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Einspringen aus dem Frei: Ein klares Nein muss sein!

Endlich die Füße hochlegen, ein wenig relaxen – doch da kommt ein Anruf mit der Bitte, aus Ihrem Frei für einen kranken Kollegen einzuspringen? Pflege-Herzmenschen kennen das nur allzu gut. Sie brauchen eigentlich dringend Zeit, ihre Akkus wieder aufzuladen. Aber sie wollen ihr Team nicht einfach hängenlassen. Das Einspringen aus dem Frei ist jedoch vielerorts zur Normalität geworden. Es sorgt für Gewissenskonflikte, Frust und Ärger und ist auch noch schlecht für die Work-Life-Balance und letztlich die Gesundheit. Da hilft nur, sich abzugrenzen. Aber wie?

Einfach nein zu sagen ist nämlich nicht so einfach. Menschen in Pflegeberufen wissen, wie es ist, wenn Kollegen ausfallen. Da wird jede Hand gebraucht. Sie denken an all die Patienten oder Bewohner, die betreut werden müssen und daran, wie Ihr Team jetzt wieder am Rotieren ist. Zwar hatten Sie sich gerade mit der besten Freundin für den nächsten Tag zum Frühstücken verabredet, schließlich ist Ihr freier Tag. Aber daraus wird wohl nichts: Kollege X hat sich krankgemeldet, da wäre es einfach „so toll“, wenn Sie zum Frühdienst kommen würden! Sie schlucken kurz, möchten eigentlich nein sagen, willigen dann aber doch ein. Sie wissen: Sie tun sich keinen Gefallen, aber auch nicht Ihren Kollegen, denn Sie tragen mit Ihrem „Ja“ dazu bei, dass diese Praxis normalisiert und institutionalisiert wird. Und um mal das ganz große Bild zu betrachten: Wird die Work-Life-Balance von Pflegefachkräften immer noch weiter eingeschränkt, ist es kein Wunder, wenn der Nachwuchs das Berufsfeld nicht unbedingt attraktiv findet – und der Personalmangel könnte sich noch verstärken.

Der Arbeitgeber ist für Personalengpässe verantwortlich

Ganz wichtig: Wenn Sie sich weigern, aus dem Frei einzuspringen, so ist das Ihr gutes Recht. Und Sie verursachen damit auch keine Probleme. Tatsächlich liegt es nämlich an der Planung der Arbeitgeber, die viel zu oft auf Kante stattfindet: Viele Häuser machen immer noch eine 100-Prozent-Planung und kalkulieren keine Ausfälle ein. Entstehen dann Lücken im Dienstplan, werden nicht selten sogar Mitarbeiter angerufen, die Urlaub haben, aber von denen bekannt ist, dass sie nicht weggefahren sind. Es ist die Angst vor Konsequenzen oder auch das schlechte Gewissen, das Pflegende dazu bewegt, die Lücken zu füllen, die ihr Arbeitgeber zu verantworten hat. In einer Umfrage des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) gaben nur vier Prozent der Pflegekräfte an, nie für andere einspringen zu müssen. Dabei steht laut der Befragung die Dienstplanzuverlässigkeit an erster Stelle bei den Erwartungen, die insbesondere Altenpfleger an ihre Einrichtung haben.
Um mal die rechtliche Seite zu beleuchten: Verpflichtet, aus dem Frei einzuspringen, ist keiner. Kurzfristige Änderungen des Dienstplans – der im Idealfall rund vier Wochen vor Monatsbeginn feststehen sollte – sind in aller Regel unzulässig. Nicht zu vergessen das Bundesurlaubsgesetz, das nicht erlaubt, Urlaub zu widerrufen, und wenn, dann nur aus dringenden betrieblichen Gründen. Solche Gründe dürfen nicht weniger als wirtschaftlich existenzbedrohend sein und eben nicht auf einer verfehlten Personalplanung beruhen. Der Urlaub ist und bleibt also heilig.
 

Gemeinsam nein sagen, statt allein zu kämpfen

Aber was, wenn der psychische Druck groß ist und man nicht als unkollegial gelten möchte? Seien Sie sich gewiss: Sie sind damit nicht allein. Sprechen Sie mit Ihren Kollegen und treten Sie geschlossen auf. Sagen Sie Ihrem Arbeitgeber, dass Sie als Team nicht gewillt sind, weiter die organisatorischen Probleme durch Einspringen aus dem Frei aufzufangen. Gemeinsam sind Sie viel stärker und verhindern auch, dass Sie untereinander ausgespielt werden.

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