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Niemand will die Corona-Wunderpille

Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei. Klar, momentan rückt das Thema in den Hintergrund, aber die Infektionszahlen sind weiterhin auf einem hohen Niveau. Zu Beginn der Pandemie haben wir alle auf eine Corona-Wunderpille gehofft. Nun ist sie auf dem Markt und niemand möchte sie! Was ist da los?

Paxlovid wird viel zu selten von Ärzt*innen verordnet

Es war unser aller Traum: Eine Tablette wird erfunden, die Covid-19 einfach heilt und der ganze Spuk mit Einschränkungen und Maskenplicht kann abgeschafft werden. Nun ist diese Wunderpille tatsächlich auf dem Markt. Aber das Medikament Paxlovid wird kaum genutzt! Dabei hat das Medikament wahre Superkräfte!  Es hemmt die Vermehrung der Viren im Körper und beschützt die Schwachen: Vorerkrankte oder Hochbetagte beispielsweise. Die Tablette bewahrt uns vor einem schweren Verlauf und somit – mal knallhart gesagt – vor dem Tod. In Israel und Großbritannien wird das Antivirenmittel in ganz großem Maßstab eingesetzt. Warum nicht hierzulande?

Anfang des Monats wiederholte der Corona-Expert*innen-Rat seine Empfehlung: Antivirale Arzneien haben einen „hohen Stellenwert, die Krankheitslast durch Covid-19 zu begrenzen und schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu reduzieren". Es sind mehrere Produkte in Deutschland verfügbar, Paxlovid gilt als das effektivste. Unser Gesundheitsminister Karl Lauterbach preist das Mittel immer wieder an. Eine Million Packungen bestellte sein Ministerium, die Vorräte werden wohl verfallen, wie es aussieht. Die Tabletten könnten in Krankenhäusern eingesetzt oder von niedergelassenen Mediziner*innen verschrieben werden. Doch das geschieht viel zu selten.

Pandemie ist nicht vorbei: Coronazahlen auf hohem Niveau

Noch immer sterben viel zu viele Menschen an Sars-CoV-2. Im Juli 2022 waren es in Deutschland beispielsweise 3.028 Patient*innen. Im gleichen Monat im Vorjahr 274. Wie kann es sein, dass Paxlovid nicht bei den Betroffenen ankommt? Wir haben es hauptsächlich mit Unsicherheiten auf Seiten der Ärzt*innen zu tun: Wie steht es um Kontraindikationen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten? Obschon es bereits einen Haufen wissenschaftlicher Daten gibt, herrscht Verwirrung. Wie alle Virushemmer sollte das Medikament so früh wie möglich eingesetzt werden, und zwar bevor sich die Viren wie die Verrückten vermehrt haben. Die Einnahme ergibt nur in den ersten drei bis fünf Tagen Sinn. Früh eingeworfen, reduziert die Pille das Risiko, in die Klinik zu müssen oder gar zu sterben, um 90 Prozent. Aber wenn die Patient*innen in die Praxis gehen oder sogar schon ins Krankenhaus müssen, haben sie oft bereits ausgeprägte Symptome. Also ist davon auszugehen, dass sie die Viren bereits länger als fünf Tage in sich tragen. Dann bringt die Wunderpille nichts mehr. Seit Omikron testen wir uns viel seltener, nicht zuletzt, weil es wieder kostenpflichtig geworden ist.

Manchen Hausärzt*innen fehlt auch schlicht die Zeit, sich mit Paxlovid und den anderen Antivirenmitteln auseinanderzusetzen. Fragen Patient*innen in einer Praxis danach, bekommen sie nicht selten zu hören: „Das machen wir hier nicht“. Tatsächlich wurde das Mittel in einer Behandlungsleitlinie zu Beginn nur für Ungeimpfte empfohlen. Damals war die Datenlage noch nicht so umfangreich wie heute. Später galt die Empfehlung ausschließlich für Hochrisikopatient*innen. Ärzt*innen werden durch einen krassen Richtungswechsel verunsichert. Wird sich in ein paar Tagen wieder alles ändern? Immerhin tragen sie die Verantwortung für ihre Patient*innen und sehen von der Verordnung lieber ab, zumal die Liste der Wechselwirkungen mit anderen Arzneien endlos ist! Paxlovid kann die Wirkung verbreiteter Medikamente, etwa gegen Asthma, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck oder Schmerzen, verstärken oder abschwächen. Dadurch kann die Einnahme in manchen Fällen gefährlich werden. Auch Patient*innen werden dadurch verunsichert und lehnen das Medikament oft ab. Denn die, die Paxlovid dringend bräuchten, sind oft jene, die vorerkrankt sind und entsprechend viele Medikamente nehmen müssen. Das Risiko ist ihnen zu hoch. Schade, nun haben wir die Wunderpille, aber ihr Beipackzettel ist einfach viel zu lang!

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