Vollzeit pflegen? Nein danke!

Kliniken, Seniorenheime oder ambulante Pflegedienste sind auf jede einzelne Arbeitsstunde ihrer Mitarbeiter angewiesen. Da trifft es sie umso härter, dass nur jede achte der Pflegefachkräfte sich vorstellen kann, eine Vollzeitstelle zu besetzen.

Dieses ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK). Noch schlimmer als der Ausgang der Befragung sind womöglich die Gründe für die Vollzeit-Verweigerung: Die meisten der Befragten begründeten ihre Entscheidung mit der zu hohen Berufsbelastung, die mit einer Vollzeitstelle in der Pflege einherginge.

Das Interesse an Pflege-Vollzeitstellen sinkt kontinuierlich

Interessant ist auch die Entwicklung: 2016 konnten sich noch 25,5 Prozent der Befragten eine Vollzeitstelle vorstellen. Laut der aktuellen Umfrage ist dies nur noch für 12,5 Prozent denkbar. Schockierend ist das Ergebnis auch für die Bundesregierung. Denn diese hatte gehofft, dem Pflegenotstand wirksam entgegentreten zu können, indem einfach allen Pflegekräften in Teilzeit eine Vollzeitstelle angeboten würde.

Doch so einfach ist es nicht. Unter den heutigen Bedingungen haben Pflegefachkräfte schlichtweg kein Interesse an einer Erhöhung ihrer Arbeitsstunden. Rund die Hälfte aller Pflegefachkräfte in Teilzeit wurde bereits von ihren Vorgesetzten gefragt, ob für sie eine Stundenaufstockung denkbar sei. Die meisten verneinten unter anderem, weil die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf aufgrund unzuverlässiger Dienstplanung nicht gegeben sei.

Antworten der Pflegekräfte auf die Arbeitsbedingungen sind daher das Reduzieren der Arbeitszeit, der Berufswechsel oder sogar der Berufsausstieg. Für einige der Pflege-Profis ist hingegen die Anstellung bei einer Zeitarbeitsfirma eine gute Alternative zur Klinik.

Mehr Personal = Mehr Vollzeitkräfte

Es ist ein Teufelskreis. Teilzeit-Pflegekräfte möchten aufgrund der hohen Belastung durch Personalmangel nicht länger arbeiten. Aber neue Fachkräfte finden sich kaum. Für junge Berufseinsteiger sind daher die Pflegeberufe oft keine attraktive Wahl, sodass sogar der Nachwuchs rar ist.

Weitere Forderungen aktiver Pflegefachkräfte gelten einem höheren Stundenlohn, verlässlichen Dienstplänen und der festen Zusage, nie aus der Freizeit geholt zu werden. Die Forderungen sind hoch, der Bedarf auch, aber die Mühlen mahlen langsam. So gab es den Vorschlag des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, Pflegekräfte mit einer Prämie zu locken. Würden sie ihre Arbeitsstunden um eine bestimmte Prozentsumme aufstocken, sollten sie eine ansehnliche Geldprämie erhalten. Doch bevor daraus Realität wird, steht zunächst noch ein Modellversuch aus.

Gernpfleger mit Extrawurst: Endlich berufsglücklich mit Promedis24

Gesundheits- und Krankenpfleger oder Examinierte Altenpfleger, die wissen, was ihre Arbeit wert ist, kommen zu Promedis24. Denn der Personaldienstleister im Gesundheits- und Sozialwesen bietet seinen Vollgas-Gebern und Senkrechtstartern Jobkonzepte mit Berufsglück-Garantie.

Bei Promedis24 erhalten Pflege-Helden ihren ganz persönlichen Vorsprung in Sachen Lebensqualität – nächster Karrierestep inklusive. Vielleicht ist dann ja sogar eine Vollzeitstelle doch gar nicht mehr unattraktiv. Rufen Sie uns gleich an. Sie werden sehen: Bei uns ist Reden Gold!

Wissensdurst? Hier geht es weiter...

Entdecken Sie jetzt die vielfältigen Möglichkeiten in der wunderbaren Welt von Promedis24