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Herzklopfen: Ist das noch gesund?

Mein Herz rast! Vielleicht bin ich aufgeregt, vielleicht verliebt, aber vielleicht falle ich auch gleich um, weil ich einen Herzinfarkt habe! Herzklopfen kann uns beunruhigen. Besonders, wenn wir uns das schnelle Schlagen nicht erklären können und es eine medizinische Vorgeschichte gibt. Wie viel Herzklopfen ist noch gesund?

Herzgesundheit: Vorhofflimmern oder Lampenfieber

Unser Herz schlägt plötzlich schneller. Das passiert auch jungen, gesunden Menschen, etwa beim Sport oder unter Stress. Das ist vollkommen normal. Flacht das Rasen allerdings nicht bald wieder ab oder klopft es ohne ersichtlichen Grund doller, sollte man die Ursache in einer Praxis abklären lassen. Schlägt das Herz aufgrund einer Erkrankung mehr als hundertmal pro Minute, wird es als Herzrasen bezeichnet. Bei der anfallsartigen Vorhoftachykardie (paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie) tritt das Herzrasen plötzlich auf: Der Herzschlag ist kurzzeitig schneller als üblich, bleibt aber regelmäßig. Diese Form der Herzrhythmusstörung hat in der Regel keine ernsten Folgen. Es gibt aber andere, bedrohlichere Erkrankungen, die zu Herzrasen führen – zum Beispiel das Vorhofflimmern. Dabei schlägt das Herz zusätzlich unregelmäßig. Kommen zum schnellen Herzklopfen noch Schwindel, Übelkeit, Brustschmerzen und Atemnot hinzu, kann es dem Betroffenen richtig Angst machen.

Wie schnell unser Herz schlägt, hängt bei einem gesunden Menschen von der körperlichen und psychischen Belastung ab. Als normal gilt ein Ruhepuls von etwa 60 bis 90 Schlägen pro Minute. Gesteuert wird der Herzrhythmus vom Sinusknoten, einem speziellen Bündel von Herzzellen, die elektrische Impulse abgeben. Er sorgt dafür, dass sich der Herzmuskel koordiniert und gleichmäßig zusammenzieht. Beim Sport und in Situationen, die uns stressen oder nervös machen, steigt die Frequenz. Die Anpassung des Pulses an die Belastung wird auch vom Sinusknoten im rechten Vorhof gesteuert. Wenn zum Beispiel durch Treppensteigen oder Lampenfieber der Puls steigt, bezeichnet man das als Sinustachykardie. Schlägt das Herz ohne körperliche Anstrengung zu schnell, spricht man von einer Tachykardie. Dabei können Herzfrequenzen von 140 bis 180 oder sogar darüber auftreten. Ob das Herzrasen harmlos oder gefährlich ist, hängt entscheidend davon ab, ob es in den Vorhöfen entsteht oder in den Herzkammern. Herzrasen, das in den Vorhöfen entsteht, ist nicht akut lebensbedrohlich. Dagegen ist Herzrasen, das in den Herzkammern entsteht, eine sogenannte Kammertachykardie, für die Betroffenen lebensgefährlich.

Medizinischer Notfall? Wenn das Herz plötzlich rast

Eine häufige Ursache für unangenehmes Herzrasen ist Vorhofflimmern. Dabei handelt es sich um eine Herzrhythmusstörung, bei der sich die Vorhöfe des Herzens nicht mehr koordiniert zusammenziehen, sondern eher nur flimmern. Diese Beschwerde entsteht häufig durch langjährigen Bluthochdruck oder die koronare Herzkrankheit. Vorhofflimmern ist zwar nicht akut lebensbedrohlich. Allerdings bilden sich bei dieser Herzrhythmusstörung leicht Blutgerinnsel, die einen Schlaganfall auslösen können. Weitere Ursachen für Herzrasen können sein:

  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Hormonveränderungen, z.B. in den Wechseljahren
  • Koronare Herzkrankheit
  • Wolff-Parkinson-White-Syndrom
  • Medikamente, Drogen, Vergiftung
  • AV-Knoten-Reentry-Tachykardie

Einzelne zusätzliche Herzschläge, sogenannte Extrasystolen, verkraftet ein gesundes Herz, selbst wenn die Extraschläge aus den Herzkammern stammen. Auch Herzrasen ist nicht immer behandlungsbedürftig. Erst wenn das Herzklopfen Beschwerden verursacht oder Komplikationen zu befürchten sind, wird der Arzt oder die Ärztin etwas unternehmen. Aber Betroffene sollten in jedem Fall die Ursache abklären lassen, auch um keine Angst zu bekommen, wenn das Herz mal wieder einen Gang zulegt. Ist der Grund für dein Herzrasen nicht lebensgefährlich, lässt es sich rasch durch das Trinken von kaltem Wasser, tiefes Atmen oder in den Bauch pressen beenden.

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