Equal Pay Day – Promedis24 gibt 21 Prozent dazu!

Am Montag brachte der Equal Pay Day in Deutschland die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen in die Schlagzeilen. Herzmensch und Promedis24-Geschäftsführerin Kerstin Seiferth nahm diesen Aktionstag für gleiche Bezahlung als willkommenen Anlass, all‘ ihren in der Welt der Pusteblume beschäftigten Frauen einen auszugeben – und zwar einen Gehaltszuschlag der besonderen Art von genau 21 Prozent für den 18. März 2019, der auf den so genannten Gender Pay Gap von noch immer 21 Prozent aufmerksam macht.

Damit möchte sie nicht nur etwas Gutes tun für die bei Promedis24 beschäftigen Frauen, sondern auch draußen in der Welt ein Zeichen setzen. Sie findet es unglaublich, dass Frauen umgerechnet 77 Tage im Jahr quasi umsonst arbeiten – rein statistisch wohlgemerkt. Die Pusteblumen-Chefin Seiferth betont: „Solche Gehaltsunterschiede gibt es bei Promedis24 selbstverständlich nicht – hier wird jeder fair nach Leistung bezahlt und nicht nach Geschlecht! Es lohnt sich also, bei Promedis24 beschäftigt zu sein – am Equal Pay Day ganz besonders.“

Wie ist der Equal Pay Day eigentlich entstanden?

Wie viele andere gute Dinge auch kommt der Equal Pay Day aus den USA, wo 1988 von den Business and Professional Women die „Red Purse Campaign“ ins Leben gerufen wurde, die auf das Minus in den Portemonnaies der Frauen aufmerksam machte. 2007 startete in Deutschland die daraus abgeleitete Initiative „Rote Tasche“, aus dem sich der heutige Equal Pay Day entwickelte. Auf einem Kongress zum zehnjährigen Bestehen wurde 2017 ein Maßnahmenkatalog für mehr Lohngerechtigkeit erarbeitet. Mittlerweile gibt es diesen Aktionstag in 23 europäischen Ländern.

Der Equal Pay Day fällt auf den Tag, der die geschlechtsspezifische Lohnlücke markiert. Diese beträgt nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Deutschland 21 Prozent. Dieser Pay Gap lässt sich in Tage umrechnen. Die ersten 77 Tage eines Jahres stehen dann symbolisch für die Tage, die Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar Gehalt beziehen. Der 18. März war 2019 dieser 77. Tag und somit Equal Pay Day. Die Lohnlücke hat sich in Deutschland übrigens in den vergangenen Jahren nur langsam verringert. Europaweit zählt Deutschland zu den Schlusslichtern.

Warum ist der Lohnunterschied überhaupt so groß?

Einen beträchtlichen Anteil an der Pay Gap haben zwei strukturelle Gründe: Zum einen wählen Frauen eher weniger gut bezahlte Berufe und arbeiten seltener in Führungspositionen. Zum anderen sind sie häufiger in Teilzeit tätig. Bereinigt man die Lohnlücke um diese Aspekte, so ergibt sich in Deutschland noch immer ein Unterschied in der Bezahlung von Männern und Frauen von zwei bis sieben Prozent. Die folgenden Faktoren sind für den Gender Pay Gap besonders prägend:

  • Frauen sind häufiger in Erziehungs- und Pflegeberufen zu finden, weniger in den MINT-Berufen und auf der Karriereleiter (trotz statistisch besserer Ausbildung)
  • Frauen unterbrechen ihre Karriere bzw. reduzieren ihre Stunden häufiger als Männer, um sich um Kindern oder Eltern zu kümmern
  • Die typischen Frauenberufe sind nach wie vor weniger anerkannt und schlechter bezahlt
  • Ungleiche Bezahlung ist durch fehlende Gehaltstransparenz oft nicht erkennbar
  • Rollenstereotype bestimmen noch immer die Berufswahl. Es mangelt an Vorbildern in untypischen Berufen

Der Equal Pay Day macht alle Jahre wieder auf all‘ dies aufmerksam – mit Aktionen wie Guerilla Knitting, Frauenfrühstück, Flashmobs oder eben auch Bonuszahlungen wie bei Promedis24 – und immerhin: Seit dem 6. Januar 2018 gewährt das Entgelttransparenzgesetz einen Auskunftsanspruch über die Höhe der Gehälter! Das gilt allerdings erst ab einer Betriebsgröße von 200 Mitarbeitern. Musterformulare finden sie auf der Seite des Bundesfrauenministeriums. Und viele weitere Informationen zum Equal Pay Day finden Sie bei den BPW Germany e.V..   

Arbeiten bei Promedis24: Berufsglücklich ohne Gender Pay Gap

In der Pusteblumenwelt von Promedis24 ticken die Uhren eindeutig schneller – das Unternehmen kann sich reinen Gewissens zu den Guten zählen, die ihrer Zeit weit voraus sind: So ist die Firmengründerin und Geschäftsführerin Kerstin Seiferth schon mal selbst eine Frau und Mutter. Auch die meisten Abteilungen und Standorte haben eine Powerfrau an der Spitze. Gehälter werden ausschließlich nach Leistung und niemals nach Geschlecht bezahlt. Und wer möchte, kann natürlich trotzdem in Teilzeit oder in seiner „Lieblingsschicht“ arbeiten.

Möchten Sie mehr erfahren über die wunderbare Welt von Promedis24 – oder möchten Sie vielleicht sogar selbst ein Teil dieser Welt werden? An mittlerweile 18 Standorten in Deutschland und in der Schweiz haben wir ebenso spannende wie gut bezahlte Jobs ausgeschrieben. Kontaktieren sie uns! Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen – ganz egal, ob Sie Mann oder Frau sind oder sich irgendwo dazwischen einordnen!

Foto: BPW Germany e.V., Businessfotografie Inga Haar

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