Gesunde Ernährung: Ist Fleisch das neue Rauchen?

Wir wissen es alle, aber wollen es manchmal einfach vergessen: Eine richtige Ernährungsweise trägt maßgeblich zur Gesundheit bei. Viele Menschen haben allerdings nur eine vage Vermutung davon, was das konkret bedeutet. Dass manche Lebensmittel sogar krebserregend sein können, wissen tatsächlich die wenigsten. Dabei geht laut Experten jede dritte Krebserkrankung auf ungesunde Ernährung zurück.

Gesundheit: Diese Lebensmittel sind krebserregend

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass sich jede dritte Krebserkrankung auf eine falsche Ernährung zurückführen lässt. Die Stiftung Warentest fasst in einer aktuellen Studie die wichtigsten Ergebnisse verschiedener Studien zusammen und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Die meisten der krebserregenden Lebensmittel landen bei vielen Menschen regelmäßig auf dem Teller, teilweise sogar täglich. Entsprechende Krebsrisiken wurden zusammen von der WHO und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit anhand langjähriger Studien bewertet. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass eine Krebserkrankung nicht nur auf eine ungesunde Lebensweise zurückzuführen ist, sondern oft das Ergebnis einer Kombination aus unterschiedlichen Faktoren ist. Auch familiäre Veranlagung, Vorerkrankungen oder per Zufall mutierte Zellen können zu einer Erkrankung führen. Um die Wahrscheinlichkeit dafür jedoch so gering wie möglich zu halten, empfehlen die Wissenschaftler, gewisse Lebensmittel zu vermeiden.

Zu den Nahrungsmitteln, die nicht täglich verzehrt werden sollten, gehören auf Platz 1 Fleisch, Wurst, Schinken und Co. Die WHO geht davon aus, dass das Krebsrisiko bei Menschen, die vorwiegend vegetarisch leben, um 11 Prozent sinkt. Verarbeitetes Fleisch, also Wurst, Schinken oder eingesalzene und geräucherte Fleischprodukte, werden von der Gesundheitsbehörde auf der höchsten Krebsrisikostufe eingeordnet. Damit teilt sich dieses Nahrungsmittel die gefährliche Ebene mit Zigaretten. Zwar sei das Risiko, an den Folgen des Rauchens zu sterben, 175-mal höher, allerdings soll verarbeitetes Fleisch weltweit jährlich für 34.000 Todesfälle verantwortlich sein. Es geht nicht darum, kein Fleisch mehr zu essen. Es geht darum, weniger und vor allem nicht-bearbeitetes Fleisch zu essen. Geflügel, Wild und Innereien sind laut aktueller Einschätzung beispielsweise nicht bedenklich. Besonders interessant sind die Ergebnisse zu Milch: Während kleine Mengen wohl vor Dickdarmkrebs schützen können, soll ein Konsum in großen Mengen ab einem Liter am Tag das Krebsrisiko erhöhen. Das Kalzium aus Milchprodukten könne bei Männern das Prostatakrebs-Risiko erhöhen, laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Bei Frauen hingegen schützen geringe Mengen Milch eventuell vor Brustkrebs. Auch hier kommt es also wieder auf die richtige Dosis an.

And the winner is: Zucker und Alkohol wieder zusammen auf Platz 1

Das Dreamteam der ungesunden Ernährung ist mal wieder Zucker und Alkohol. Die beiden räumen regelmäßig alle Preise in dieser Kategorie ab und werden auch von der WHO offiziell als kritisch eingestuft. Alkohol erhöhe in jeder Menge das Krebsrisiko. Hier hilft auch eine ausgewogene Dosis nichts mehr: Lediglich die komplette Abstinenz kann das Risiko ausschalten. Jede Sorte gilt als Risikofaktor für verschiedene Krebsarten in der Mundhöhle, Speiseröhre, Hals, Leber, Darm und Brust. Zucker ist leider kein Ersatz: Er verursacht indirekt ebenfalls Krebs. Indirekt dadurch, dass er zu Übergewicht führen kann – und Übergewicht gilt als drittgrößter Faktor für eine Krebserkrankung. Die Gefahr, an 13 weiteren Krebsarten zu erkranken, steigt mit dem BMI.

Stiftung Warentest und WHO kommen zu demselben Ergebnis: Die genannten Lebensmittel sollen nur in geringen Mengen verzehrt beziehungsweise komplett vom Speiseplan gestrichen werden. Wichtig für die Gesundheit ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und auch Hülsenfrüchten. Natürlich ist man durch eine bewusste und aktive Lebensart nicht automatisch vor Tumoren geschützt. Aber Ernährungsregeln können das Risiko, an Krebs zu erkranken, allgemein reduzieren. Außerdem schmecken Lebensmittel, die frisch sind und schonend zubereitet werden, einfach besser und geben dem Körper einen Extra-Energie-Kick! Und gibt es eigentlich auch Anti-Krebs-Lebensmittel? Ein Superfood mit Power-Kräften? Tatsächlich haben Wissenschaftler einige Inhaltsstoffe aufgespürt, die im Labor das Krebswachstum hemmen, darunter vor allem sekundäre Pflanzenstoffe wie Senföl­glykoside und Polyphenole. Ob diese isoliert und in hoher Dosis eingesetzt werden können, daran wird geforscht. Allerdings haben Experten die Hoffnung, die ultimative Super-Beere im Kampf gegen Krebs zu finden, schon aufgegeben. So bleibt uns wohl doch nur die Ernährungsumstellung.

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