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R-Wert bestimmt über unsere Freiheit – Doch was bedeutet er?

Sobald diese Zahl steigt, werden unsere Freiheiten wieder eingeschränkt. Die Reproduktionszahl ist entscheidend für die Lockerungen, die uns im Rahmen der Covid-19-Schutzmaßnahmen gewährt werden und bestimmt also unseren Alltag. Ob wir wieder ins Fitnessstudio können, zur Kita, ins Restaurant – alles hängt von diesem Faktor ab. Aber was bedeutet er eigentlich?

Corona-Maßnahmen hängen von der Reproduktionszahl ab

Die Reproduktionszahl ist der entscheidende Wert zum Infektionsgeschehen in Deutschland. Sie gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt. Es handelt sich demnach um die Ansteckungsrate. Sobald der R-Wert über 1,0 liegt, steckt ein mit Covid-19-Infizierter mehr als eine weitere Person an. Anfang März 2020 lag die Reproduktionszahl in Deutschland mit etwa 3 erheblich über dem Soll, was die Politiker dazu bewog, die Kontaktbeschränkungen zu verschärfen und den Lockdown zu veranlassen. Das Robert-Koch-Institut betonte in den letzten Wochen immer wieder: Um die Epidemie abflauen zu lassen, müsse der Wert unter 1 liegen.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Kontaktreduzierung, die Hygiene- und Abstandsregeln und die Maskenpflicht wesentlich dazu beitragen, die Reproduktion in der Bevölkerung zu verringern. Doch nicht der R-Wert allein bewertet die tatsächliche Ausbreitung des Virus. Ebenso wichtig ist, wie viele Menschen aktuell gleichzeitig infiziert sind, ob es punktuell zu schnellen Ausbrüchen gekommen ist und ob es Infektionsschwerpunkte gibt. Die Reproduktionszahl ist also einer von mehreren Faktoren, wenn es um die Lockerung von Beschränkungen geht. Auch die Krankenhauskapazität ist entscheidend. Die Reproduktionszahl sagt nichts über die tatsächliche Anzahl der Infektionen in der Bevölkerung aus, sondern nur wie dynamisch sich die Ansteckung weiterverbreitet. Ein Wert von 1 kann also auch bei sehr niedrigen Fallzahlen zustande kommen. Ein Beispiel: Wenn es täglich nur 50 Neuinfektionen gäbe, und diese jeweils 50 weitere anstecken, dann bleibt R auf 1. Das Niveau wäre aber sehr niedrig. Die gleiche Situation mit 1.000 Virusüberträgern, die insgesamt 1.000 weitere Personen anstecken, ergäbe ebenfalls einen Reproduktionswert von 1. Im zweiten Fall mit 1.000 Infizierten wäre aber die Kontaktnachverfolgung praktisch nicht zu leisten. Die Wahrscheinlichkeit, dass dann die Reproduktion beschleunigt wird, ist höher. Deshalb ist es wichtig, auch auf die absolute Zahl der Neuinfektionen zu schauen.

R-Wert entscheidet mit, aber nicht allein

Zum Glück entscheidet also nicht der R-Wert allein über die Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Denn die Zahl ist nicht so einfach zu lesen, wie man glauben mag. Durch die lange Zeit, die vergeht, ehe die Krankheit ausbricht oder entdeckt und dann gemeldet wird, entsteht eine zeitliche Verzögerung von etwa zwei Wochen. Die Reproduktionszahl, die täglich vom Robert-Koch-Institut als Schätzung veröffentlicht wird, spiegelt also den Zustand von vor zwei Wochen. Ob die neuesten Lockerungen der Regierung also dazu führen, dass die Corona-Infektionen wieder steigen, können wir momentan nicht wissen und auch nicht an diesem Wert ablesen. Die Ausbreitung des Virus schreitet zunächst unerkannt solange voran, bis die Neuinfizierten erkranken, positiv getestet und den Gesundheitsämtern gemeldet werden. Dies führt dann unter Umständen, mit einem entsprechenden Zeitverzug, wieder zu einer steigenden Reproduktionszahl.

Zudem geben manche Bundesländer wie Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz ihre eigenen Reproduktionszahlen raus, um den aktuellen Verlauf in der Region besser einschätzen zu können. Doch weil sich zuletzt immer weniger Menschen mit dem neuartigen Coronavirus anstecken, wird die Reproduktionszahl immer ungenauer. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium veröffentlicht die Reproduktionszahl deshalb nur noch einmal pro Woche, um größere statistische Schwankungen der Reproduktionszahl zu vermeiden. Solange der Wert deutlich unter 1 ist, sinken die Neuinfektionen. Im Griff ist die Epidemie aber erst, wenn nur noch sehr wenige Neuinfizierte vorkommen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Lockerungen wie Öffnungen des Einzelhandels, der Gastronomie oder der Kinderbetreuung zu einer erneuten Welle der Covid-19-Infektionen führt und ob entsprechend die Maßnahmen wieder angezogen werden müssen. Darüber entscheidet nicht der R-Wert, sondern allein unser verantwortungsbewusstes Verhalten im Kontakt mit unseren Mitmenschen.

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