Wege zum glücklichen Wohnen im Alter

Mit Fantasie und Kreativität entstehen immer wieder wahre Win-Win-Situationen – auch wenn es ums Wohnen im Alter geht. Wer bei diesem Thema gleich mit schreckgeweiteten Augen an die Vereinsamung am Lebensabend denkt: Ruhig Blut! Es gibt viele wunderbare Möglichkeiten, von denen alle Beteiligten profitieren. Dazu gehören etwa Senioren-WGs, das Modell Wohnen für Hilfe sowie Mehrgenerationen-WGs oder -häuser. Immerhin zwei Drittel der deutschen Senioren können sich vorstellen, später einmal mit anderen zusammenzuleben.

Als Gern-Erklärer vom Dienst möchten wir Ihnen hier verschiedene Modelle vorstellen. Ein Prinzip, das für all‘ diese Wohnformen gilt: Es kommt ganz wesentlich auf die Menschen an, die sich für das Zusammenleben entscheiden: Passen sie zueinander? Für ein harmonisches Miteinander hilft es zudem, Kompromisse einzugehen und gemeinsame Regeln aufzustellen – und diese im Idealfall auch einzuhalten. Dann aber dürfte das glückliche Wohnen in Gemeinschaft gelingen. Nicht von ungefähr wählen viele Menschen eine solche Wohnform, weil sie von den Vorteilen überzeugt sind.

Die Senioren-WG: Gemeinsam unter Gleichgesinnten

Eine typische Senioren-Wohngemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass gegebenenfalls nötige Hilfe bei Bedarf von außen kommt und nicht bereits fest im Haus stationiert ist – wie das etwa in einem Pflegeheim der Fall wäre. In einer Senioren-WG leben mehrere ältere Menschen gemeinsam in einer Wohnung, in der zwar jeder sein eigenes Zimmer hat, in der es allerdings auch gemütliche Gemeinschaftsbereiche gibt – wie etwa die Küche oder ein gemeinsames Wohnzimmer. Ein erster Schritt in die Richtung können Plus-WGs sein für Menschen ab 50, die noch keine Hilfe brauchen, jedoch nicht allein leben möchten.

Senioren-WGs werden immer beliebter und sind mittlerweile überall in Deutschland zu finden. Kein Wunder: Gemüseschnippeln bringt gleich viel mehr Spaß, wenn man dabei mit Gleichgesinnten klönen kann! Das gemeinsame Leben bringt Schwung in die Bude und ist oft günstiger als das Alleinleben. In der Regel sind Senioren-WGs dem Alter ihrer Bewohner entsprechend auch barrierefrei. Wer bereits über eine Wohnung verfügt, die er altersgerecht barrierefrei umgestalten möchte, kann hierfür Zuschüsse beantragen. Wer in einer Senioren-WG leben möchte, kann selbst die Initiative ergreifen oder auf WG-Börsen im Internet bestehende Wohngemeinschaften finden – etwa hier.

Wohnen für Hilfe: Win-Win zwischen Jung und Alt

Eine andere großartige Möglichkeit für Senioren bietet das Modell Wohnen für Hilfe, bei dem Studenten und ältere Menschen zusammenleben. Dafür, dass die jungen Menschen den Senioren im Alltag unter die Arme greifen, zahlen sie nur eine vergleichsweise geringe Miete. Dieses Modell kommt natürlich nur in der Nähe einer Hochschule in Frage. In den beliebten Studentenstädten sind Zimmer oder gar Wohnungen jedoch oft besonders teuer oder gar nicht erst zu bekommen. Da bietet das Zusammenleben mit einem hilfsbedürftigen Senioren eine echte Alternative. Und die Senioren profitieren von der Hilfe und der Gesellschaft des jungen Mitbewohners.

Unterstützen können die Studenten etwa beim Einkaufen, Kochen oder im Haushalt. Auch gemeinsame Spaziergänge oder andere Aktivitäten können vereinbart werden. Ausgenommen sind allerdings Pflegeleistungen. Häufig gilt die Faustregel: eine Stunde Hilfe pro Monat je gemietetem Quadratmeter. Die Absprachen können jedoch individuell getroffen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wie in der Großfamilie: Leben mit mehreren Generationen

Wie es der Name schon sagt, leben in den Mehrgenerationen-WGs oder –häusern Menschen verschiedenen Alters zusammen – mittlerweile fast überall in Deutschland, denn auch hier ergeben sich regelmäßig tolle Win-Win-Situationen: Die Senioren etwa haben Zeit, kleine Kinder zu betreuen, Eltern können den Senioren bei den Einkäufen helfen, niemand muss allein sein. Natürlich gelten für ein harmonisches Miteinander auch hier die gleichen Regeln wie in jeder anderen WG. Größere Mehrgenerationenhäuser verstehen sich auch als Begegnungsort.

Letztlich lebten die Menschen einst ganz selbstverständlich mit mehreren Generationen zusammen – in der Großfamilie. Dieses Prinzip möchte die Mehrgenerationen-WG aufgreifen, ohne dass sie dafür eine Verwandtschaft unter den Mitbewohnern fordert. Sie ist ideal für Senioren, die zwar selbstständig, aber nicht allein leben möchten, aber auch Familien und Alleinerziehende profitieren. Jeder bringt ein, was er kann. Übrigens: Ein Bundesprogramm bietet finanzielle Unterstützung für Mehrgenerationenhäuser. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kümmerer und Existenzsicherer: Promedis24

Haben auch Sie Ihre ganz eigenen Ideen und Vorstellungen vom sicheren, glücklichen und vor allem behüteten Wohnen im Alter? Für sich selbst oder Ihre Angehörigen? Fehlt Ihnen vielleicht nur noch eine erfahrene, engagierte und gut gelaunte Fach- oder Hilfskraft aus dem Pflegebereich? Oder eine zündende Idee, was die Einsatzzeiten betrifft? Oder die eine oder andere Information, was überhaupt möglich ist und was nicht?

Oder sind Sie vielleicht selbst eine gefragte Fachkraft aus dem Pflegebereich, die gern in einer Senioren-WG oder einer der anderen Wohnformen unterstützen würde? Herzlichen Glückwunsch! So oder so sind Sie hier an der richtigen Stelle: bei Promedis24. Denn die auf den Gesundheits- und Sozialbereich spezialisierten Personalprofis sind in Deutschland und in der Schweiz nicht nur gut vernetzt, sondern auch jederzeit gern für Sie da. Kontaktieren Sie uns! Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

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