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Wow: Es gibt einen neuen Gesundheitsberuf!

Ohne sie geht gar nichts: Pflegekräfte halten unsere Gesundheitsversorgung am Laufen. Das ist nicht immer ein Traumjob, denn der ausgeprägte Fachkräftemangel macht sich längst auf jeder Station bemerkbar. Aber auch unter Ärzten herrscht zunehmend Personalmangel. Damit sie sich überhaupt Zeit für die Patienten nehmen können, müssen sie von einigen Tätigkeiten entlastet werden. Ihnen kommt nun ein neues Berufsbild zur Hilfe: der Physician Assistent.

Physician Assistent: Neuer Beruf im Gesundheitswesen

Die Versorgung der Patienten wird immer komplexer. Das kostet Zeit. Und angesichts der Zunahme chronisch kranker und multimorbider Patienten und einem riesigen Berg an bürokratischen Tätigkeiten, kommen Ärzte kaum noch dazu, nach ihren Patienten zu sehen. Sie müssen dringend nicht-medizinische Aufgaben delegieren, um entlastet zu werden. Die Bundesärztekammer unterstützt aus diesem Grund den neuesten Beruf der Gesundheitswirtschaft, den Physician Assistent (PA), auch Arztassistent genannt. Die PAs sollen hauptsächlich im Delegationsverfahren in der Patientenversorgung tätig sein. Aufgabe des Arztassistenten ist es, einfache Behandlungen selbstständig durchzuführen und Ärzten unter anderem bei Operationen zu assistieren.

In den Vereinigten Staaten existiert das Berufsbild schon seit mehr als 50 Jahren, im dortigen Gesundheitswesen ist es fest verankert und erfreut sich großer Akzeptanz. Auch einige europäische Länder setzen schon längere Zeit erfolgreich auf PAs – so etwa die Niederlande und Großbritannien. Hierzulande wird das Bindeglied zwischen Pflegeberufen und Ärzten immer besser angenommen. Das Umdenken findet vor allem dort statt, wo Physician Assistants in der Praxis tätig sind. Das Berufsbild des Medizinassistenten – so die geläufige deutsche Übersetzung des Physician Assistant – befindet sich aktuell noch in der Entwicklung. Das bedeutet auch, dass es nicht staatlich geregelt ist und es – anders als in der Pflege oder etwa bei den Physiotherapeuten – kein Berufsgesetz gibt. Verschiedene Stellen bieten aber bereits ein Studium an. Wer sich für die berufsbegleitende Variante entscheidet, muss einen abgeschlossenen Gesundheitsberuf nachweisen, also beispielsweise als Examinierter Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger oder als Anästhesietechnischer Assistent.

Was macht ein Arztassistent genau?

Mit dem Abschluss dürfen die Medizinassistenten ärztliche Aufgaben auf Delegationsbasis übernehmen. Sie gehören zum ärztlichen Team und sind eine wichtige Schnittstelle zu anderen Gesundheitsberufen. Eine zentrale Funktion des Physician Assistant liegt in der Entlastung der Ärzteschaft, die letztendlich den Patienten zugutekommt. Mit der Übernahme administrativer Tätigkeiten entlasten Physician Assistants auch die Pflegeberufe, die sich dadurch wieder verstärkt ihren Kernaufgaben widmen können. Medizinassistenten bereiten beispielsweise die Erstanamnese vor, erarbeiten Verdachtsdiagnosen und nehmen unter Kontrolle des betreuenden Arztes auch körperliche Untersuchungen vor. Das können kleinere Eingriffe sein, die Blutentnahme oder sie legen Verweilkanülen an und assistieren den Ärzten bei operativen Eingriffen. Sie rücken in eine zentrale Rolle bei organisatorischen und administrativen Aufgaben und sind auch für den wichtigen Bereich der medizinischen Dokumentation zuständig. Soft Skills sind in ihrer Schnittstellenfunktion ebenfalls sehr gefragt: Physician Assistants sind die Kommunikationsstelle zwischen den Abteilungen und zwischen Abteilung und Patient.  Auch Aufgaben in der aktiven Beratung von Patienten und die Erstellung individueller Behandlungspläne werden von den PAs zukünftig übernommen.

Die Tätigkeitsbereiche des Physician Assistants sind aber nicht auf den stationären Bereich in einem klassischen Krankenhaus beschränkt. Denkbar ist auch eine Anstellung in einer Rehabilitationsklinik oder im vor- und nachstationären Bereich. Er könnte zur Entlastung niedergelassener Mediziner beitragen und so gerade in ländlichen Regionen den Fachkräftemangel lindern. Hier wären Aufgaben in der Anamnese und Befunderhebung oder auch bei der ambulanten Wundversorgung zu übernehmen – immer in enger Abstimmung mit dem Arzt. Das Gesundheitswesen steckt in einer anstrengenden Phase, ein Ende des Fachkräftemangels ist nicht absehbar und es sind Lösungen gefragt. Das Berufsbild Physician Assistant trägt mit der dringend erforderlichen Entlastung der Ärzte und Pflegefachkräfte einen wesentlichen Teil zur Sicherstellung des aktuell noch hohen Niveaus der Patientenversorgung in Deutschland bei.

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