Pflegegrade: Jedem Pflegebedürftigen gerecht werden mit Jobs von Promedis24

Jeder Pflegebedürftige ist anders – wer könnte das besser wissen als die Pflegeengel, die sich tagtäglich um sie kümmern? Promedis24 bietet die maßgeschneiderten Traumjobs in diesem spannenden Berufsfeld, das ja so vielseitig ist.
Die Voraussetzungen beginnen schon mit dem vergebenen Pflegegrad. Pflegebedürftige werden in ein System aus fünf Pflegegraden eingeteilt, denn die Bedürftigkeit sieht bei jedem anders aus. Die einen brauchen Unterstützung bei der Erledigung der Einkäufe. Andere benötigen eine Betreuung rund um die Uhr. Je nach Schwere der Beeinträchtigung wird auch der Pflegeaufwand bemessen, den Angehörige sowie professionelles Pflegepersonal aufbringen müssen. Das Hauptkriterium ist der Zeitaufwand, der für die Grundpflege der Person beansprucht wird. Das beinhaltet:

  • Körperpflege: Waschen bzw. Duschen/Baden, Zähneputzen, Haarpflege, Rasieren, Toilettengänge
  • Ernährung: Zubereitung des Essens in mundgerechten Portionen
  • Mobilität: Aufstehen und Zubettgehen, An- und Ausziehen, Stehen, Gehen, Verlassen der Wohnung, zum Beispiel für Behördengänge oder Arztbesuche

Darüber hinaus ist die hauswirtschaftliche Versorgung ein weiterer Faktor zur Bestimmung der Pflegebedürftigkeit, was aber nicht in die Kategorie der Grundpflege fällt.

Pflegegrade: Der Faktor Selbstständigkeit entscheidet

Viele reden noch von „Pflegestufe“, wenn sie „Pflegegrade“ meinen. Das liegt daran, dass erst seit 2017 eine Umbenennung stattgefunden hat. Dabei handelte es sich aber nicht nur um eine Namensänderung. Vielmehr ist ein neues Gesetz für die Pflegeversicherung in Kraft getreten, das durch die Umwandlung von drei Pflegestufen in fünf Pflegegrade für noch mehr Differenzierung sorgen soll: Wie viel Hilfe braucht ein Pflegebedürftiger? Aber auch: Wie selbstständig ist er noch? Das umfasst auch die geistigen Fähigkeiten, sozialen Kontakte sowie den Umgang mit Krankheiten und Belastungen.

Ein Beispiel: Für nur sehr leicht eingeschränkte Menschen ist der neue Pflegegrad 1 entwickelt worden. Damit der Pflegebedürftige möglichst lange selbstständig zu Hause wohnen kann, enthält der Pflegegrad 1 Maßnahmen wie:

  • Pflegehilfsmittel
  • Barrierefreier Umbau des Zuhauses
  • Pflegeberatung
  • Zuschüsse zum betreuten Wohnen

Gutachten ermittelt individuelle Bedürftigkeit und Pflegegrad

Das Thema Selbstständigkeit durchzieht auch die Einstufung in den übrigen Pflegegraden. Ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK)  prüft, wie gut jemand noch die täglichen Anforderungen meistert und an welchen Stellen er auf fremde Hilfe angewiesen ist. Diese Bereiche überprüft der Gutachter:

  • Körperliche Beweglichkeit
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten (verstehen und reden)
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • Die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen
  • Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Verwendet wird ein Fragenkatalog mit 64 Kriterien, die abgefragt werden. Die Einstufung erfolgt dann über ein Punktesystem: Der Gutachter vergibt für jeden der Bereiche Punkte, die dann zusammengerechnet den Pflegegrad ergeben. Die Pflegegrade von 1 bis 4 sind gegliedert in geringe, erhebliche, schwere oder schwerste Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten. Pflegegrad 5 wird vergeben bei „schwersten Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung“.
Der Gutachter kommt „von außen“, daher hilft es, wenn auch schon der Pflegebedürftige selbst und seine Angehörigen Informationen sammeln und sich auf die Begutachtung vorbereiten. So kann zum Beispiel eine Woche lang ein Tagebuch geführt werden, in dem dokumentiert wird, wie lange der Pflegebedürftige für Tätigkeiten braucht, wie schwer sie ihm fallen, ob er Unterstützung oder Beaufsichtigung braucht und wie viel die Pflegeperson übernehmen muss. Alles rund um Körperpflege, Mobilität, Ernährung und Haushalt sollte notiert werden.

