Jeder fünfte Deutsche leidet durch die Pandemie an Schlafstörungen

„Denk ich an Corona in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht!“ Zugegeben, das berühmte Zitat des Dichters Heinrich Heine haben wir hier jetzt mal ein wenig abgewandelt. Aber tatsächlich raubt uns die Pandemie offenbar buchstäblich den Schlaf!

Corona-Stress sorgt für Schlafprobleme

Jeder fünfte Mensch in Deutschland leidet aktuell pandemiebedingt unter Schlafstörungen. Das geht aus einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hervor.

Danach berichten rund 20 Prozent der Befragten von Schlafproblemen, die sie auf die Corona-Krise zurückführen. Eltern mit Kindern unter zwölf Jahren leiden den Angaben zufolge noch mehr unter diesem Problem als Befragte ohne oder mit älteren Kindern. Tatsächlich geben ganze 30 Prozent der befragten Eltern mit kleinen Kindern an, dass während der Pandemie ihr Schlaf gestört sei, so die Krankenkasse. Die Gründe gehen aus der Umfrage nicht hervor, doch sind sie leicht zu erahnen. So werden Eltern von Kleinkindern potentiell sowieso öfter von ihrem Nachwuchs geweckt. Während der Pandemie ist der Stresspegel zudem noch mal auf einem anderen Niveau: Arbeiten im Homeoffice mit wuselnden Dreijährigen, die sich keine zehn Minuten allein beschäftigen können, zehrt zum Beispiel ganz schön an den Nerven. Die Anspannung tagsüber kann sich dann auch negativ auf den Nachtschlaf auswirken.

Eine ähnliche Umfrage hatte im Mai 2020 bereits die Techniker Krankenkasse in Auftrag gegeben – und die ergab ebenfalls, dass sich die Corona-Krise anscheinend direkt auf unseren Nachtschlaf auswirkt: Jeder Zehnte gab an, schlechter zu schlafen. „Die Daten zeigen, dass die Pandemiezeit – gerade, wenn sie mit einem hohen Stresslevel für die Menschen einhergeht – auch den Schlaf negativ beeinflussen kann“, kommentierte Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK damals.

Sorgen halten uns wach

Stress ist eine Sache, Sorgen die andere. Denn optimistisch zu bleiben ist nicht leicht angesichts der Tatsache, dass so vieles einfach nicht glattläuft: Ein zu langsames Impftempo, zu wenig Tests, gefährliche Mutationen, hohe Inzidenzen – und bei systemrelevanten Herzmenschen im Gesundheits- und Sozialwesen stets die Angst, bei all den Anstrengungen irgendwann einfach auszubrennen. Gar nicht so einfach, nachts zur Ruhe zu kommen!  Dabei ist ausreichender und erholsamer Schlaf so wichtig für die seelische, geistige und körperliche Gesundheit. Der Körper regeneriert beim Schlafen und ist am nächsten Tag wieder leistungsfähig. Dauerhaft schlechter Schlaf stört diese regenerativen Vorgänge und kann langfristig die Gesundheit beeinträchtigen. Forscher fanden direkte Zusammenhänge zwischen Schlafstörungen und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 und Adipositas sowie für Angststörungen und Depressionen.

Einfach mal abschalten!

Was also tun? Wir befinden uns nach wie vor inmitten der Pandemie und sind der Lage ziemlich ausgeliefert. Was die Nerven beruhigt: Einfach mal abschalten – und zwar die Nachrichten! Bei der Flut an Informationen durch News-Websites, Social Media und Fernsehen kann man leicht das Gefühl bekommen, regelrecht von negativen Meldungen umzingelt zu sein. Dabei ist das gar nicht der Fall: Häufig zirkuliert dieselbe Nachricht den ganzen Tag über in den verschiedensten Medien, sodass ihre Wirkung verstärkt wird. Beispiel: Wird ein Engpass der Impfstoff-Lieferungen vermeldet, durchläuft genau diese News alle verfügbaren Kanäle in Dauerschleife – bis wir abends ins Bett gehen. Wir wollen natürlich alle informiert bleiben, aber trotzdem helfen ein bis zwei Tage „Digital Detox“, um mal den Kopf frei zu bekommen und dadurch vielleicht besser schlafen zu können. Also: Statt durchs Handy zu scrollen, lieber mal den Roman anfangen, der schon so lange gelesen werden will. Und wenn die Sonne scheint: Raus ins Freie, ablenken, Wald- oder wenigstens Parkluft schnuppern. Wenn kein lieber Mensch zum Spazierengehen mitkommt, ist auch die Lieblingsmusik auf den Ohren ein guter Begleiter.

Tipps für besseren Schlaf

Ansonsten helfen vielleicht noch folgende Tipps, die die Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung herausgegeben haben:

  • Versuchen Sie, regelmäßig körperlich aktiv zu sein.
  • Lassen Sie den Tag entspannt ausklingen. Verzichten Sie vor dem Zubettgehen auf geistig oder körperlich anstrengende Tätigkeiten.
  • Finden Sie Ihr persönliches Einschlafritual und schaffen Sie eine angenehme Schlafumgebung.
  • Schauen Sie nicht auf die Uhr, wenn Sie nicht einschlafen können oder nachts wach geworden sind.

Gegen das nächtliche Gedankenkarussell und schlafstörende Verhaltensweisen helfen:

  • Legen Sie sich abends nur ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind. Wichtig: Das Bett ist nur zum Schlafen da.
  • Falls Sie nicht einschlafen können, stehen Sie nach 15 Minuten wieder auf und verlassen Sie das Schlafzimmer. Gehen Sie erst wieder ins Bett, wenn Sie schläfrig sind. Diese Vorgehensweise können Sie gegebenenfalls wiederholen.
  • Stehen Sie morgens immer zur selben Zeit auf. Vermeiden Sie ein Schläfchen zwischendurch.

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