Die neuen Arzthelfer – Künstliche Intelligenz im Gesundheitsbereich

Im Gesundheitsbereich gibt es aktuell nicht ausreichend Fachkräfte. Durch den Bevölkerungswachstum und demografischen Wandel wird diese Situation in Zukunft noch verschärft. Den Kollaps verhindern kann ein Wunder oder der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI). Die Technologie der Zukunft könnte durch ihre Möglichkeit der Diagnostik die Effizienz und Qualität des Sektors unterstützen. Aber wollen wir das?

Sind Roboter die besseren Ärzte?

KI soll die Arbeit im Gesundheitswesen unterstützen und niemanden ersetzen. Sie kann dazu beitragen, Krankheiten früh zu erkennen, indem sie digital vorliegende Informationen auswertet. So können aussagekräftige Diagnosen erstellt und optimale Therapien vorgeschlagen werden. Einmal trainiert, arbeitet die KI blitzschnell. Und rettet im Zweifel sogar Leben, etwa in der Notfallaufnahme von Krankenhäusern. Ein Lungenscreening beispielsweise liefert 600-800 Bilder. Welcher Radiologe kann sich alle im Detail bei jedem Patienten ansehen? KI schafft das.

Die richtige Diagnose von Krankheiten erfordert jahrelange medizinische Ausbildung. Doch selbst dann ist die Diagnose oft noch ein mühsamer und zeitraubender Prozess. In vielen Bereichen übersteigt die Nachfrage nach Experten das verfügbare Angebot bei weitem. Das erhöht wiederum den Druck auf Ärzte und verzögert nicht selten die lebensrettende Patientendiagnostik. KI kann lernen, Muster ähnlich wie Ärzte zu sehen.

Daher ist Machine Learning besonders dort hilfreich, wo die vom Arzt untersuchten diagnostischen Informationen schon digitalisiert sind.

Zum Beispiel:

  • Erkennung von Lungenkrebs oder Schlaganfällen auf der Basis von CT-Scans
  • Beurteilung des Risikos eines plötzlichen Herztodes oder anderer Herzerkrankungen anhand von Elektrokardiogrammen und Herz-MRT-Aufnahmen
  • Klassifizierung von Hautläsionen in Hautbildern
  • Finden von Indikatoren für diabetische Retinopathie in Augenbildern

Da es in diesen Fällen eine große Anzahl guter Daten gibt, können Algorithmen in der Diagnostik genauso gute Ergebnisse erzielen wie die Experten. Der Unterschied ist: Der Algorithmus kann im Bruchteil einer Sekunde Ergebnisse liefern und überall auf der Welt kostengünstig eingesetzt werden. 

Werden Ärzte von Computern ersetzt?

Wenn KI-Algorithmen schlecht konzipiert oder unvollständig sind, kann es zu Irrtümern und problematischen Ergebnissen kommen. Deshalb muss eine KI, bevor sie risikolos auf digitale Gesundheitsdaten angewendet werden kann, nach genauen Vorschriften getestet werden. Jedoch gibt es derzeit noch keine allgemein akzeptierte Standardmethode für die Durchführung von entsprechenden Tests. Die Anwendung von Machine Learning in der Diagnostik steht erst am Anfang. Einen Arzt ersetzen kann und soll sie nicht. Digitalisierte Prozesse im Gesundheitswesen werden Arbeitsschritte verändern, aber keine Inhalte streichen. Ihre Aufgabe wird sein, von digitalen Gesundheitsdaten zu lernen (z. B. Bildern, sensorischen Messungen und elektronischen Patientenakten) und damit Fachkräfte im Gesundheitswesen bei Erkennung, Diagnose und medizinischer Entscheidungsfindung zu unterstützen. Sie hilft uns bereits, Krankheiten effizienter zu diagnostizieren, Medikamente zu entwickeln, Behandlungen zu personalisieren und sogar Gene zu editieren. Aber ihr Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Bin ich noch Patient oder nur Datensatz?

Jeder Mensch reagiert anders auf Behandlungspläne und Medikamente. Eine personalisierte Behandlung hilft, die Lebenserwartung von Patienten zu erhöhen. Aber es ist sehr schwer herauszufinden, welche Faktoren die Wahl der Behandlung beeinflussen sollten. Machine Learning kann diese komplizierte statistische Arbeit automatisieren - und dabei helfen herauszufinden, welche Merkmale darauf hindeuten, dass ein Patient auf eine bestimmte Behandlung anspricht. Das System lernt dies, indem es Daten ähnlicher Patienten miteinander abgleicht und ihre Behandlungen und Ergebnisse vergleicht. Die sich daraus ergebenden Ergebnisprognosen erleichtern es den Ärzten, den richtigen Behandlungsplan zu erstellen und erhöhen die Chancen auf Heilung des Patienten. Das spart lebenswichtige Zeit für beide Seiten und erspart dem Patienten nicht selten unangenehme Prozeduren. Beispielsweise hat ein Berliner Startup ein Gerät mit KI auf den Markt gebracht, das Hautkrebs besser erkennen können will, als ein Arzt. Bislang wurden verdächtige Stellen vom Arzt ausgeschnitten und in ein Labor geschickt. Dort konnte erst nach etwa zwei Wochen die Diagnose gestellt werden. Und häufig sei es dann falscher Alarm gewesen. Das innovative Gerät kann eine entsprechende Stelle mit einem Infrarot-Laserstrahl scannen, direkt analysieren und das Ausschneiden der fraglichen Hautstellen so verhindern. Aber das ist nur der Anfang. Je mehr wir unsere medizinischen Daten digitalisieren und vereinheitlichen, desto mehr können wir KI dazu nutzen, relevante Muster zu finden- Muster, mit denen wir in komplexen Analyseprozessen präzise und kostengünstige Entscheidungen treffen können.

Jobs im Gesundheitsbereich nur noch für Computerfreaks?

Die Programme dann zu nutzen wird keine Wissenschaft sein, sondern jedem problemlos möglich sein. Schließlich soll sie die Arbeit unterstützen und nicht erschweren. Wir von Promedis24 wissen, was die fleißigen Helfer in Krankenhäusern, in der Pflege und im sozialen Bereich jeden Tag auch so schon leisten müssen. Wir schaffen die perfekten Rahmenbedingungen für diesen Job, damit ihr euch ganz auf eure wertvolle Arbeit konzentrieren könnt. Sie suchen diesen perfekten Rahmen? Eine Arbeit voller Wertschätzung, Respekt und Verantwortung? Sie wissen nicht, ob Sie sich mit ihrer Qualifikation oder ihrem Zeitfenster überhaupt bewerben können für eine Arbeit im Gesundheitsbereich? Wir helfen ihnen gerne beim Traumjobfinden, Freizeitverwalten und Glücklich werden! Sie können sich jederzeit bei uns melden- wir freuen uns schon auf Sie!

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