Du pikst mich nicht! Blutentnahme beim Kind

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sobald sie alt genug sind, um zu wissen, worum es geht, können sie vor einem Arzt- oder gar Krankenhausbesuch regelrechte Ängste entwickeln. Besonders große Angst haben viele Kinder davor, mit einer Spritze gepikst zu werden. Während zum Beispiel eine Impfung durch den geübten Kinderarzt nur wenige Sekunden dauert, sieht es mit einer anstehenden Blutentnahme schon ganz anders aus.

Denn auch erfahrene Kinderärzte und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger stellt die Blutentnahme beim Kind tatsächlich vor Herausforderungen. Je nachdem, ob es sich um Früh- oder Neugeborene, Säuglinge, Kleinkinder oder Grundschulkinder handelt, wenden die Mediziner deshalb bestimmte Entnahmetechniken an. Das Wichtigste ist für die Blutentnahme beim Kind in jedem Fall die gute Vorbereitung. Zudem muss mindestens ein handlungssicherer Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger zugegen sein.

Im Grunde genommen kann auch bei Kindern die Blutentnahme venös, arteriell oder kapillar erfolgen. Für die anschließenden Untersuchungen sollte im Idealfall aber Venenblut gewonnen werden. Neben den von Erwachsenen bekannten Entnahmestellen Ellenbeuge oder Handrücken kommen – je nach Alter des Kindes- außerdem die Kopfhaut-, Unterschenkel- und Unterarmvenen in Betracht. Vor allem erstere wirkt leider äußerst brachial, ist aber vor allem bei Säuglingen die am wenigsten belastende Form der Blutentnahme.

Während der Blutentnahme

Was für Eltern und Kind das Schlimmste ist, ist die notwendige Fixierung des Kindes während der Blutentnahme. Das eigentliche Festhalten dabei übernehmen daher in der Regel die anwesenden Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, sodass der Eltern-Job im Trösten und Ablenken besteht. Eltern sollten sich auf Anblicke vorbereiten, die schockierend für sie sein können. Dazu gehört zum Beispiel die Blutentnahme am Kopf ihres Babys, das zudem auch noch schreien soll, um den Blutfluss zu fördern. Doch das medizinische Fachpersonal weiß, was es tut, sodass die Eltern nicht allzu große Angst haben müssen.

Die Blutentnahme bei größeren Kindern ähnelt schon eher der beim Erwachsenen. Denn bei ihnen wird das Blut in der Regel ebenfalls in der Ellenbogenbeuge oder aus dem Handrücken entnommen. Das Kind sitzt während der Blutentnahme auf dem Schoß des Vaters oder der Mutter, deren Aufgabe das Ablenken ist. Vor allem sollte das Kind beim Piksen nicht hinsehen, außer es möchte dies unbedingt selbst. Ist die Nadel platziert, kann das Blut durch ein Klicksystem in mehrere verschiedene Röhrchen laufen, die ohne Bewegung der Nadel im Arm getauscht werden können.

Ist die Angst des Kindes besonders stark, kann auf die geplante Einstichstelle vor der Blutentnahme ein Betäubungspflaster geklebt werden. Das sanfte Anästhetikum betäubt die Haut lokal – so merkt das Kind noch nicht einmal den kleinen Piks. Ist die Blutentnahme geglückt, darf das Kind sich natürlich auf eine kleine Belohnung freuen – ein großes Eis schmeckt nach so einer Leistung besonders gut.

Sp(r)itzenkraft und Herzmensch: Fachkräfte für Kinderkrankenpflege machen die Blutentnahme zum Kinderspiel

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