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Videospiele machen Senior*innen superschlau

Jeder von uns hat auf seinem Handy Spiele-Apps. Sie sind perfekt, um zwischendurch mal abzuschalten: im Wartezimmer, im Zug oder auch zu Hause, wenn man Feierabend hat. Videospiele sind zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden, nicht nur unter Jugendlichen. Und die Hirnforschung gibt grünes Licht fürs Gaming, denn tatsächlich hat es einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit.

Gesundheitsstudie: Gaming gut fürs Gehirn

Einfache Videospiele reduzieren Stress und verbessern die Stimmung, wie ein Experiment der University of Central Florida zeigt. Spiele-Apps entspannen uns demnach wirksamer als Meditation und Pausen! Candy Crush und Co. sind also alles andere als Zeitfresser und steigern unser Wohlbefinden. Computerspiele sind nur was für Jugendliche? Von wegen! Jede*r zehnte Videospieler*in ist laut einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung zwischen 60 und 69 Jahre alt. Die Tendenz steigt, seit man keinen Computer mehr zum Zocken braucht. Denn mittlerweile haben viele Senior*innen ein eigenes Smartphone oder Tablet und können sich ganz unkompliziert Spiele-Apps runterladen. Während man früher viel Geld in Konsolen und Gaming-PCs investieren musste, sind die meisten Apps kostenlos. Besonders beliebt sind bei älteren Spieler*innen die analogen Spieleklassiker wie Skat, Puzzles oder Kreuzworträtsel. Komplexe Ego-Shooter oder Sportsimulationen sind für sie eher anstrengend, da diese Spiele Reaktionsschnelligkeit und flinke Finger voraussetzen – Fähigkeiten, die im Alter zunehmend schwerer fallen.

Doch Videospiele sorgen nicht nur für Abwechslung und Spaß, sie besitzen auch therapeutisches Potential. Das zeigen Studien des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Für ihre Untersuchung ließen Forscher*innen zuerst junge Erwachsene zwei Monate lang täglich 30 Minuten „Super Mario 64“ spielen. Die Wissenschaftler*innen entdeckten bei den spielenden Proband*innen ein Wachstum in Hirnarealen, die für räumliches Denken, Erinnerungsbildung, feinmotorische Fähigkeiten und strategische Planung zuständig sind. Diese Effekte zeigen sich auch bei älteren Zocker*innen. Kein Wunder also, dass nicht nur Hochschulen das Potential der sogenannten „Health Games“ erkannt haben, sondern auch immer mehr Pflegeeinrichtungen.

Spielekonsolen bringen Bewegung ins Altenheim

Zahlreiche Pflegeinrichtungen haben mittlerweile Spielekonsolen angeschafft. Der Spaß weckt den Spieltrieb und macht glücklich, weil es dabei auch nie ums Gewinnen geht. In den Altenheimen sind Konsolen, die zur Bewegung anregen, deshalb längst sehr beliebt. Nicht nur für die Gesundheit sind die Spiele ideal, auch für die soziale Teambildung. Denn oft bieten sie sich für eine lustige Runde im Gemeinschaftsraum an. Einige Einrichtungen experimentieren fleißig mit den modernen Möglichkeiten und eröffnen ihren Patient*innen dadurch ganz neue Welten, die anregen, anrühren und anstoßen. In Köln hat das Caritas-Altenzentrum St. Maternus eine Virtual-Reality-Brille angeschafft, die Demenzkranken bei der Biografie-Arbeit helfen kann. So bekommen die Bewohner*innen beispielsweise die Möglichkeit, virtuell in die Wälder und Berge ihrer bayerischen Heimat einzutauchen. Und sich dabei vielleicht auch ein Stück weit wiederzufinden.

Das Hamburger Start-up-Unternehmen RetroBrain entwickelt eine Spielekonsole speziell für ältere Menschen, die das Gedächtnis, die Lebensfreude und die Beweglichkeit fördert. Nach einer Testphase wird das System in 100 Senioreneinrichtungen bundesweit eingeführt. Forscher*innen der Humboldt-Universität Berlin kontrollieren die hochbetagten Zocker*innen der ausgesuchten Heime auf ihre körperlichen und geistigen Veränderungen und prüfen ihre Lebenszufriedenheit. Und staunen nach einer flotten Tanzeinlage zu Helene Fischers „Atemlos“ über glühende Rollatoren und Bäckchen. Das Projekt ist ein voller Erfolg! In den Niederlanden hat sich das Spielen mit Konsolen in Senioreneinrichtungen längst etabliert. Dort macht man die Erfahrung, dass ältere Menschen das Zocken als zusätzliche Therapie mit Freude annehmen und nicht etwa als Ersatz zur Physiotherapie. Da sie auch enormen Spaß bei der Sache haben, trainieren sie in dieser „Disziplin“ länger und auch lieber als in anderen Bewegungssitzungen. Gemeinsames Singen und Basteln war gestern: Ab jetzt steht Zocken ganz oben auf dem Stundenplan im Altenheim!

Trainerplatz in der Geriatrie – Mit dem Team von Promedis24 kein Problem

Du hast die Senior*innen-Mannschaft immer im Griff, weißt genau, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen liegen. Vollgas ist dein zweiter Vorname und deine Welt der Spielfeldrand. Hier feuerst du als begabte Pflegefachkraft oder als Physiotherapeut*in deine Top-Talente zu Höchstleistungen an. Erst, wenn das ganze Team glücklich ist, niemand auf der Ersatzbank eingeschlafen ist oder sich in der Kabine verlaufen hat, kommt der Schlusspfiff des Tages von dir.

Wir verstehen, was du jeden Tag leistest und wie wertvoll deine Arbeit ist. Wissen andere das auch? Bekommst du die positive Bestätigung und Wertschätzung, die du verdienst? Wenn der oder die Trainer*in unzufrieden ist, leidet die ganze Mannschaft! Promedis24 verschafft dir die Pokale, die du längst verdient hast und sorgt für einen gefeierten Aufstieg in die Erste Liga! Werde heute berufsglücklich mit Promedis24!

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