Pflegehelden freuen sich über die verschiedensten Herausforderungen – mit dem Traumjob von Promedis24

Sie sind Herzmensch durch und durch und stehen Tag für Tag den hilfebedürftigen  Mitgliedern unserer Gesellschaft zur Seite. Als Kranken- oder Altenpfleger haben Sie schon viel gesehen und geben Ihr Herzblut in Ihre wertvolle Tätigkeit. Als Unter-die-Arme-Greifer, Aufgaben-Übernehmer und Senioren-Flüsterer freuen Sie sich über maßgeschneiderte Jobangebote von Promedis24, dem Arbeitnehmerüberlassungsprofi der Gesundheits- und Sozialbranche. Wir belohnen Sie, die so viel geben, mit Wunscharbeitszeiten, Sehnsuchtsort und Traumarbeitsplatz. Machen Sie schnell einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch!

Traumhafte Aussichten für Mee(h)rwoller

Jobs in der Pflege – ein Thema, das die Gesellschaft bewegt

Das Thema Pflege ist aus den Nachrichten nicht mehr wegzudenken – und der viel beschriebene Pflegenotstand hat das Potenzial zum Wort des Jahres. Überall werden händeringend Pflege(fach)kräfte gesucht, und die Politik muss sich etwas einfallen lassen, damit das System nicht irgendwann kippt. Wer in der Pflege arbeitet, selbst betroffen ist oder einen Angehörigen pflegt, der weiß aus eigener Erfahrung, was Pflege bedeutet.

Doch wissen auch die Entscheider aus dem Gesundheitsministerium Bescheid? Immerhin steht das Thema Pflege jetzt ganz oben auf der Agenda, doch immer wieder fordern Menschen, die in der Pflege arbeiten: Politiker sollten selbst eine Art Praktikum im Pflegebereich machen, bevor ihnen gestattet wird, Entscheidungen über die Pflege zu treffen. Zigtausende Pflegekräfte fehlen. Immer wieder werden neue Zahlen genannt, doch fest steht: So geht es in der Pflege nicht weiter.

Aufgaben in der Pflege: vielseitig und erfüllend

Zum Glück gibt es immer noch Menschen, die sich mit Herz und Seele der Pflege verschrieben haben. Zur Pflege gehören die Betreuung und Pflege kranker und hilfsbedürftiger Menschen. Beruflich unterschieden werden vor allem die Altenpflege, die Krankenpflege und speziell die Krankenpflege von Kindern.

Viele Menschen, die professionell in der Pflege tätig sind, lieben ihren Beruf vor allem auch deswegen, weil sie in ihrem Job etwas Gutes und Sinnvolles tun. Die Berufe im Bereich Pflege sind abwechslungsreich und erfüllend, erfordern aber auch Geduld, ein Gespür für Menschen, Kommunikationsfähigkeiten, Verantwortungsbewusstsein, Organisationstalent und Belastbarkeit. Zu den typischen Aufgaben in der Pflege gehören etwa:

  • Betreuung und Grundpflege
  • Unterstützung bei der Körperpflege
  • Unterstützung beim An- und Auskleiden
  • Assistenz und Hilfe in allen Belangen des täglichen Lebens
  • Förderung von Beweglichkeit und Mobilität
  • Prophylaxe-Maßnahmen
  • Überwachung der Vitalzeichen
  • Zubereitung der Mahlzeiten und Assistenz bei der Nahrungsaufnahme
  • Wundversorgung
  • Begleitung zu Terminen bei Ärzten oder Behörden
  • Gesprächsführung mit Patienten, Bewohnern, Angehörigen und Ärzten
  • Beobachtung des Zustands von Patienten oder Bewohnern
  • Schaffen von Freizeit- und Beschäftigungsangeboten
  • Hilfe bei der Pflege sozialer Kontakte
  • Erledigen ärztlicher Anordnungen
  • Überwachung von Therapiemaßnahmen
  • Persönliche Beratung von Patienten
  • Assistenz bei diagnostischen Maßnahmen
  • Prozessplanung und Dokumentation von pflegerischen Maßnahmen
  • Medikamente zusammenstellen und verabreichen
  • Pflegeberatung für Angehörige
  • Sterbebegleitung
  • Organisatorische und verwaltende Tätigkeiten

Geschichte und Entwicklung im Bereich Pflege

Durch den Fortschritt der Medizin und die demografische Entwicklung nimmt die Zahl der Pflegebedürftigen stetig zu. Die Pflege von Kranken und Pflegebedürftigen wurde zunächst von Familie und Gemeinschaft, später auch von Ordensschwestern übernommen. Heute arbeiten professionell ausgebildete Fachleute in den Pflege-Einrichtungen. Im Jahr 2013 gab es in Deutschland bereits rund 13.000 Pflegeheime und insgesamt ca. 900.000 Betreuungsplätze. Ein Drittel aller Pflegebedürftigen wird in einer stationären Einrichtung versorgt. Hinzu kommen zahllose Krankenhäuser und Kliniken oder auch ambulante Pflegedienste.

