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Kurzer Weg vom Donut zur Demenz

Wir sind alle wunderbar unterschiedlich! Es gibt große Menschen und kleine, dicke und dünne und überhaupt alles, was man sich vorstellen kann. Wir sollen uns alle wohl in unserer Haut fühlen. Dazu gehört auch ein persönliches Wohlfühlgewicht. Doch ab einem gewissen Gewicht leidet die Gesundheit. Das kann besonders für Kinder zu einem lebenslangen Problem führen.

Gesundheit und Übergewicht: Dicke Kinder sind ihr Leben lang krank

Die meisten Kinder haben mal eine Phase, in der sie etwas runder sind als ihre Freunde. Vor der Pubertät hängt das Körpergewicht stark mit den Wachstumsschüben zusammen, weil sich der Energiebedarf dadurch ständig ändert und der Stoffwechsel sich noch nicht eingependelt hat. Außerdem haben die Kleinen oft noch eine niedliche Schicht Babyspeck. Mit dem nächsten großen Wachstumsschub wächst sich das meist raus. Aber es gibt auch Kinder, die wachsen und wachsen und da wächst sich gar nichts raus. Der Speck bleibt. Nun begeben wir uns auf dünnes Eis: Darf man Kinder eigentlich als übergewichtig bezeichnen? Da es nicht um Bodyshaming geht, sondern um ihre gesundheitliche Zukunft, ist die Antwort ein klares Ja. Aber man sollte es dem Kind nicht so hinknallen! Das kann ihr Körperselbstbild für den Rest ihres Lebens stören.

An dem Gewicht ist ja auch nicht das Kind schuld. Ein Mix aus den Genen, dem Verhalten und Angebot der Eltern, der Freizeitgestaltung und anderen Faktoren führen zu den Extra-Kilos. Die Mamas und Papas sind aufgefordert, ihre Kinder nicht zu Diäten oder Sport zu zwingen, sondern ihnen einfach gesundes Essen anzubieten und mit ihnen zusammen aktiv zu werden, am besten draußen in der freien Natur. Je früher, desto besser! Denn eine Langzeitstudie in Australien hat erschreckende Folgen von Übergewicht im Kindesalter festgestellt. Neben den „normalen“ Krankheiten wie Diabetes, Gelenkproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die eine gewisse Gewichtszunahme mit sich bringen kann, führt es langfristig zu kognitiven Einschränkungen. Das heißt nichts anderes als Demenz!

Übergewichtige Kinder bekommen im Alter Demenz

Die Studie startete 1985 in Australien. Mehr als 1.000 Kinder traten zum Fitnesstest an, um herauszufinden, wie wichtig Fitness für die spätere Gesundheit ist. Vor kurzem, 30 Jahre später, wurden diese Kinder als Erwachsene erneut untersucht. Nun standen kognitive Tests auf dem Programm. Dabei stellten die Forschenden fest: Wer als Kind schon dünn und fit war, ist als Erwachsener fitter im Kopf! Geprüft wurden die Reaktionszeit, Gedächtnisleistung und Aufmerksamkeitsspanne. Und tatsächlich schnitten bei diesen Tests Menschen, die als Kinder im Vergleich dünner waren, besser ab. Das ist für die Forschung sehr spannend, denn es wird schon seit einiger Zeit vermutet, dass es einen Zusammenhang zwischen nachlassenden kognitiven Fähigkeiten und der Wahrscheinlichkeit einer Demenz im Alter gibt. Das Ergebnis der Studie legt nun nahe, dass dem drohenden Verfall früh etwas entgegengesetzt werden könnte und müsste. Schon minimale Verbesserungen der Fitness und eine Reduzierung der Fettleibigkeit im Kindesalter können einen erstaunlichen Unterschied machen. Und langfristig die Lebensqualität enorm verbessern.

Die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen in Deutschland wird aktuell auf 1,6 Millionen geschätzt. Die meisten von ihnen sind von Alzheimer betroffen. Im Jahr 2050 könnten laut den Berechnungen zwischen 2,4 und 2,8 Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein. In diesem Club will niemand von uns sein, zumal in 30 Jahren kaum ausreichend Pfleger*innen vorhanden sein werden, um sich um jede*n einzelnen zu kümmern! Die WHO gibt als Auslöser einer Demenz Faktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen sowie soziale Isolation, Rauchen und Alkohol, aber auch Übergewicht an. Demnach kann jede*r von uns aktiv gegen sein eigenes Demenz-Schicksal ankämpfen: mit einem gesunden Lebensstil, intakten Sozialkontakten und dem Verzicht von Fast Food, Drogen und übertriebenen Zuckerbomben.

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