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STIKO empfiehlt Corona-Impfung für Babys und Kleinkinder

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat die Corona-Impfung ab dem Alter von sechs Monaten empfohlen – allerdings nur für Babys und Kleinkinder mit Vorerkrankungen.

Die Grundimmunisierung sollten Kinder im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren erhalten, wenn sie wegen „Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf haben“, teilte das Expertengremium nun mit.

Corona-Vakzin nur für vorerkrankte Kinder und Frühgeborene

Für eine Impfempfehlung für gesunde Kinder ohne Vorerkrankungen in dieser Altersgruppe sieht die STIKO derzeit keinen Anlass, weil schwere Verläufe in dieser Altersgruppe sehr selten seien. Die Empfehlung gelte allerdings auch für Kinder bis vor dem zweiten Geburtstag, die als Frühgeborene auf die Welt gekommen sind.

Die Impfung solle vorzugsweise mit dem Wirkstoff von BioNTech/Pfizer für diese Altersgruppe erfolgen, alternativ könne auch der Impfstoff von Moderna verwendet werden, hieß es von der STIKO. Dieser sei jedoch in der für Kleinkinder vorgeschriebenen Dosierung in Deutschland derzeit nicht verfügbar.
Für einen breiten Einsatz der Coronaimpfstoffe in dieser Altersgruppe gebe es mangels Daten keine Grundlage, sagte STIKO-Chef Thomas Mertens bei einem Pressegespräch des Science Media Centers. Schwere Verläufe seien bei gesunden Kleinkindern sehr selten und der weitaus größte Teil der Infektionen verlaufe bei diesen mild oder ohne erkennbare Symptome.

BioNTech-Präparat in geringer Dosis für die Kleinsten

Der Coronaimpfstoff für Babys und Kleinkinder war bereits im Oktober von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zugelassen worden, bislang hatte es noch keine Empfehlung der Stiko dazu gegeben. Das Präparat für diese Altersgruppe, das auf dem ursprünglichen Vakzin von BioNTech/Pfizer beruht, hat eine deutlich geringere Dosierung als das für Kinder über fünf Jahre sowie jenes für Jugendliche und Erwachsene. Es wird zudem in einer Serie mit insgesamt drei Impfdosen verabreicht.  

Erwachsenen steht bereits die an die Omikron-Untervariante BA.4/5 angepasste Booster-Impfung von BioNTech/Pfizer zur Verfügung. Die Ema hat sie kürzlich auch zum Einsatz bei Fünf- bis Elfjährigen freigegeben. Darüber will die STIKO als Nächstes beraten. In Deutschland sind zurzeit gut 22 Prozent der Kinder von fünf bis elf Jahren einmal geimpft, zweimal geimpft sind knapp 20 Prozent.

Datenlage zu dünn? Keine generelle Kinder- Impfempfehlung der Stiko

Eine allgeine Empfehlung auch für gesunde Kinder, wie es sie in den USA gibt, spricht die STIKO aber nicht aus. Damit bleibt die Kommission ihrem bisherigen Kurs treu – dem der absoluten Vorsicht nach dem Motto „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Die Zurückhaltung bei den Impfempfehlungen für Kinder ist bei der Gruppe der Kleinkinder noch größer als bei den Fünf- bis Elfjährigen. Auch dort gibt es keine generelle Empfehlung, aber in einer Öffnungsklausel heißt es, dass auch gesunde Kinder auf Wunsch der Eltern immunisiert werden können. Für Babys und Kleinkinder gilt dies jetzt nur, wenn diese in ihrem Umfeld Risikopersonen für einen schweren Verlauf haben.

Dass eine allgemeine Öffnungsklausel fehlt, könnte für manche Eltern enttäuschend sein. Zwar ist das Vakzin für die Kleinsten von der EMA zugelassen, aber die meisten Kinderärzt*innen in Deutschland berufen sich strikt auf die Empfehlungen der STIKO. Die vorhandenen Daten stimmen eigentlich sehr optimistisch. Bis zum 9. November haben in den USA etwa 1,7 Millionen Kinder unter fünf Jahren mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten – und der Anteil derer mit schwereren unerwünschten Nebenwirkungen ist verschwindend gering. Bei keinem Kind wurde zudem eine Herzmuskelentzündung festgestellt, eine sehr seltene Nebenwirkung bei jungen Erwachsenen. Der Ständigen Impfkommission reicht auch diese Datenlage nicht aus und sie lässt weiterhin Vorsicht walten.

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