Die blaue Gefahr – Wie schädlich ist Displaylicht am Arbeitsplatz?

Endlich Feierabend! Jetzt schön auf dem Sofa einkuscheln, die Lieblingsserie gucken und nebenbei nochmal schnell Mails checken. Aber nach zwei Stunden ist Schluss: Schlafenszeit. Morgen wird ein anstrengender Tag auf Station, da sollte man ausgeschlafen sein. Aber irgendwie stellt sich keine Müdigkeit ein. Naja, dann kann man ja genauso gut nochmal kurz die letzten Urlaubsvideos anschauen. Und es wird wieder später und später.

Was machen Handys mit unserer Gesundheit?

Ein kleines Gerät erobert unseren Alltag. Mittlerweile verbringen wir mehr Zeit vor einem Display als mit Schlaf, Tendenz steigend. Künstliches Licht ist in unserem Privat- und Berufsleben allgegenwärtig. Gleichzeitig erobern wilde Theorien zur Schädlichkeit die Welt: krebserregende Strahlung, Impotenz, Blindheit. Wer kann wissen, was Handys mit unserer Gesundheit machen? Schließlich gibt es noch keine aussagekräftigen Langzeitstudien. Als gesichert gilt allerdings die Annahme, dass Displaylicht in unseren Tag- Nachtrhythmus eingreift. Das Licht von Tablets, Smartphones, Laptop-Bildschirmen und Co. hat einen besonders hohen Anteil an blauem Licht. Für unseren Körper ist helles Licht mit hohem Blauanteil ein Signal dafür, wach zu bleiben. Genau das trifft auf natürliches Tageslicht zu, es beinhaltet verhältnismäßig viel blaues Licht. Wandert die Sonne abends Richtung Horizont, nimmt nicht nur die Helligkeit ab – auch der Blauanteil sinkt und das Licht erscheint gelblich bis rot. Die Folge: wir werden müde und schläfrig. Die Produktion des Schlafhormons Melatonin nimmt zu. Hier greifen jetzt die Displays an. Der hohe Blauanteil unterdrückt die Ausschüttung des Hormons und signalisiert dem Körper: Hey, es ist doch mitten am Tag, jetzt wird nicht geschlafen!

Wie schütze ich mich vor der blauen Gefahr?

Experten raten dazu, spätestens zwei Stunden vorm Schlafen keine beleuchteten Displays mehr zu nutzen. Wer auch abends nicht auf sein Smartphone oder Tablet verzichten möchte, sollte dessen Blaulichtanteil reduzieren. Viele Hersteller bieten in ihren Mobilgeräten einen Modus an, der den Blaulichtanteil der Bildschirme verringert. Wer ein älteres Smartphone ohne vorinstalliertem Blaufilter besitzt, kann selbst nachrüsten. Inzwischen wird eine große Auswahl an entsprechenden Apps angeboten. Um auch tagsüber seine Augen zu schützen, sollte es vermieden werden, über lange Zeit ungeschützt in helle Lichtquellen mit starkem Blauanteil zu schauen. Für die Arbeit am Monitor gibt es Brillen mit Blaulicht-reduzierender Beschichtung. Ein schöner Nebeneffekt der gelbgetönten Brillen ist die Verbesserung des Kontrastsehens und eine besser wahrgenommene Sehschärfe. Außerdem bieten viele Hersteller in ihren Monitoren inzwischen Bildmodi mit reduziertem Blaulichtanteil an. Generell sollte jeder auf einen bewussteren Umgang mit Smartphones achten. Wer nach fünf Stunden am Computer die ganze Pause verschwendet, um auf sein Handy zu starren, muss sich über Nebeneffekte nicht wundern.

Warum leuchtet das Handy überhaupt blau?

Die meisten Hersteller stimmen die Displays in Mobilgeräten auf kühlere Darstellung ab, damit das Bild besonders hell wirkt. Generell ist es nicht sinnvoll, den Blauanteil komplett wegzulassen. Die LEDs erzeugen nämlich ihre Farbtöne durch Weiß und die Mischung der Grundfarben Rot, Grün und Blau. Ohne Blau erhalten wir eine Darstellung, die sehr rot- oder grünstichig ausfällt. Das Bild würde weniger gegen natürliche, teils extreme Lichtverhältnisse bestehen, dafür wäre es angenehmer fürs Auge. Aber wenn man nichts erkennt außer düsteren Schemen, strengt es doch auch wieder an. Erst eine zusätzliche Blaukomponente sorgt für ein farbintensives und klares Bild. Erst zum Abend hin kann die Farbe zum Problem werden und sollte in Hinsicht auf einen gesünderen Schlaf reduziert werden.

Warum ist blau schädlicher als rot?

Um das leuchtende Display ranken sich viele Katastrophen-Geschichten. Dabei sind es nicht nur Verschwörungstheoretiker und Technikgegner, die Meinung machen. 2018 erhielt beispielsweise ein Artikel in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ viel Aufmerksamkeit. Ein Team der Universität Toledo will herausgefunden haben, dass der Blauanteil im Displaylicht von Smartphones und Computern Erblindung verursachen kann. Das kurzwellige Licht rege in den lichtsensiblen Zellen des Auges die Produktion schädlicher Moleküle an, so die Forscher. Allerdings ist diese Einschätzung umstritten. Das wissenschaftliche Komitee der EU- Kommission für Gesundheitsfragen erklärt hierzu, das „Studien zeigen, dass die Lichtintensität von LED-Displays, die in Fernsehgeräten, Computern, Handys und Spielzeugen verbaut sind, bei normaler Nutzung kein Risiko für die Augen darstellt.“ Das schlechte Gefühl bleibt. Und auch ein wenig Unsicherheit. Warum ist es gerade das blaue Licht, das als schädigend eingestuft wird? Blaue Lichtwellen gehören zu den kurzwelligen im sichtbaren Spektrum. Und je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher ist es. Blaues Licht trägt demnach die meiste Energie, flackert und blendet auch mehr als andere Farben. Dadurch treten schneller und häufiger Ermüdungserscheinungen an den Augen und auch Kopfschmerzen auf. Aber eine Netzhautschädigung konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Und eine gute Nachricht gibt es noch: Blaues Licht hebt die Stimmung wie kein anderes und steigert das Wohlbefinden!

Was macht mich glücklich?

Tageslicht macht also glücklich. Guter Schlaf mit weniger Blau und mehr Regenbogen auch. Eine tolle Familie und der Traumjob machen das Glück perfekt. Haben Sie ihren Traumjob schon gefunden? Sie suchen Ihr Glück im Gesundheits- und Sozialwesen? Promedis24 hilft Ihnen sehr gerne dabei, damit Sie bald wieder strahlen können. Unser Glück sind zufriedene Herzmenschen, die im Job voll aufblühen und ihr ganzes leuchtendes Potential einbringen. Mit maßgeschneiderten Arbeitsbedingungen, Lieblingsarbeitszeiten und extralanger Wunschliste machen wir Sie gerne berufsglücklich. Sie sind ganz aufgeregt und haben tausend Fragen? Schön! Wir freuen uns schon darauf, Sie kennen zu lernen!

Wissensdurst? Hier geht es weiter...

Entdecken Sie jetzt die vielfältigen Möglichkeiten in der wunderbaren Welt von Promedis24