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Hallo 2022: Was gibt es Neues in der Pflege?

Das neue Jahr bringt uns hoffentlich bessere Zeiten! Wenn alles glattläuft, bedeutet 2022 das Ende der Pandemie. Bis aber in den Krankenhäusern und Pflegeheimen wieder Normalität eintritt, wird es noch eine ganze Weile dauern. Und es kommen noch einige Neuerungen im Bereich Pflege und Gesundheit auf uns zu.

Was sich 2022 in Pflege und Gesundheit ändert

Zum Jahreswechsel gibt es traditionell immer eine Menge gesetzliche Änderungen. Der Mindestlohn wird im kommenden Jahr beispielsweise steigen und das Porto für Briefe natürlich auch mal wieder. In der Pflege gibt es ebenfalls neue Bestimmungen. So wurden etwa die Regelungen zur Erstattung pandemiebedingter Mehrausgaben und Mindereinnahmen der Pflegeeinrichtungen bis Ende 2022 verlängert. Das gilt auch für coronabedingtes Pflegeunterstützungsgeld. Außerdem dürfen die Medizinischen Dienste der Krankenkassen im Einzelfall weiterhin Pflegebegutachtungen ohne persönliche Untersuchung der Versicherten in deren Wohnbereich vornehmen, um Kontakte zu vermeiden. Pflegegeldempfänger haben bis Ende März Gelegenheit, ihr Beratungsgespräch telefonisch, digital oder per Videocall zu absolvieren. Darüber hinaus erwarten uns im neuen Jahr folgende Neuerungen und Änderungen:

  • Pflegebedürftige erhalten Entlastung: Die Pflegekosten steigen. Pflegeversicherungen zahlen 2022 einen Zuschuss zum Eigenanteil, der mit der Dauer der Pflege steigt. In der ambulanten Pflege gibt es ebenfalls eine Erhöhung: Sachleistungsbeträge steigen um fünf Prozent und Leistungsbeträge zur Kurzzeitpflege um zehn Prozent.
  • Kinderkrankengeld: Während der Pandemie gab es eine Sonderregelung, die jetzt verlängert wurde: Das Kinderkrankengeld kann weiterhin für 30 statt zehn Tage (bei Alleinerziehenden 60 Tage statt 20) in Anspruch genommen werden.
  • Elektronisches Rezept: Bundesweit können Ärzte und Apotheker nun das elektronische Rezept nutzen, sofern die technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Ist das nicht der Fall, kann weiterhin das Papierrezept erstellt werden, aber es soll nach und nach abgelöst werden.
  • Elektronische Patientenakte: Hier wurden ebenfalls Verbesserungen vorgenommen. Ab Januar können die Versicherten die Datenschutzregeln der ePA an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Der einzelne Versicherte entscheidet dann, wer auf welche Daten in seiner ePA zugreifen darf.
  • Zuschuss zur Pflegeversicherung: Es gibt erstmals einen Bundeszuschuss. Für Kinderlose steigt der Beitragszuschlag in der Pflegeversicherung um 0,1 Prozentpunkte. Damit liegen die Beiträge an die Pflegekasse für Versicherte mit Kindern bei 3,05 Prozent des Bruttogehalts und für Kinderlose bei 3,4 Prozent.
  • Zuschuss zur Krankenversicherung: Auch der ergänzende Bundeszuschuss an die gesetzliche Krankenversicherung wird verdoppelt. Der Bund überweist 2022 28,5 Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds, um den durchschnittlichen Zusatzbeitrag bei 1,3 Prozent zu stabilisieren.
  • Einheitliche Ausbildung für Assistenzberufe im OP: Es gibt erstmals bundesweit einheitliche Regelungen für die Ausbildung zum Anästhesietechnischen sowie zum Operationstechnischen Assistenten (m/w/d).

Jetzt wird es ernst: Impfpflicht in der Pflege ab März 2022

Sie kommt wirklich! Der Bundestag hat die Impfpflicht im Pflegebereich gegen das Coronavirus beschlossen. Das bereitet vielen Einrichtungen Kopfschmerzen, denn der Fachkräftemangel könnte sich durch die Impfpflicht noch verschärfen. Aber nicht nur die Pflegefachkräfte sind von der Pflicht betroffen, sondern jeder Mitarbeiter einer Einrichtung, also auch Hausmeister, Köche, Techniker oder das Reinigungspersonal. Wer in einem Krankenhaus oder einem Pflegeheim arbeitet, darf ab März 2022 seine Arbeitsstätte nicht mehr betreten, sofern er nicht gegen Corona geimpft ist. Der Arbeitgeber ist ab dem 16. März gesetzlich verpflichtet, den Impfstatus seiner Mitarbeiter zu kontrollieren und ihnen gegebenenfalls den Zugang zu verwehren. Denn ab dem 15. März ist die Corona-Impfung Berufszugangsvoraussetzung für die Arbeit in der Pflege.

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