Das Pflege- und Betreuungsangebot ist heute extrem vielfältig und für Arbeitnehmer äußerst spannend. Zu den klassischen Einrichtungen, in denen der Bereich Pflege ein fester Bestandteil ist, zählen etwa:

  • Altenheime und Seniorenresidenzen
  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Kinderkrankenhäuser
  • Ambulante Pflegedienste
  • Wohngemeinschaften
  • Tagespflegen
  • Betreutes Wohnen
  • Gerontopsychiatrische Einrichtungen
  • Hospize
  • Medizinische Versorgungszentren
  • Facharztpraxen
  • Gesundheitszentren

Jede der genannten Einrichtungsformen hat ihren eigenen Sinn und Zweck, ihre Vor- und Nachteile. In Krankenhäusern etwa ist davon auszugehen, dass Pflege aufgrund von Verletzungen oder Erkrankungen nur vorübergehend ist. Die ambulanten Pflegedienste greifen den Ursprung der Pflege eines Angehörigen auf. Sie setzt auf eine häusliche Umgebung und die Betreuung im familiären Umfeld. Die klassische Form der Pflege in einem Altenheim wird, nicht zuletzt dem massiven Fachkräftemangel geschuldet, immer unattraktiver. Die Tagespflege ermöglicht es pflegenden Angehörigen, weiterhin ihrem Beruf nachzukommen. Betreutes Wohnen eignet sich wunderbar für rüstige Senioren mit dem Wunsch nach etwas Sicherheit. In einer Wohngemeinschaft für Senioren leben in der Regel zwischen fünf und acht Bewohner. Gerontopsychiatrische Einrichtungen und Hospize kümmern sich um die Pflege von Schwerstpflegefällen.

Pflege bietet berufliche Vielfalt mit Perspektive

Der Bedarf an Hilfs- und Fachkräften in der Pflege ist enorm. Fachkräftemangel und Pflegenotstand sind ein Riesenthema. Diese anspruchsvollen Tätigkeiten stellen hohe Anforderungen an fachliche und soziale Kompetenzen der Pflegenden. Dazu zählen etwa Kontaktbereitschaft, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, Einfühlungsvermögen, Geduld, aber auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Belastbarkeit. Alle Städte und Regionen verfügen über ein großes Angebot an Pflege-Einrichtungen.

Zu den typischen Berufen im Bereich Pflege zählen unter anderem:

  • Examinierte Altenpfleger (m/w/d)
  • Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d)
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d)
  • Gesundheits- und Pflegeassistenten (m/w/d)
  • Krankenpflegehelfer (m/w/d)
  • Altenpflegehelfer (m/w/d)
  • Krankenpflegehelfer (m/w/d)
  • Sozialbetreuer (m/w/d)
  • Sozialassistenten (m/w/d)
  • Fachkräfte für Pflegeassistenz (m/w/d)
  • Pflegehelfer (m/w/d)
  • Pflegeassistenten (m/w/d) sowie
  • Einrichtungs- oder Stationsleitungen (m/w/d)

Finden Sie Ihren Pflege-Traumjob mit Promedis24!

Vom klassischen Schichtdienst bis hin zu individuellen, familienfreundlichen Arbeitsmodellen ist alles möglich. Promedis24 beschäftigt eine Vielzahl an Pflege(fach)kräften, die engagiert und glücklich ihrer Berufung im Bereich Pflege folgen. Jeder Promedis24-Standort kennt natürlich auch die regionalen Unterschiede in den Berufsbezeichnungen und die jeweilige Anerkennung der verschiedenen Abschlüsse.

Neben dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung im Bereich Pflege kümmern sich die Personalexperten von Promedis24 übrigens auch um die Direktvermittlung von Fach- und Führungskräften. Zu den Leitungspositionen gehören unter anderem:

  • Einrichtungsleitungen (m/w/d)
  • Stationsleitungen (m/w/d)
  • Heimleitungen (m/w/d)
  • Pflegedienstleitungen (m/w/d)
  • Wohnbereichsleitungen (m/w/d)

Nach dem Motto „Zusammenfügen, was zusammen gehört“, entstehen beiderseitig wertvolle Kontakte zwischen Kundeneinrichtungen und motivierten Kollegen aus der Pflege.

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