Heiße Leidenschaft am Arbeitsplatz - Kaffee

25.744 Tassen Kaffee werden pro Minute in Deutschland am Arbeitsplatz getrunken. Aber ist das schlau? Kaffee ist ungesund, macht nervös und sogar süchtig. Oder etwa nicht? Über kein anderes Getränk kursieren so viele Mythen wie über Kaffee. Die Geschichte fängt schon rätselhaft an, denn auf welche Weise der Mensch die Wirkung der Pflanze entdeckte, ist nicht einwandfrei belegt. Angeblich fraßen Ziegen die Früchte der ersten Kaffeebäume in Afrika, woraufhin sie von Schlaf nichts mehr wissen wollten. Das machte die Hirten neugierig und sie probierten selbst die ersten Bohnen. Belegt ist nur die Tatsache, dass die Pflanze erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt wurde und im Mittelalter ihren Weg nach Arabien fand, wo ihre steile Karriere begann.

Schadet Kaffee der Gesundheit?

Koffein regt den Organismus an. Der Mythos, dass der Wirkstoff zu Herzrhythmusstörungen führt, konnte nicht belegt werden. Im Gegenteil. Laut einer Studie der Universität Oakland haben Kaffeetrinker ein geringeres Risiko, Herz-Kreislauf-Krankheiten zu entwickeln. Auch das Gerücht, Kaffee erhöhe den Blutdruck, konnte in einer Studie widerlegt werden. Heute geht man von einem positiven Effekt auf die kognitiven Fähigkeiten aus. Mäßiger Konsum verbessert das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und Aufnahmefähigkeit. Entgegen vieler Meinungen ist Kaffee also tatsächlich gesund. Schenkt man dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke Glauben, senken vier Tassen am Tag sogar das Diabetes-Risiko um beinahe ein Viertel und darüber hinaus sogar teilweise das Krebsrisiko. Kaffee wäre demnach ein vielseitiges Wundermittel, aber leider entzieht es dem Körper Wasser. Oder ist das etwa auch nur ein Mythos?!

Richtig. Noch heute bekommt man als Gast in jedem besseren Lokal ein Glas Wasser zum Espresso. Schließlich ist es allseits bekannt, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht. Zum Glück nur ein grundloser Mythos - Kaffee regt die Nierenfunktion an, deswegen verursacht er einen harntreibenden Effekt. Aber man scheidet nicht mehr aus, als man getrunken hat. Insofern kann man auch Kaffee in den täglichen Flüssigkeitshaushalt mit einrechnen und muss keine Angst haben, bei der Arbeit wegen Dehydration zu kollabieren.

Wie funktioniert Kaffee eigentlich?

Kaffee weckt im eigentlichen Sinne niemanden auf. Aber er stoppt eine Komponente im Gehirn, die schläfrig macht. Die Substanz Adenosin baut sich im Laufe eines Tages auf, senkt das Energieniveau des Körpers und sorgt für Müdigkeit. Die Wirkung dieser Substanz wird vom Koffein blockiert. So vertreibt der Kaffee am Morgen die letzten Adenosin-Reste der Nacht oder stoppt seine Entfaltung am Nachmittag. Das Gehirn weiß dann einfach nicht mehr, dass es müde ist und freut sich über ein gesteigertes Energieniveau. So fördert Koffein die Gedächtnisleistung, die Konzentrations- und Problemlösungsfähigkeit. Diese Erkenntnis ist aber kein Ansporn, sich hauptsächlich von Kaffee-Produkten zu ernähren. Mehr als 5 Tassen täglich können dazu führen, dass man sich überkoffeiniert fühlt: Reizbarkeit, Magenverstimmung, Herzjagen und Muskelzittern können dann als Nebenwirkung auftreten.

Süchtig macht Kaffee übrigens nicht. Von einer Sucht kann deswegen nicht gesprochen werden, weil die Dosis nicht erhöht werden muss, wie es bei Drogen der Fall ist. Auch sind bei einem Entzug weder körperliche noch psychische Konsequenzen zu befürchten. Zwar ist belegt, dass eine starke Abweichung der gewohnten Menge zu Kopfschmerzen führen kann und auch zu den Migräne-Triggern zählt, aber oft verschwinden diese relativ schnell wieder. Also fällt auch dieser Punkt in den mystischen Bereich der Gerüchte.

Kaffeepause bei der Arbeit

Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt, wenn ihnen der Arbeitgeber Kaffee am Arbeitsplatz bereitstellt. Aber wie oft darf man sich dort eigentlich bedienen? Abgesehen von der Tatsache, dass Kaffee, wie jedes Genussmittel, in Maßen konsumiert werden sollte, fragen sich Arbeitnehmer häufig, ob Kaffeepausen zur Arbeitszeit gehören. Hier gibt es tatsächlich klare juristische Regeln. Wie streng diese ausgelegt werden, liegt immer im Ermessen der Vorgesetzten. Sich außerhalb der Pausenzeiten Kaffee zu holen, sollte nicht übertrieben werden.

In der Küche zu sitzen, sich mit Kollegen zu unterhalten, das ist rechtlich gesehen eine Pause und kann von der regulären Pausenzeit abgezogen werden. Während dieser Zeit wird keine Leistung erbracht und sie muss folglich auch nicht bezahlt werden. Der Chef oder die Chefin hätte sogar juristische Handhabe, eine Abmahnung oder sogar Kündigung auszustellen. Aber keine Sorge: Nur wer mehr Zeit in der Küche als am Arbeitsplatz verbringt, sollte hiervon bedroht sein. Es spricht nichts dagegen, sich öfter am Tag einen Kaffee zu holen, zumal er ja auch nachweislich die Produktivität steigert.

Kaffee macht glücklich – Promedis24 auch

Sind Sie auch so ein aufgeweckter Typ? Einer, der immer energiegeladen und hochmotiviert seiner Arbeit nachgeht, selbst ohne Kaffee? Aber Ihre Arbeit schläfert Sie langsam ein, weil Ihre Fähigkeiten nicht gefordert werden, Sie immer das Gleiche machen oder Ihre Kollegen Schlaftabletten sind? Funktionieren Sie nur noch mit Kaffeedröhnung? Dann ist es höchste Zeit, dass wir uns kennenlernen! Promedis24 möchte, dass alle Menschen berufsglücklich werden. Wir unterstützen Pflegeflummis und Sozialsuperhelden mit unserer Leidenschaft: dem Finden von perfekten Personallösungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Zusammen finden wir den idealen Arbeitsplatz für Sie, damit Sie auch ohne Koffein-Kick den Arbeitstag happy überstehen. Kommen Sie doch bald auf einen Kaffee vorbei – wir freuen uns schon auf Sie!

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