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Ukrainisch-Übersetzer-(R)Überfliegerin

Über 100 Tage dauert der Krieg in der Ukraine. Die Hoffnung auf ein schnelles Ende hat sich in Luft aufgelöst, der Schock ist geblieben. Und auch wenn Spendenaufrufe und Sammelaktionen nicht mehr unsere Social Media-Profile fluten, rollt die Hilfswelle für ukrainische Flüchtlinge weiter durchs Land.

Krieg in der Ukraine: Helferherzen packen an

Russland greift die Ukraine im Februar 2022 an. Der Krieg zwischen den flächenmäßig größten Staaten Europas beginnt, Millionen Menschen leben mit ihren Familien plötzlich mitten im Kampfgebiet. Die ständige Angst vor Angriffen und der plötzliche Mangel an lebensnotwendiger Versorgung zwingt sie, ihre Heimat zu verlassen. Die größte Flüchtlingsbewegung auf dem Kontinent seit dem Zweiten Weltkrieg setzt sich in Bewegung. Wer nicht das Glück hat, an der Landesgrenze von Verwandten aus dem Ausland abgeholt zu werden, steht ohne Verpflegung, ohne medizinische Versorgung und ohne Unterstützung da.

Praktisch sofort mit Kriegsbeginn haben deutsche Hilfsorganisationen wie die Caritas, UNICEF oder die Malteser die Ärmel hochgekrempelt. UNICEF hat beispielsweise in mehreren Nachbarländern der Ukraine sogenannte Blue-Dot-Anlaufstellen eingerichtet. Geflüchtete Familien erhalten dort Unterstützung und Informationen. Das humanitäre Hilfsangebot der SOS-Kinderdörfer beinhaltet unter anderem den Transport der Menschen in sichere Gebiete und die Unterbringung in Unterkünften. Auch die Mitarbeiter*innen und Freiwilligen der Caritas stehen den Geflüchteten an den Grenzen und hierzulande rund um die Uhr mit medizinsicher Versorgung, Verpflegung und dem Bereitstellen von Hygieneartikeln sowie einem Angebot zur psychologischen Hilfe zur Seite. Möglich gemacht haben wir alle gemeinsam die Hilfsaktionen, denn viele von uns haben die Organisationen mit Geld- oder Sachspenden unterstützt.

Promedis24 unterstützt ukrainische Geflüchtete mit Personal-Power

Viele kleinere Sozialeinrichtungen im Land haben Sachspenden gesammelt und diese teilweise sogar auf eigene Kosten an die Grenze transportiert. Privatmenschen haben sich ehrenamtlich engagiert oder ein Zimmer bei sich freigeräumt, um geflüchtete Familien aus der Ukraine aufzunehmen. Wir von Promedis24 haben natürlich nicht tatenlos zugesehen, sondern sind auch aktiv geworden. Unsere Leidenschaft ist bekanntlich die Personaldienstleitung. Kurzerhand haben wir uns dafür entschieden, seit Kriegsbeginn 5 Cent pro abgerechneter Arbeitsstunde unserer Talents im Gesundheits- und Sozialwesen zu spenden. Da ist echt eine tolle Summe zusammengekommen, die wir gerne auf 10.000 Euro aufgestockt und an CARE übergeben haben. Die humanitäre Hilfsorganisation CARE leistet Soforthilfe für Flüchtende, aber auch für die Menschen vor Ort unter anderem mit sauberem Trinkwasser, Medikamenten, Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Geld zu spenden ist sinnvoll. Aber unser Herz klopft solidarisch und wir wollten mehr tun. Was liegt näher, als unsere Power-Pfleger*innen und Sp(r)itzen-Kräfte zu aktivieren? Wir haben in unserem regenbogenfarbenen Talente-Topf Schlaubeeren aus der ganzen Welt, auch ukrainisch-stämmige. Das ist natürlich doppelt toll, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes verstehen, worauf es gerade ankommt und auch übersetzen können. Wer sich als soziale Einrichtung für Flüchtlinge engagiert, erhält von Promedis24 nun tatkräftige Unterstützung. Bezahlen müssen die Einrichtungen für unsere Mitarbeiter*innen nicht. Von einem ganz besonderen Fall erzählen wir euch jetzt:

Berlin ist für die meisten Geflüchteten die Haupt-Drehscheibe bei ihrer Ankunft in Deutschland. Hunderttausende Menschen müssen hier versorgt, beraten und untergebracht werden. Für die Organisation ist hauptsächlich das Sozialamt zuständig. Das allein ist schon eine gewaltige Aufgabe! Doch die Sprachbarriere erschwert die Arbeit zusätzlich. Deshalb war das Amt im Bezirk Treptow-Köpenick dankbar, von uns ein tolles Talent zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Olena, die seit 2019 für Promedis24 als pädagogische Fachkraft im Einsatz ist, hat ukrainische Wurzeln. Ihre Eltern sind selbst vom Krieg in ihrer Heimat betroffen und geflüchtet. Olena hat sie bei sich aufgenommen und unterstützt für uns das Gesundheitsamt im Bereich von Schuluntersuchungen für geflüchtete Kinder und im Sozialamt, um Menschen bei der Bewältigung von Anträgen zu helfen um Sozialleistungen sowie Wohnraum erhalten zu können. Das Feedback von Herrn Freier-Winterwerb, Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit in Berlin, an uns fällt so aus: „Wir sind sehr dankbar über die Unterstützung durch Olena, die sich ab dem ersten Tag hervorragend in unser Team integriert hat und viele Prozesse erleichtert und beschleunigt hat. Besonders für geflüchtete Menschen ist ein Kontakt in Muttersprache wichtig und schafft Vertrauen. Wir sind über die Unterstützung sehr dankbar und freuen uns, Olena in unserem Team zu haben.“ Dem können wir uns nur anschließen! Danke an unser Power-Personal, das immer dort hilft, wo es am dringendsten gebraucht wird: Ihr seid die Besten! Wir schwenken nicht nur die Fahne, sondern wir tun auch etwas. Denn wenn wir uns gegenseitig in unserer geliebten bunten Welt helfen, ist es der schönste und einzige Weg in eine glückliche und freie Gesellschaft.

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