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Kreißsaal: Wo das Licht das Welt erblickt wird

 Ein Kreißsaal ist der Raum in einem Krankenhaus, in dem Frauen ihre Kinder gebären. Dabei werden sie von Hebammen und Ärzten unterstützt. Das Wort „Kreißsaal“ leitet sich von „kreißen“ ab, was „gebären“ oder „Wehen haben“ bedeutet. Aber auch das mittelhochdeutsche Wort „krizen“ dient als Herkunft, welches sich als „schreien“, stöhnen“ oder auch „kreischen“ übersetzen lässt.

Das passiert im Kreißsaal

Der Kreißsaal einer Klinik - meist verfügen Geburtskliniken über mehrere - ist mit einer Reihe von Vorrichtungen ausgestattet, um die Geburt zu erleichtern und den späteren ersten Gesundheitscheck des Neugeborenen durchzuführen. Dazu gehört beispielsweise eine große Badewanne, in der sich die Gebärende entspannen kann. Das warme Wasser kann auch unterstützend wirken bei der Öffnung des Muttermundes und damit der  Beschleunigung der Geburt. In der Badewanne kann die Frau auf Wunsch ihr Kind auch zur Welt bringen (Wassergeburt). Hinzu bietet ein Kreißsaal diverse Hilfsmittel wie Gebärseile, Gebärhocker, eine Sprossenwand und Pezzibälle. Durch sanfte Übungen lässt sich der Wehenschmerz besser bewältigen.

Zentral ist das Kreißbett, ein geräumiges Bett für die werdende Mutter, auf der sie eine  für sich bequeme Gebärposition finden kann. Es ist dreiteilig, wobei jeder Teil separat verstellbar ist und so jede erdenkliche Position eingenommen werden kann. Tatsächlich gebären die wenigsten Frauen auf dem Rücken liegend, sondern empfinden beispielsweise die Seitenlage oder den Vierfüßlerstand als erträglicher. Auch der Vater kann einen bequemen Platz hinter der Frau am Kreißbett einnehmen. Da die Wehenphase bis zur Entbindung lange dauern kann, dürfen werdende Eltern auch Musik hören und etwas essen. Um der Frau ein wenig Ruhe zu können, kann sie mit Hilfe eines starken Schmerzmittels oder wehenhemmenden Medikaments ein wenig ruhen oder sogar schlafen. Dazu wird das Licht gedimmt, und die Frau darf es sich auf ihrem Kreißbett bequem machen. Die werdende Mutter ist ständig an Geräte angeschlossen, die ihren und den Zustand des Babys überwachen.

Kreißsaal: Die Rolle der Hebamme

Verläuft die Geburt normal, so darf eine Hebamme eigenverantwortlich die Geburt betreuen und leiten. Sie leistet im Kreißsaal Unterstützung bei den Wehen, hilft der Frau, die geeignete Gebärposition zu finden und überwacht den Zustand des Babys. Die Betreuung ist in dieser Abteilung der Gynäkologie nicht immer konstant: Wenn eine Geburt sehr lange dauert, kann es auch mittendrin zum Schichtwechsel kommen und eine andere Hebamme übernimmt die Geburtsleitung. Auch kann es sein, dass die werdende Mutter und ihr Partner eine Weile allein im Kreißsaal verbringen, wenn die Geburt noch nicht so weit fortgeschritten ist und es in anderen Kreißsälen akuter etwas zu tun gibt. Wichtig ist, dass sie stets mit Informationen versorgt sind.

Sollten Komplikationen auftreten, weiß die Hebamme, wann ein Arzt zu konsultieren ist. Die Hebamme führt zudem die Erstuntersuchung des Neugeborenen durch: Sind Puls, Atmung, Aussehen, Reflexe und die Körperspannung normal? Außerdem versorgt die Geburtshelferin die Frau nach der Geburt, näht beispielsweise gegebenenfalls einen Dammriss oder –schnitt und legt das Baby zur ersten Stillmahlzeit seines Lebens an die Mutterbrust. Das geschieht sehr kurz nach er Entbindung, damit sogleich die Milchproduktion in Gang kommt und das Kind zudem das nährstoffreiche Kolostrum erhält, die gesunde Vormilch, die vor dem eigentlichen Milcheinschuss produziert wird.

Bis Mutter und Kind auf ihr Zimmer in der Wochenbettstation gebracht werden, verbringen sie also noch einige Zeit im Kreißsaal. Erstversorgung der Mutter, Gesundheitscheck des Babys, erstes Stillen – all das dauert eine Weile.  

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