Rechtsanspruch auf Hortplatz für Grundschüler ab 2025: Erzieher fehlen schon jetzt

Aus dem Kindergartenkind wird ein Schulkind – und plötzlich steht es mittags um halb zwei vor der Haustür. Denn die Nachmittagsbetreuung an Grundschulen ist noch lange von ihrem hehren Ziel für 2025 entfernt. Dann sollen nämlich zusätzliche 330.000 Hort-Plätze entstanden sein, sodass jedem Kind bei Bedarf eine Nachmittagsbetreuung angeboten werden kann. Doch bis es so weit ist, müssen Eltern sich privat um die Betreuung des Grundschülers kümmern – gar nicht so einfach, wenn beide berufstätig sind.

Giffey will Rechtsanspruch auf Hortplatz ab 2025

Familienministerin Dr. Franziska Giffey möchte daher bis 2025 einen Rechtsanspruch auf die Nachmittagsbetreuung in Grundschulen zusichern – bis mindestens 16 Uhr. Doch sie steht vor einem großen Problem: Es fehlen die qualifizierten Erzieher. Dennoch hat der Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder die höchste Priorität für Bund und Länder. Denn wenn der Bund einen Rechtsanspruch einführt, müssen die Hort-Plätze auch wirklich vorhanden sein. Ein hochgestecktes Ziel, denn bereits jetzt fehlen hunderttausende Betreuungsplätze.

Ein Grund: Es lassen sich kaum ausreichend qualifizierte Erzieher oder Sozialpädagogen finden. Zusätzliche Gruppenhelfer oder Hausaufgabenhelfer kommen daher zum Einsatz. Sie bringen grundsätzliche pädagogische Erfahrungen mit oder sind zumindest Eltern – über eine Kurzausbildung werden sie leidlich nachqualifiziert, um Grundschüler pädagogisch wertvoll zu betreuen. Doch dies ist nur ein Behelfsschritt – qualifizierte Erzieher müssen her.

Zwei Milliarden Euro für Chancengleichheit

Um das Ziel der flächendeckenden Nachmittagsbetreuung trotz der schwierigen Umstände zu erreichen, stellt der Bund bis 2021 zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Denn eine gute Ganztagsbetreuung sei eine Frage der Bildungsgerechtigkeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, so Ministerin Giffey. Dem schließen sich Verbände wie etwa die Arbeiterwohlfahrt an. Sie betont ebenfalls, dass der Bedarf hoch sei und der Rechtsanspruch auf die Nachmittagsbetreuung von Grundschülern eine große und einmalige Möglichkeit sei: Qualifizierte pädagogische Angebote der ganztägigen Bildung seien imstande, vielen Kindern eine verbesserte Chancengleichheit zu ermöglichen.

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