Thrombose-Rätsel gelöst? Forscher finden Erklärung für AstraZeneca-Komplikationen

Forscher der Hochschulmedizin Greifswald haben die Ursache für Hirnthrombosen nach AstraZeneca-Impfungen gefunden – und auch gleich ein Mittel dagegen.

AstraZeneca: Impfstopp aufgehoben

Eine besorgniserregende Meldung mit Folgen: In diversen europäischen Ländern erlitten Menschen nach der Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin Thrombosen der Hirnvenen. Daraufhin wurde ein Impfstopp mit dem Mittel verhängt, den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) jedoch nun wieder aufhob. Der Nutzen des Vakzins übersteige bei Weitem die Risiken, so die Begründung. Und tatsächlich stünden wir ohne AstraZeneca ganz schön schlecht da: Das Produkt des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens ist nämlich ein bedeutsamer Bestandteil unseres aktuellen Impffahrplans. Es ist kostengünstiger als andere Impfstoffe und erfordert keine so aufwändige Kühlung wie beispielsweise das Präparat von BioNtech/Pfizer. Dadurch kann es auch von Hausärzten gelagert und verimpft werden, was das Impftempo nun mächtig ankurbeln soll.

Zudem wurde AstraZeneca jetzt auch für Ältere empfohlen und steht nicht nur Menschen zwischen 18 und 64 Jahren zur Verfügung. Eine Lieferung von über zwei Millionen AstraZeneca-Dosen ist für Ende März bestellt. Allerdings werden auch Lieferungen bedeutend höhere Mengen der anderen in Deutschland zugelassenen Impfstoffe, BioNTech/Pfizer und Moderna, erwartet. Diese sind jedoch aktuell nur Hochbetagten vorbehalten. Jüngere Menschen in systemrelevanten Berufen, die jetzt schon impfberechtigt sind, erhalten den AstraZeneca-Impfstoff.

Deutsche Forscher klären Thrombose auf

Die Wirksamkeit der AstraZeneca-Impfung gegen das Coronavirus ist bewiesen – doch was ist mit dem Thrombose-Risiko? In Deutschland gab es insgesamt 13 Fälle nach Verabreichung der Impfung, und drei der betroffenen Menschen sind verstorben. Zwar wurden 1,6 Millionen Dosen des Vakzins ohne Komplikationen verimpft, doch die Sorge bleibt. Ärzte aus Greifswald könnten das Problem nun gelöst haben: Sie fanden die Ursache für die Thrombose und auch gleich eine Behandlungsmethode dazu – und das innerhalb weniger Tage!  

Die Forscher der Unimedizin hatten sich direkt nach dem Impfstopp an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gewandt, welches für die Zulassung und Überwachung von Impfstoffen in Deutschland verantwortlich ist. Das PEI stellte den Ärzten Blutproben von sechs Thrombosepatienten zur Verfügung.

Die Analyse ergab, dass der Impfstoff die Blutplättchen aktiviert, was normalerweise bei einer Wundheilung geschieht. Bei den betroffenen Patienten war zusätzlich ein Mechanismus in Gang gesetzt worden, der zur Bildung von Hirn-Blutgerinnseln führt. Ein ganz eindeutiger Mechanismus, für den sofort ein präzises und wirksames Gegenmittel entwickelt werden konnte. Die Information darüber wurde nach Angaben einer Pressemittelung der Universitätsmedizin Greifswald an Kliniken übermittelt und auftretende Fälle könnten demnach direkt therapiert werden. Einer Impfung mit dem AstraZeneca-Präparat stünde nun also eindeutig nichts mehr im Wege, heißt es in der Meldung.

Das Impfen muss weitergehen

Auf Basis der EMA-Empfehlung gab nun auch das Bundesgesundheitsministerium das  Mittel wieder frei. Der Zusammenhang mit dem Auftreten einer Thrombose werde künftig in einer Ergänzung zum Aufklärungsbogen berücksichtigt, sagte Jens Spahn. Die EMA hält zudem weiterhin an der uneingeschränkten Empfehlung des Impfstoffes fest. Aus Sicht der Behörde stehen dem sehr seltenen Auftreten von Thrombosen deutlich größere Gefahren durch COVID-19 gegenüber. 

Liefer-Engpässe, ein viel zu langsames Impftempo und nun auch noch der Wirbel um das AstraZeneca-Vakzin. Und das angesichts von wieder rasant steigenden Infektionszahlen und der Gefahr durch Mutationen. Es ist tatsächlich nicht leicht, in dieser Krise optimistisch zu bleiben. Bald startet die Impf-Offensive durch die Hausärzte, die hoffentlich reibungslos verläuft und dazu führt, dass wir Richtung Sommer vielleicht doch endlich aufatmen können.

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