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Digitales Lernen: Schulunterricht per App

Die Schulen sind zu. Für Lehrer und Schüler soll der Unterricht jedoch weitergehen – digital. Die Ministerien stellen es sich ganz einfach vor und empfehlen eine Liste von Kommunikationsportalen. Aber kann das funktionieren? Können Apps und Arbeitsplattformen den gesamten Schulalltag stemmen? Eins scheint schon sicher: Oft beherrschen die Kinder die Technik besser als die Lehrer und schnell steht fest, während dieser Ausnahmesituation können beide Seiten voneinander lernen.

Schulschließung wegen Corona: Lehrer stolpern in die Digitalisierung

Es ist eines der größten Bildungsexperimente der deutschen Geschichte. Und niemand ist darauf vorbereitet. Im Rahmen einzelner Projektarbeiten fanden Online-Bildungsangebote zwar schon vor der Corona-Krise Anwendung, meist angeboten von Technik-affinen Lehrern. Aber die Digitalisierung war im regulären Unterricht bislang ausgeklammert. Dabei existiert ein bunter Supermarkt an digitalen Lernmaterialien im Internet: Lehrermarktplatz bietet von Lehrern gestaltete Übungshefte und Arbeitsblätter zum Kauf an. Nachhilfeportale wie Sofatutor und Simpleclub stellen Übungen für verschiedene Fächer, Klassen und Schulformen zusammen. Kostenlose Lernangebote bieten darüber hinaus auch die öffentlich-rechtlichen Medien. In der ZDF-Mediathek wartet ein virtuelles Klassenzimmer mit nach Altersgruppen geordneten Lerninhalten auf Schüler, die noch nicht genug haben sollten. Für die Lernplattformen wie Anton ist die momentane Nachfrage allerdings auch eine Herausforderung. Unter dem enormen Ansturm brechen sie in den letzten Tagen immer wieder zusammen. Und so quälen sich Lehrer und Schüler durch instabile Plattformen.

In Baden-Württemberg hat das Kultusministerium Moodle als Lernmanagementsystem bereitgestellt. Als kostenloses Instrument für interaktiven Unterricht können hier Lerngruppen gebildet, Aufgaben und Materialien zur Verfügung gestellt und Arbeitsergebnisse bewertet werden. Moodle wird seit Jahren auch zur Lehrerfortbildung eingesetzt und ständig weiterentwickelt, aber nach 7 Millionen Webaufrufen von 71.000 verschiedenen Nutzern, konnte auch Moodle nicht mehr. Der Server der Online-Plattform des Landesamts für Schule und Bildung in Sachen, Lernsax, war ebenfalls überfordert. Überall in Deutschland sind durch diese Ausnahmesituation Lernangebote in die Knie gezwungen worden – auch Microsoft-Produkte. Von den Nerven der Lehrer kann wohl getrost das Gleiche behauptet werden. Sie werden ins kalte Wasser geworfen und sollen gleich Kunststücke vollbringen. Vielleicht ist das die Rache dafür, dass Deutschland so lange nichts an Schulen Richtung Digitalisierung bewegt hat.

Lernangebote im Internet – So geht Schule heute

Die Schulschließung bis Mitte April ist keine verlängerte Pause. Das gilt auch für die Lehrer. Aber was machen die jetzt überhaupt? Die sind erstmal damit beschäftigt, Aufgaben für die Klassen zusammenzustellen. Unklar ist übrigens bislang, inwieweit Schüler sanktioniert werden dürfen, wenn sie die Aufgaben nicht erledigen und ob Aufgaben benotet werden dürfen. Die ersten Tage waren die Lehrer dafür verantwortlich, alle Schüler auf einer gemeinsamen Lernplattform anzumelden und vielleicht einen Sharepoint einzurichten. Wenigstens galt es, viele Mails an alle Eltern zu verschicken, denn es gab unendliche Fragen, Unsicherheiten und – normal für das Lehrerleben – Beschwerden. Die Kontrolle aller Schülerarbeiten führt zu einem hohen Aufwand zu Hause. In einer normalen Unterrichtssituation würden Lehrer nie die Lösungen aller 27 Schüler kontrollieren – jetzt sind sie permanent online, sind Ansprechpartner, Coach und Kummerkasten, obwohl sie sich selbst vielleicht auf ungewohntem Terrain bewegen.

Also Stress pur statt entspannter Corona-Ferien. Während Kinder mit der Technik schnell klarkommen, müssen Lehrer sich oft erst reinfuchsen. Vor dem Aussetzen der Schulpflicht waren auf der Lernplattform Lernraum Berlin erst 7.500 von 33.000 Berliner Lehrern registriert. Alle anderen mussten sich erstmal einarbeiten, ausloten und verstehen. Denn seien wir mal ehrlich, nicht alle Lehrer sind unter dreißig und pflegen einen coolen Instagram-Account. Die Kinder haben es gleich kapiert: Eine Aufgabe wurde in die Gruppe gestellt, mit Abgabedatum. Also schnell runterladen, angucken und – äh, ausdrucken und einscannen? Okay, nicht jeder Schüler hat einen Drucker oder Scanner, manche haben nicht mal einen Computer, weshalb alle Angebote auch immer als App angeboten werden. Die Kinder haben gleich verstanden, dass man Aufgaben auch wie gewohnt auf Zettel schreibt, diese einfach abfotografiert und hochlädt, während die Lehrer noch die Nutzungsbedingungen studieren. Übrigens: Viele Schüler hatten in der letzten Woche noch keine Ruhe, ihre Aufgaben zu bearbeiten, weil ihre Eltern nicht mehr im Büro betreut werden.

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