Gibt es sie oder gibt es sie nicht? Corona-Impfung Langzeitfolgen

Endlich: Seit kurzem sind die Covid-19-Impfstoffe in Deutschland im Einsatz. Zur ersten Gruppe, die geimpft wurde, gehörten hauptsächlich Pflegekräfte und Menschen über 80 Jahre. Je näher die eigene Impfung rückt, desto mehr Fragen ploppen im Kopf auf. Wie hoch ist der Schutz? Und vor allem: Welche Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen gibt es?

Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung

Die Weltgesundheitsorganisation listet aktuell mehr als 200 verschiedene Impfstoffkandidaten. Bei der Entwicklung setzen Hersteller vor allem auf neue Methoden – wie die sogenannte mRNA-Impfung. Langzeitdaten gibt es bislang nicht. Die Impfstoffe wurden in den meisten Ländern per Notfallzulassung auf den Markt gebracht. Das wirft natürlich Fragen auf. Woher weiß man zum Beispiel, dass die Mittel überhaupt wirken? Die in Deutschland bereits zugelassenen Stoffe wurden im Rahmen klinischer Studien umfassend getestet, und zwar pro Studie an überdurchschnittlich vielen Menschen. Die Probandenzahl lag zwischen 30.000 und 60.000 Teilnehmern. Die Hälfte von ihnen bekam dabei einen Impfstoffkandidaten, die andere Hälfte ein Placebo. Anschließend wartete man ab, um nach einiger Zeit zu vergleichen: Wie viele Menschen sind trotz Impfung krank geworden, wie viele ohne Impfung? Daraus berechnet man die Effektivität oder den Schutz des Impfstoffs. Für die Zulassung und die Impfempfehlungen ist darüber hinaus wichtig, dass man auch die Wirkung in unterschiedlichen Altersgruppen und nach Menschen mit unterschiedlichen Vorerkrankungen vergleicht.

Die Daten zeigen bis jetzt: Geimpfte Personen erkranken deutlich seltener an Covid-19, beziehungsweise entwickeln mildere bis gar keine Symptome. Es ist noch nicht ganz klar – und das betrifft vor allem den Impfstoff von BioNTech – inwiefern die Impfung tatsächlich eine Infektion verhindert und damit auch die Verbreitung des Virus. Auch über die Dauer des Schutzes ist noch wenig bekannt, da die meisten Menschen erst im Sommer geimpft wurden. Und davon abgesehen: Welche Nebenwirkungen können eintreten? Ende Dezember 2020 startete die Impfung der höchsten Prioritätengruppe. Seitdem protokollieren Gesundheitsbehörden die Nebenwirkungen. Etwa 8 Prozent der Geimpften berichten über Kopfschmerzen, nachdem sie den BioNTech-Impfstoff erhalten haben und etwa 6,5 Prozent nach dem Moderna-Präparat, gefolgt von Schmerzen an der Impfstelle mit gleichermaßen etwa 7,5 Prozent bei beiden Impfstoffen. Das zeigt der aktuelle Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Die Nebenwirkungen sind also selten und nicht drastisch. Insgesamt betrachtet überwiegt der Nutzen einer Impfung gegen Covid-19 gegenüber den Risiken.

Corona-Impfstoff: Gibt es Langzeit-Nebenwirkungen?

Zwar gibt es keine Langzeitstudien zum Covid-19-Impfstoff, aber sehr wohl zu Impfungen generell. Deshalb kann auch allgemeingültig gesagt werden: Es sind keine Langzeit-Nebenwirkungen zu erwarten. Impfreaktionen treten in der Regel innerhalb weniger Stunden oder auch Tage auf. Langzeit-Nebenwirkungen könnten typischerweise bei Arzneimitteln entstehen, die dauerhaft eingenommen werden. Der Wirkstoff oder seine Metaboliten reichern sich in diesem Fall im Organismus an. Bei der einmaligen Gabe eines Impfstoffs oder eventuell einer zweiten und dritten Impfdosis sei eine solche Anreicherung aber nicht zu erwarten. In sehr, sehr seltenen Fällen können Autoimmunreaktionen möglich sein, wie etwa Narkolepsie. In den umfangreichen klinischen Prüfungen, die vor der Zulassung der Impfstoffe durchgeführt wurden, gibt es keine Hinweise auf das Auftreten von Autoimmunerkrankungen. Dennoch werde diesem theoretischen Risiko auch nach der Zulassung nachgegangen. Langzeitfolgen, die üblicherweise früh auftreten und als irreparable Schäden erhalten bleiben, sind nicht zu erwarten, genauso wenig wie eine Veränderung des Erbguts einer Zelle durch einen mRNA-Vakzin. Ein Übergang der Virus-mRNA in die menschliche DNA ist technisch nicht möglich. Abgesehen davon, dass die mRNA nicht den richtigen Ort erreichen kann, fehlen unserem Körper Enzyme, diese in eine DNA umzuschreiben. Hier besteht keine Gefahr.

Auch nach der Zulassung erfolgt eine ständige Kontrolle, um Daten zur Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen zu erhalten. Und da es sich bei den drei bislang in Deutschland zugelassenen Covid-19-Impfstoffen jeweils um bedingte Zulassungen handelt, sind die Hersteller verpflichtet, weitere Sicherheitsdaten zu liefern. Wir brauchen aber auch einfach mal ein bisschen mehr Vertrauen. So ein globales wissenschaftliches Zusammenwirken gab es vor dieser Pandemie noch nie! Forscher weltweit haben rund um die Uhr gemeinsam an den Impfstoffen gearbeitet und ihre Ergebnisse miteinander geteilt. Was für ein gemeinschaftlicher Kraftakt und eine enorme Leistung! Normalerweise können schon mal 20 Jahre verstreichen, ehe ein Hersteller ein Mittel bis zur Marktzulassung bringt. Dieses Mal ging es schneller – auch, weil Experten ihr Wissen bündelten und ihre neuesten Technologien und Erkenntnisse teilten. Die Impfstoffe sind ein wichtiger Schritt, um den Weg aus der Pandemie zu ebnen und Menschenleben zu retten. Erst wenn etwa 70 Prozent der Bevölkerung immun sind, wird das Übertragen von SARS-CoV-2 endlich gebremst. Und jeder kann dazu beitragen.

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