Wissenswertes über Spiel und Autismus am 6. März – dem Europäischen Tag der Logopädie

Der heutige Mittwoch steht ganz im Zeichen der Sprachheilförderung – und das sogar europaweit! Seit mittlerweile 15 Jahren streichen sich Menschen mit Sprachstörungen, Angehörige und Logopäden erwartungsfreudig den 6. März im Kalender an – denn er hat jedes Mal ein anderes Motto und ist verbunden mit regionalen Aktionen und Informationen, in denen es ums Heilen, Wortschenken, Um-die-Ecke-Denken oder auch die Zusammenarbeit von Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen geht.

Der Europäische Tag der Logopädie möchte die Menschen zudem auf Sprachstörungen aufmerksam machen und das Verständnis für die Betroffenen erhöhen. Ins Rollen gebracht wurde der Tag 2004 durch den in Paris ansässigen Europäischen Dachverband der Nationalen Logopädenverbände – dem Comité Permanent de Liaison des Orthophonistes-Logopèdes de l'Union Européenne (CPLOL). Darin sind rund 35 Organisationen aus über 30 Ländern vereint, die mehr als 80.000 Logopäden vertreten. In Deutschland widmet sich der Europäische Tag der Logopädie 2019 den Autismus-Spektrums-Störungen, in der Schweiz steht er unter dem Motto: Spiel mit! 

Themen des Gesundheitstages: Spiel und Autismus

Indem die Schweiz das Spiel als Thema des Europäischen Tages der Logopädie 2019 wählte, machte sie zugleich deutlich: Spielen heißt auch Lernen. Gerade bei der Therapie kleinerer Kinder gelten freies Spiel und spielerisch verpackte Übungen als Mittel der Wahl. Doch auch älteren Kindern und Erwachsenen helfen Karten- oder Brettspiele, die Entwicklung der Sprache zu fördern. Für den 6. März sind in Praxen und Schulen diverse Angebote zum Thema spiel geplant. Weitere Informationen bieten der Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband  sowie der Zürcher Berufsverband der Logopädinnen und Logopäden  an. 

Die deutschen Logopädinnen und Logopäden widmen sich am 6. März der Frage, wie sie Menschen mit Autismus unterstützen und helfen können, und stellen Informationen zu den Autismus-Spektrum-Störungen bereit. Denn bei diesen sind Sprache und Kommunikation nicht selten eingeschränkt. Doch die Herzmenschen aus der Welt der Logopädie kennen Mittel und Wege, die den Betroffenen helfen, sich selbst besser mitzuteilen und ihre Mitmenschen besser zu verstehen. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Deutschen Bundesverbands für Logopädie e.V. 

Was genau ist eigentlich Logopädie?

Die Logopädie ist eine Therapie, die den Menschen dabei helfen soll, eingeschränkte Sprach- oder Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern. Zu den Betroffenen zählen Menschen jeden Alters, die Probleme mit dem Sprechen, Schlucken, Hören oder mit der Stimme haben, darunter oft kleine Kinder, bei denen sich die Sprache noch entwickelt, oder ältere Menschen nach einem Schlaganfall.

In der Therapie kann es etwa um den Wortschatz, Artikulation, das richtige Atmen oder auch die Leseleistung gehen. Die Menschen, die sich von Logopäden helfen lassen, können an ganz verschiedenen Symptomen leiden. Dazu gehören etwa:

  • Stottern
  • Chronische Heiserkeit
  • Legasthenie
  • Lispeln / Lautbildungsschwierigkeiten
  • Hörstörungen

Doch mit speziellen Übungen – zu denen häufig auch Spiele gehören – können die engagierten Sprachheilspezialisten glücklicherweise die unterschiedlichsten Probleme lindern oder die Betroffenen sogar vollständig heilen.

Logopäden: Wortschenker mit Herz und Know-how

Die vielen Menschen, die sich für den Beruf des Logopäden entschieden haben, sind typischerweise verständnisvolle Sprachtalente, die sich häufig durch weitere besondere Eigenschaften auszeichnen wie etwa:

  • Kreativität und Einfallsreichtum
  • Geduld
  • Einfühlungsvermögen
  • Pädagogisches Talent
  • Spaß an der Arbeit mit Menschen aller Altersgruppen

In ihrer meist dreijährigen Ausbildung an einer Berufsfachschule lernen die angehenden Logopäden alles, was sie später benötigen, um Menschen mit Sprachstörungen helfen zu können. Zu der Ausbildung gehören sowohl theoretische als auch praktische Teile. Zu den vielen spannenden Unterrichtsthemen gehören etwa:

  • Sonderpädagogik
  • Phoniatrie
  • Psychologie
  • Sprecherziehung
  • Anatomie

Besonders ambitionierte Gernhelfer können ihr Know-how inzwischen auch in einem Hochschulstudium erwerben. So oder so sind die beruflichen Perspektiven für Logopäden aktuell geradezu rosig!

Lieblingsjobs für Logopäden bei Promedis24

Für alle logopädisch versierten Spezialisten, Wortschenker, Problemlöser, Herzmenschen und Kümmerer, die sich angesichts der vielen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt noch nicht ganz sicher sind, wo genau sie ihr Berufsglück finden könnten, steht Promedis24 als gut vernetzter Wegweiser und Entwicklungshelfer bereit, der sich auf wahre Traumjobs im Gesundheits- und Sozialbereich spezialisiert hat – an mittlerweile 19 Standorten in Deutschland und der Schweiz.

Die Personalprofis von Promedis24 wissen, worauf es engagierten Durchstartern aus dem Bereich Logopädie ankommt, und fügen liebevoll zusammen, was zusammengehört. Dabei legen sie großen Wert auf eine gute Work-Life-Balance und familienfreundliche Arbeitszeiten. Passend zum Motto „Spiel mit!“: Spielen Sie die Möglichkeiten doch einmal durch!

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