Happy Hektik - Stress am Arbeitsplatz

Manche Menschen geben sich nach außen gerne gestresst, zeigt es doch schließlich, wie wichtig und begehrt sie sind! In unserer Leistungsgesellschaft ist es ganz normal, gestresst zu sein. Dafür erntet man auch kein Mitleid mehr innerhalb der Familie oder bei Freunden. Dabei ist der Grat zum Burnout oft schmal.

Was ist Stress überhaupt?

Stress entsteht, wenn wir das Gefühl bekommen, einer Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Es handelt sich um einen ganz ursprünglichen biologischen Mechanismus, der uns in schwierigen Situationen einen Energieschub verpasst, um die Herausforderung besser bewältigen zu können. Das klingt doch eigentlich ganz praktisch. Unter Stress analysiert unser Gehirn die Anforderungen und vergleicht sie blitzschnell mit bereits erlebten Situationen. Wir empfinden eine Situation als weniger belastend, wenn unser Gehirn sie als „machbar“ einstuft. Es gibt einen flexiblen Bereich, in dem sich Menschen mit Herausforderungen wohlfühlen und dann maximal leistungsfähig sind.

Aber dann kommt dieser Punkt. Dieser Punkt, an dem einem plötzlich alles zu viel wird, der Blutdruck steigt, die Muskeln spannen sich an, das Herz schlägt schneller und unsere Atmung beschleunigt sich. Schon der Gedanke „Das schaffe ich nicht“ reicht aus, um diesen Prozess in Gang zu bringen. Dabei können die Auslöser ganz unterschiedlicher Art sein und jeder hat diesbezüglich seine individuelle Grenze.

Ist Stress ungesund?

Stress ist also eine natürliche Reaktion, die an sich nicht schadet. Wir sammeln dabei unsere gesamte Kraft, um die Anforderung meistern zu können. Das Problem ist nur, dass wir in alltäglichen Situationen, die wir als stressig empfinden, diese bereitgestellte Energie gar nicht einbringen können. Sitze ich im Auto und bin wahnsinnig gestresst, weil ich aufgrund der Verkehrslage fürchte, einen wichtigen Termin zu verpassen, ist ein rasendes Energielevel, das ausreicht, um übermütig mit einem Tiger zu ringen, eher hinderlich. Dann richtet sich die Energie gegen den eigenen Körper. Das ist gefährlich, wenn es sich zum Daueralarm entwickelt.

Fühle ich mich täglich bei der Arbeit überfordert, lustlos und unwohl, können ernsthafte gesundheitliche Schäden entstehen. Hoher Blutdruck, Verdauungsbeschwerden, erhöhtes Herzinfarktrisiko, Spannungskopfschmerzen oder Depressionen können die Folgen sein. Dauerstress ist ein Risikofaktor vieler Krankheiten und sollte in Rücksicht auf die eigene Gesundheit dringend vermieden werden.

Stress am Arbeitsplatz

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Die meisten Menschen finden das okay und können auch mit berechtigter Kritik umgehen, solange sie Gestaltungsspielraum und Anerkennung sowie Sicherheit haben. Aber wie steht es um den verantwortungsvollen Umgang mit den Mitarbeitern von der anderen Seite? Führungskräfte, die übertriebene Anforderungen stellen, nur die eigenen Interessen verfolgen und dabei den Mitarbeiter nicht als Menschen begegnen, geschweige denn seine Arbeit wertschätzen, gehören zu den Hauptauslösern für Stress am Arbeitsplatz. Ein vergiftetes Betriebsklima aus unangenehmen Kollegen, personeller Unterbesetzung und fiesem Klatsch gelten ebenfalls als beliebte psychosoziale Auslöser für Stress.

Schlechte Kommunikation, unlogische Organisation mit Änderungen ohne vorherige Absprache, mangelndes Verständnis oder Anerkennung der Vorgesetzten sorgen dafür, dass viele Menschen ihren Arbeitsplatz als stressig empfinden. Nicht die Aufgaben an sich werden als belastend empfunden, sondern die Situation als Gesamtkonstrukt. Hier sind vor allem die Führungskräfte in der Pflicht, für ein harmonisches Betriebsklima und eine funktionierende Kommunikation zu sorgen. Wer heutzutage kompetente Mitarbeiter halten möchte, muss sich um sie bemühen, statt sie mit Überstunden gleich zu erschlagen. Besonders in der Gesundheits- und Sozialbranche sollten Vorgesetzte dafür sorgen, dass Mitarbeiter sich wohlfühlen und nicht an ihre Belastungsgrenze gedrängt werden, denn der Fachkräftemangel ist in diesem Bereich jetzt schon an allen Ecken spürbar.

Glücksbringer von Promedis24 helfen gegen Stress

Und wenn der Stress schon eingezogen ist? Notbremse ziehen! Ein stabiles „Nein“ wirkt befreiend und hat einen erstaunlichen Effekt. Aber auch ein Mitarbeitergespräch in großer Runde kann helfen. Machen Sie nicht nur sich, sondern auch den anderen bewusst, welche negative Auswirkungen Stress hat. Wahrscheinlich geht es anderen Teammitgliedern ebenso und zusammen erreichen Sie schneller Fortschritte. Wenn gar nichts mehr hilft: kündigen. Wenn der Stress nicht aus einem übertriebenen Perfektionismus kommt, der in einem drängelt, sondern wirklich ihren Ursprung in den Umständen auf der Arbeit haben, geht es manchmal nicht anders. Sie haben Respekt und Wertschätzung verdient und Sie werden sie auch bekommen. Die Glücksbringer von Promedis24 bringen das Lächeln zurück in Ihr Gesicht!

Sie sind Friedensstifter und Harmoniehäschen und das ist gut so! Ihre Arbeit ist wichtig und Sie müssen sich konzentrieren, schließlich vertrauen Ihre Schäfchen auf Ihre Energie und Kompetenz. Sie haben es verdient, glücklich zu sein und Promedis24 hilft Ihnen gerne und pflanzt Sie in einen schöneren und liebevolleren Garten, in dem Sie aufblühen und Wurzeln schlagen können. Alle die fleißigen Bienchen und Paradiesvögel aus den pflegerischen, sozialen, therapeutischen und medizinischen Stressnestern treffen sich bei Promedis24 zum Wunschkonzert. Wir bringen zusammen, was zusammengehört und finden für alle einen Platz an der Sonne. Wir freuen uns auf Sie!

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