Sehr schlau! Neues Ausbildungsgesetz für Hebammen und Psychotherapeuten

Der Bundestag hat Änderungen zur Ausbildung angehender Psychotherapeuten und Hebammen verabschiedet. Für beide Berufe werden zukünftig Studiengänge eingeführt, die für Berufseinsteiger auch finanziell endlich Vorteile mit sich bringen.

Hebammen an der Uni

Ab dem kommenden Jahr besteht die Ausbildung der Hebamme aus einem drei- bis vierjährigen Bachelor-Studium mit hohem Praxisanteil und einer staatlichen Abschlussprüfung. Bislang galten zehn Schuljahre als ausreichend für die Ausbildung, nun wird ein Abitur benötigt oder alternativ eine abgeschlossene Ausbildung im Pflegebereich. Durch diese Aufwertung sollen Hebammen noch besser auf die gestiegenen Berufsanforderungen vorbereitet werden.

Der Beruf der Hebamme soll moderner und attraktiver werden. Gesundheitsminister Spahn erhofft sich unter anderem, dass sich durch die Aufwertung mehr junge Menschen für diesen Beruf begeistern. Das Duale Studium würde Praxis und Theorie gleichermaßen behandeln und neue Möglichkeiten in der Diagnostik, Therapie, Prävention, Rehabilitation und Pflege einbeziehen, die sich durch den medizinischen Fortschritt und die Digitalisierung ständig weiterentwickeln.

Studiengang Psychotherapie

Die Ausbildung des Psychotherapeuten hingegen wird durch die Entwicklung eines eigenen Studiengangs vereinfacht. Bisher galt ein Psychologiestudium als Voraussetzung, um für die kostspielige fünfjährige Ausbildung zum Therapeuten zugelassen zu werden. Der Studiengang soll hingegen zukünftig insgesamt fünf Jahre dauern und mit der Approbation zum Psychotherapeuten abschließen.

Um anschließend Kassenpatienten behandeln zu dürfen, müssen Absolventen eine Weiterbildung in einer stationären Einrichtung absolvieren. Das war schon immer so, der Unterschied ist, dass die Therapeuten jetzt schon eine Approbation haben und folglich nicht als unbezahlte Praktikanten eingesetzt werden dürfen. Die Reform kann als Antwort auf den Mangel an Psychotherapeuten und den daraus resultierenden Wartezeiten für die Patienten verstanden werden.

Ausbildungsreform Geburtshelfer und Psychotherapie

Bevor beide Reformen in Kraft treten, muss der Bundesrat seine Zustimmung geben. Großer Pluspunkt: Therapeuten bekommen während der anschließenden Weiterbildung in Kliniken oder ambulanten Einrichtungen jetzt ein kleines Gehalt. Das ist mehr als angemessen, nachdem sie umsonst in Vollzeit arbeiten und nebenher noch die exklusiven Ausbildungskosten tragen müssen. Auch die angehende Hebamme kann jetzt schon während ihres Studiums eine Vergütung erwarten, sobald sie ihren Praxisteil in einer Klinik, Praxis oder einem Geburtshaus absolviert.

Interessant ist auch, ob es eine Übergangsregelung geben wird, für all jene Studenten, die aktuell unter der Last der teuren Therapeutenausbildung zu Recht stöhnen. Es kann nicht die Arbeit des einen entlohnt werden und die des anderen nicht. Hier muss noch eine sinnvolle Lösung gefunden werden. Bleibt zu hoffen, dass psychisch Kranke in Zukunft besser vom System aufgefangen werden. Und dass die Geburtshilfe zum Studiengang wird, ist höchste Zeit: Wir sind damit europäisches Schlusslicht.

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