Eine Pflegebedürftigkeit wollen wir so lange wie möglich hinausschieben und dabei hilft die Reha. Jedes Talent, das an einer Rehabilitation beteiligt ist, kann sich also über glänzende Berufsaussichten freuen: Physiotherapeuten, Logopäden, Ernährungsberater, Krankenpfleger, Masseure, Orthopädietechniker, Heilpädagogen und viele andere Superhelden der Gesundheits- und Sozialbranche.

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Neben der ambulanten Reha in einer Arztpraxis oder bei der Physiotherapie, können Sie auch in einer Reha-Klinik, einem Reha-Zentrum oder einer Rehabilitationsabteilung in einer Klinik Karriere machen. Das ist Ihnen zu unübersichtlich? Dann überlassen Sie doch das Finden Ihres Traumjobs Promedis24.

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Deine Jobvorteile bei Promedis24

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Marek (41)
Seit 2021 als Sozialpädagoge zurück bei Promedis24
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