Typisch Frau? Warum Medikamente bei Frauen anders wirken

Wenn Frauen eine Erkältung haben, bleibt die Welt nicht stehen. Wenn Männer eine Erkältung haben, geht sie unter! Das beide Geschlechter unterschiedlich auf Krankheitssymptome reagieren ist kein Geheimnis. Aber wussten Sie auch, dass sich die Wirkung von Medikamenten bei ihnen unterscheidet?

Unterschiedliche Wirkung von Tabletten bei Männern und Frauen

Wenn man anfängt drüber nachzudenken, ist es eigentlich logisch. Tabletten wirken bei Männern anders als bei Frauen: Oft sind für die Wirkung eines Medikaments Enzyme wichtig, denn sie aktivieren im Körper die Wirkstoffe. Nun haben Männer und Frauen Enzyme in unterschiedlichen Mengen im Körper und daher kommen die Wirkstoffe in anderer Konzentration im Blut an. Auch körpereigene Sexualhormone beeinflussen die Dynamik eines Medikaments. Zudem hat der weibliche Körper ein anderes und meist geringeres Körpergewicht und somit ein unterschiedliches Verhältnis aus Fett- und Muskelmasse.

Das Problem: Zwar ist bekannt, dass Frauen andere Zieldosen benötigen und es gilt schließlich auch für Senioren und Kinder, aber Medikamente können nicht an allen Zielgruppen getestet werden. Wer stellt schon sein Kind als Proband für unerforschte Arzneimittel zur Verfügung, um deren Nebenwirkungen zu testen! Die Pharmahersteller scheuen sich zudem, Frauen in Medikamentenstudien einzuschließen. Grund hierfür ist der Contergan-Skandal der 1960er-Jahre. Ein scheinbar harmloses Medikament schädigte damals bei schwangeren Frauen das ungeborene Kind. Etwas Vergleichbares darf es natürlich nicht noch einmal geben.

Bei Frauen wirken Arzneimittel anders

Wird ein Medikament zugelassen, ist es von Männern oder männlichen Tieren auf ihre Verträglichkeit getestet worden. Eine Dosierung, die für den Mann effizient und ausgewogen scheint, kann bei der Frau aufgrund der am Mann orientierten Dosis zu erheblichen Nebenwirkungen führen. Ein weiteres Beispiel für die unterschiedliche Wirkung von Arzneimitteln ist die Tatsache, dass Frauen schneller aus einer Standardnarkose erwachen. Auch Schmerzmittel wirken kürzer und schlechter, wobei Beruhigungsmittel länger und intensiver funktionieren als bei Männern. Manche Krankheiten betreffen sogar bevorzugt nur eines der Geschlechter: Schilddrüsenerkrankungen und Multiple Sklerose beispielsweise betreffen häufiger Frauen. Warum das so ist, weiß man noch nicht.

Was ergibt sich aus diesem Wissen? Es wird immerhin angedacht, auf Beipackzetteln eine geschlechtsspezifische Dosierungsempfehlung auszusprechen. In Amerika gibt es so etwas schon. Dort entschied beispielsweise kürzlich die Arzneimittel-Behörde, dass für Frauen bei einem Mittel gegen Schlafstörungen bereits explizit eine niedrigere Dosierung verfügt wird. Die europäische Zulassungsbehörde hält diese Einschränkung nicht für nötig und empfiehlt dasselbe Präparat in gleicher Dosis für beide Geschlechter. Neueste Erkenntnisse erfordern jetzt ein Umdenken in der Vorsorge, Diagnose und Therapie von Erkrankungen, die Frauen und Männer gleichermaßen betreffen. Im Fokus steht der Einzug von weiblich und männlich optimierten Behandlungen in der Praxis.

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