Wenn Urlaub krank macht: Freizeitkrankheit

Viele Berufstätige kennen es – endlich ein paar Tage frei, schön auf der Couch rumliegen oder sogar kurz nach Spanien fliegen und dort rumfläzen. Aber ist nicht: Schon am nächsten Morgen liegen sie krank im Bett. Immer. Und immer wieder. Das ist kein Fluch, sondern ein medizinisches Phänomen, das einen Namen hat: Poststress-Syndrom oder auch Freizeitkrankheit.

Immer im Urlaub krank – Stress lass nach!                                                        

Natürlich gibt es keinen perfekten Zeitpunkt, um krank zu werden. Aber muss es immer, immer, immer zum Urlaubsbeginn sein? Da freut man sich wochenlang und wird dann um die wertvolle Zeit betrogen, die doch so dringend gebraucht wird! Statt Cocktail heißt es jetzt: Salbeitee! Und es trifft auch noch immer dieselben Menschen – das ist doch nicht normal. Ist es auch nicht, aber wenn man mal drüber nachdenkt, klingt das Prinzip ganz logisch.

Ganz grob angerissen funktioniert das so: Wir stehen die ganze Woche, das ganze Jahr unter Stress, um alles unter einen Hut zu bekommen: Schichtdienst, Besorgungen, Termine, Elternabende, Kindergeburtstage, Freunde, Sport, Partnerschaft und eigene Interessen – meist auch noch in dieser unlustigen Reihenfolge. Der Körper produziert Stresshormone, um das zu überleben. Fällt dann von einem auf den anderen Tag die Belastung ab, gerät der Hormonspiegel durcheinander. Der Körper reagiert auf diesen „Hormon-Entzug“ verwirrt und sendet in seiner Verzweiflung Krankheitssymptome aus. Und bumms!

Leisure Sickness – Vom Fluch, an freien Tagen immer krank zu sein

Das Phänomen ist auch allgemein unter dem Namen „Leisure Sickness“ oder auch „Poststress-Syndrom“ bekannt. Experten machen die Umstellung von Arbeit auf Freizeit als Ursache aus und erklären es so: Im Job ist der gesamte Körper auf Leistung ausgerichtet. Dabei wird er von einem Hormoncocktail unterstützt, der für ein Maximum an Kraft, Energie und Konzentration sorgt. Erst durch diese Hormonausschüttung können wir derart über uns hinauswachsen, ohne schlapp zu machen.

Pünktlich zum Wochenende oder ersehnten Urlaub fällt der Druck von einem ab und Stresshormone stellen ihren Betrieb ein. Jetzt erst merken wir, wie viel wir uns in den letzten Wochen zugemutet haben. Stressbelastung mobilisiert den Botenstoff Noradrenalin in unserem zentralen Nervensystem. Bleiben die Anforderungen intensiv und dauerhaft, übersteigt der Verbrauch an Noradrenalin die Neusynthese. Dann wird in Ruhephasen zu wenig Noradrenalin freigesetzt und es kommt zu einer Balance-Störung von Funktionen im Nerven- und Immunsystem. Infekte, Erschöpfungszustände, Kopfschmerzen und Rückenschmerzen sind die Folge. Menschen, die auf einem hohen Stresslevel unterwegs sind und die Ruhephasen am nötigsten haben, sind übrigens am meisten betroffen.

Tipps gegen die Freizeitkrankheit: Fit in den Urlaub

Der Wechsel zwischen Arbeit und Freizeit sollte nicht zu abrupt sein. Wer zwei Wochen quasi durchgearbeitet hat und sich dann einen gemütlichen Tag auf dem Sofa gönnt, wird ihn nicht genießen können. Besser wäre es, das Pensum langsam herunterzufahren. Ein Spaziergang in der Natur, ein Treffen mit Freunden oder ein Besuch im Schwimmbad wirken auch schon entspannend. Lassen Sie sich Zeit, das Stresslevel Stück für Stück abzubauen.

Auch sollte man nicht von der Arbeit direkt zum Flughafen und sich dabei vorstellen, wie toll faul der erste Tag am Pool sein wird. Das wird er nämlich nicht! Lieber einen oder zwei Tage als Puffer mit einrechnen, um sich an die Freizeit zu gewöhnen. Oder die ersten Urlaubstage aktiv bleiben durch Stadtrundgänge, Wanderungen oder sportliche Unternehmungen. Letztendlich sollte natürlich jeder auch einmal darüber nachdenken, warum sein Stressniveau im Alltag überhaupt so hoch ist und ob nicht auch hier etwas geschraubt werden kann. Verabschieden wir uns vom Perfektionismus und fangen an, zufrieden zu sein. Bauen wir kleine Pausen in den Alltag ein und füllen sie mit Dingen, die wir mögen. Kaffee trinken wir nicht mehr auf Ex, sondern genießen ihn und in der Pause lesen wir keine Mails, sondern atmen an der frischen Luft mal richtig durch. Dann klappt’s auch wieder mit dem Urlaub!

Stressfrei durchs Leben mit Jobs von Promedis24

Der Job verlangt einem oft viel ab, besonders in der Gesundheits- und Sozialbranche. Bestimmt sind viele von Ihnen von der Freizeitkrankheit betroffen, weil sie oft gar nicht an freie Tage gewöhnt sind! Aber alle Herzmenschen, die bei Promedis24 angestellt sind, singen ein ganz anderes Lied! Mit Wunschdienstplänen für Early Birds und Nachtschnecken sorgt der Personaldienstleister für große Glücksgefühle und strahlende Augen. Minijob, flexibel in Teilzeit oder mit Verantwortung in Vollzeit: Alles ist möglich bei Promedis24.

Damit Sie auch lernen, gesund mit Freizeit umzugehen und richtig üben können, auch mal faul zu sein, bekommen sie 42 Tage im Urlaub im Jahr! Das hätten Sie auch gerne, stimmt's? Dann melden Sie sich schnell bei uns, wenn Sie einen pflegenden, betreuenden, medizinischen, erzieherischen oder therapeutischen Beruf haben und überlegen sich schon mal, wohin die nächste Reise gehen soll!

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