Friedrichshafen

Universitäts- und Zeppelinstadt Friedrichshafen

Wer an Friedrichshafen denkt, dem schweben Bilder von einem gemütlichen Städtchen am Bodensee vor, mit Uferpromenade, weißen Schiffen und ganz viel Sonnenschein. Doch die zweitgrößte Stadt am Bodensee hat deutlich mehr zu bieten: ihre Universität zum Beispiel oder auch ihre außergewöhnliche Geschichte als einstige königliche Sommerresidenz und Wiege der Zeppelin-Entwicklung.

Die Kreisstadt Friedrichshafen liegt malerisch eingebettet in eine Bucht am Nordufer des Bodensees und zählt heute gut 60.000 Einwohner, die zum Teil in recht ländlich geprägten Gebieten leben. Friedrichshafen entstand erst im Jahre 1811 – durch die Zusammenlegung der einstigen Reichsstadt Buchhorn mit dem Klosterdorf Hofen. Benannt wurde sie nach dem württembergischen König Friedrich I. Das ehemalige Kloster wurde kurzerhand in ein Schloss umgewandelt und diente den Monarchen des Landes im 19. Jahrhundert als Sommerresidenz.

Friedrichshafen: Spannende Industriegeschichte

Friedrichshafen liegt genau auf der Grenze zwischen Baden und Württemberg. Noch heute sind Überbleibsel eines einstigen Grenzhofs vorhanden. Die Stadt profitierte zudem vom Handelsverkehr mit der Schweiz. Auch das Schloss zog viele Menschen an. Manche kamen, um sich in der Nähe niederzulassen, andere als Touristen – der prominenteste unter ihnen offenbar Zar Alexander II.

Richtigen Schwung brachte jedoch erst der im nahen Konstanz geborene Graf Zeppelin in die Stadt: Er siedelte Ende des 19. Jahrhunderts die Zeppelinindustrie in Friedrichshafen an. 1912 folgte die von Wilhelm Maybach gegründete Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH, und 1915 die Zahnradfabrik Friedrichshafen. Beide dienten letztlich dem Zeppelinbau. Die Dornier-Werke gingen direkt aus dem Hause Zeppelin hervor. 1922 produzierte Maybach am Bodensee sein erstes Automobil. Zwei Jahre später wurde in Friedrichshafen das Zeppelin LZ 126 fertiggestellt und zur Wiedergutmachung an die USA ausgeliefert. Es ging als erfolgreichstes US-Starrluftschiff in die Geschichte ein, und seine Atlantiküberquerung sorgte weltweit für Furore. Die Explosion der Hindenburg im Jahre 1937 jedoch bereitete der Zeppelin-Erfolgsgeschichte ein jähes Ende. Am Bodensee wurden inzwischen allerdings auch Flugzeuge produziert – darunter das seinerzeit größte Flugzeug der Welt, die Dornier Do X.

Arbeiten und das Leben genießen in Friedrichshafen

Vom Grafen Zeppelin profitiert Friedrichshafen noch heute – auch dank einer Stiftung, die dieser ins Leben gerufen hat und heute gemeinnützigen und mildtätigen Zielen dient. Auch Friedrichshafens größte Arbeitgeber lassen sich noch immer auf den Grafen zurückführen. Die einstige Zahnradfabrik etwa ist heute der weltweit zweitgrößte Automobilzulieferer. Friedrichshafen ist auch Messe- und Universitätsstandort. Viele Arbeitsplätze gibt es zudem im Sozial- und Gesundheitsbereich.

Am Wochenende oder nach Feierabend bietet sich ein Ausflug mit der Weißen Flotte an, der Friedrichshafen mit anderen Bodenseestädten wie Konstanz oder Bregenz verbindet. Im Württembergischen Yacht-Club, der bereits 1911 von König Wilhelm II gegründet wurde, kann man auch selbst das Steuer in die Hand nehmen. Für Sportskanonen und Wasserratten jeder Art ist der Bodensee ein wahres Paradies. Doch auch Volleyball, Lacrosse und viele weitere Sportarten sind in Friedrichshafen zu Hause. Wer die Natur liebt, sollte das Eriskircher Ried besuchen – oder die Natur von oben betrachten – bei einem Zeppelin-Rundflug über die Bodensee-Region. Anschließend bietet sich ein Besuch des Zeppelinmuseums an. Auch das 2009 eröffnete Dorniermuseum zur Luft- und Raumfahrtgeschichte ist sehenswert.

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