Hebammen sehen immer öfter doppelt! Zwillings-Boom

Weltweit kommen immer mehr Zwillinge zur Welt. Wer jetzt denkt, das liege an künstlicher Befruchtung, liegt nur halbrichtig. Tatsächlich gibt es mehrere Gründe für den Anstieg der Mehrlingsgeburten und auch eine klare Prognose: Die Zahlen werden zukünftig nicht weiter steigen.

Geburtentrend Mehrlinge: Rekordstand

In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Zwillingsgeburten um ein Drittel gestiegen. Und ja, es stimmt: Einer der Hauptgründe liegt in der künstlichen Befruchtung. Die Wahrscheinlichkeit, hierbei Zwillinge zu bekommen, ist 20-mal höher als bei einer natürlichen Zeugung. Etwa die Hälfte aller in Deutschland geborenen Zwillinge sind mittlerweile künstlich erzeugt. Bei Drillingen ist sogar von 80 Prozent die Rede. Statistiken gehen davon aus, dass etwa jedes sechste Paar keine Kinder bekommen kann und sich an einen Reproduktionsmediziner wendet. Die Wahrscheinlichkeit, in diesem Prozess Zwillinge zu bekommen, hängt von der angewandten Methode ab. Bei der In-Vitro-Fertilisation werden der Frau ein bis drei Embryonen eingesetzt, um die Chancen auf eine gelingende Schwangerschaft zu erhöhen.

Tatsächlich spielt auch das Alter der Mutter eine entscheidende Rolle. Hat man vor 50 Jahren spätestens mit Anfang 20 sein erstes Kind bekommen, sind Frauen heute deutlich älter. Im Durchschnitt werden sie erst mit 30 Jahren Mutter. Je älter die Frau, desto höher die Wahrscheinlichkeit, auf ganz natürlichem Weg Mutter von Mehrlingen zu werden. Zwar sinkt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft rapide, jedoch steigt gleichzeitig die Chance, Zwillinge zu gebären. Bei Frauen nimmt nämlich ab dem 35. Lebensjahr die Eierstockfunktion ab. Der weibliche Körper steuert hormonell dagegen, um wieder mehr Eisprünge zu provozieren. Das gelingt ihm durch einen Anstieg des Hormons FSH, das für die Eibläschenbildung zuständig ist. Dadurch kommt es häufiger zur Ausbildung von zwei Follikeln gleichzeitig und das erhöht die Aussicht auf Doppel-Herzchen enorm.

Doppelt Liebe, doppelt Stress: Zwillinge

Auch wenn die Zahlen steigen: Eine Mehrlingsschwangerschaft ist immer etwas Besonderes. Einerseits stellt sie das Leben der werdenden Eltern auf den Kopf, andererseits gelten nun auch andere Regeln für Geburtshelfer und Ärzte. Denn plötzlich wird die Mum-to-be als Risikoschwangerschaft eingestuft. Obwohl sie in den meisten Fällen problemlos verläuft, stehen jetzt engmaschige Kontrollen und eine intensivere Betreuung auf dem Plan. Welche Risiken genau bestehen, hängt davon ab, ob sich die beiden Föten Plazenta und Fruchthöhle teilen oder nicht. Das stellt der Arzt normalerweise beim Ultraschall zwischen der 9. und 12. Schwangerschaftswoche fest. Hat jeder Fötus eine eigene Plazenta, werden weniger Komplikationen erwartet. Zu den Hauptrisiken einer Mehrlingsschwangerschaft gehört die Frühgeburt. Immerhin wiegen die Ungeborenen zwischen der 28. und der 30. Schwangerschaftswoche so viel wie ein Einzelkind bei der Geburt! Mit jedem Gramm steigt die Last auf die Gebärmutter und frühzeitige Wehen drohen. Durchschnittlich kommen Zwillinge in der 37. Woche zur Welt – im Idealfall in einer Klinik, da ein höheres Risiko für Geburtsschwierigkeiten besteht.

Ist der große Tag gekommen und die werdenden Eltern dürfen mit den Twins nach Hause, ist nichts mehr, wie es war. Die ersten Wochen werden eine riesige Umstellung und von der repräsentativen Bude kann man sich gleich für ein paar Jahre verabschieden. Sie leben jetzt erstmal in Wohlfühlklamotten zwischen Wäschebergen, Chaos-Küche und Spielzeug-Laden. Versuchen Sie, so früh es geht, die Zwillinge synchron zu schalten, damit nicht immer einer wach ist, während der andere schläft. Sonst haben Sie nie wieder eine ruhige Minute! Auch wenn die Zahl an Zwillingsgeburten die letzten Jahre relativ konstant stieg, dürfte damit jetzt erstmal Schluss sein. Denn aufgrund des erhöhten Risikos auf eine Früh- oder sogar Totgeburt, wurden die Regeln für künstliche Befruchtung vielerorts geändert, nun werden weniger Embryonen eingesetzt und entsprechend weniger Twins das Licht der Welt erblicken.

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