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Krefeld

Krefeld am Rhein: Seide, Beuys und Hochschulstandort

Die in der Niederrheinischen Tiefebene gelegene Großstadt Krefeld gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf sowie zur Metropolregion Rhein-Ruhr. Wegen der einst prägenden Textilindustrie wurde Krefeld auch als Samt- und Seidenstadt betitelt. Noch heute verfügt Krefeld über wunderschöne Jugendstil- und Gründerzeitbauten. Im Jahre 1929 vereinigten sich die Städte Krefeld und Uerdingen zur Stadtgemeinde Krefeld-Uerdingen am Rhein, die 1940 in Krefeld umbenannt wurde.

Erst seit der Eingemeindung von Linn 1901 liegt Krefeld direkt am Rhein. Die Stadt grenzt an das Ruhrgebiet und ist umgeben von Städten wie Duisburg und Moers. Mit dem Hauptsitz der Hochschule Niederrhein ist Krefeld zudem ein Hochschulstandort. Zu den berühmtesten Söhnen und Töchtern der Stadt zählen neben dem weltweit beachteten Aktionskünstler und Professor Joseph Beuys etwa die Schlagersängerin Andrea Berg.

Römer und Seidenstrümpfe: Krefelds spannende Stadtgeschichte

Bereits im 1. Jahrhundert nach Christus siedelten die Römer auf dem Stadtgebiet von Krefeld und errichteten das Kastell Gelduba. Doch erst im Hochmittelalter entstand das spätere Krefeld, das zunächst Krinvelde hieß. Der Name könnte so viel wie Krähenfeld bedeuten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Krefeld im Jahre 1105. 1361 erhielt der Ort das Marktrecht, zwölf Jahre später dann das Stadtrecht. Im 16. Jahrhundert wurde Krefeld zunächst evangelisch, bald darauf komplett zerstört und schließlich an die Oranier verschenkt und für neutral erklärt, wodurch die Stadt zum Zufluchtsort für Andersgläubige wurde – insbesondere für Mennoniten.

Zu diesen Mennoniten gehörte auch Adolf von der Leyen, dessen Söhne mit ihren Seidenwebereien den Grundstein für die Krefelder Textilindustrie legten. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts fiel Krefeld an Preußen. König Friedrich II. besuchte die Stadt mehrmals und zeigte sich beeindruckt von der Seidenindustrie, in der zeitweilig die Hälfte der Krefelder Bevölkerung tätig war. Er vergab Monopolrechte und verbot es, Rekruten aus Krefeld anzuwerben. Ein Großteil der textilen Produkte wurde exportiert – bis weit nach Russland und Amerika – darunter Borten, Taschentücher, Seidenstrümpfe und Samtbänder. Krefeld florierte und wurde bereits 1890 zur Großstadt.

Krefeld entdecken – Kultur und Karneval

In der Stadt Krefeld widmet sich die Museumslandschaft natürlich auch der Textilindustrie. Sehenswert sind insbesondere das Deutsche Textilmuseum und das Haus der Seidenkultur. Doch auch Besuche im 1899 eingeweihten Kaiser-Wilhelm-Museum, das sich der modernen Kunst verschrieben hat, oder im Museumszentrum Burg Linn lohnen sich. Überhaupt wird Kultur in Krefeld groß geschrieben.

Das Angebot reicht vom Stadttheater und Wohnzimmertheater PODIO über das in einer Tapetenfabrik untergebrachte Kulturzentrum, die Krieewelschen Pappköpp und den Schlachthof bis hin zu Kulturrampe und Kulturfabrik KuFa. Karnevalisten fiebern das ganze Jahr dem Rosenmontagszug und dem närrischen Lindwurm entgegen. Doch auch Chormusik und Literatur spielen in Krefeld eine große Rolle. So stehen jedes Jahr die Krefelder Krimi-Tage auf dem Programm sowie die Vergabe des Niederrheinischen Kulturpreises. Zu den vielen sehenswerten Bauten gehören etwa das Haus Rath aus dem 12. und die Geismühle aus dem 14. Jahrhundert. Zur Erholung bieten sich zahlreiche wunderschöne Parks an, darunter etwa der Krefelder Stadtwald.

Von Industrie bis Gesundheit – Arbeiten in Krefeld

Jahrhundertelang wurde Krefeld von der Textilindustrie geprägt. Auch die Stahlwerke spielten eine bedeutende Rolle. Heute haben sich die Schwerpunkte verlagert. Neben Textilien und Metall gehören die chemische Industrie sowie der Fahrzeug- und Maschinenbau zu den größten Wirtschaftsfaktoren der Stadt. Auch verschiedene Institutionen haben ihren Sitz in Krefeld – darunter die IHK Mittlerer Niederrhein, der Geologische Dienst NRW und ein Arbeitsgericht.

An der 1971 gegründeten Hochschule Niederrhein wurden diverse Fach- und Ingenieurschulen zusammengefasst. In Krefeld befindet sich darüber hinaus die Medicoreha Welsink Akademie für Physio- und Ergotherapie. Und wer Fächer wie Gesundheitswesen oder Angewandte Therapiewissenschaften studieren möchte, ist in Krefeld ebenfalls an der richtigen Adresse. Zu den traditionsreichsten Krankenhäusern in Krefeld zählen das 1845 gegründete Helios Klinikum Krefeld, das 1863 gegründete Alexianer-Krankenhaus Krefeld und das 1913 gegründete Krankenhaus Maria Hilf.

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