Die Anti-Corona-Pille von Pfizer: Was sie kann und wann sie kommt

Erst der Impfstoff, jetzt ein Medikament: Pfizer arbeitet an einem Mittel gegen schwere Verläufe von Covid-19. Der US-Pharmakonzern ist hierzulande vor allem durch das Vakzin bekannt geworden, das er zusammen mit dem Mainzer Unternehmen Biontech entwickelte.  Nun soll ein Medikament aus demselben Haus folgen. Ein Hoffnungsschimmer in der Pandemie-Bekämpfung, ist das Coronavirus doch trotz weltweiter Impfbemühungen alles andere als eingedämmt. Im Gegenteil: Seine gefährlichen Mutationen breiten sich rasant aus und bringen, wie derzeit, die Gesundheitssysteme mancher Länder an den Rand des Zusammenbruchs.
Was hat es also auf sich mit der Anti-Corona-Pille, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen könnte?

Hemmstoffe verhindern Virusausbreitung im Körper

Bei PF-07321332, wie die Substanz momentan noch heißt, wird von Pfizer bereits seit vergangenem Jahr getestet und soll in Tablettenform zur Behandlung von Covid-19 breit verfügbar sein. Und so wirkt sie: Wer positiv getestet wird, beginnt mit der Einnahme des Präparats am besten sofort. Der enthaltene antivirale Wirkstoff verhindert dann, dass sich die Viren im Körper weiter vermehren. So soll schweren Krankheitsverläufen vorgebeugt werden. Das Medikament gehört zur Arzneimittelgruppe der Protease-Inhibitoren. Diese Hemmstoffe unterbinden schnell und effektiv die Weiterverbreitung von Viren und werden bereits seit Jahren zur Behandlung von HIV und Hepatitis C eingesetzt.

Studien zum Corona-Präparat

Bevor das Covid-19-Medikament zugelassen werden kann, bedarf es noch einiger Tests.  Laut Pfizer zeigte es bereits in den ersten Laborstudien eine starke antivirale Aktivität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Zurzeit befindet sich das Mittel in der sogenannten klinischen Phase-I-Studie, die in den USA durchgeführt wird.  (Stand Ende April 2021). Es wird in den USA gesunden Erwachsenen verabreicht und auf Verträglichkeit getestet. Gleichzeitig nimmt eine Kontrollgruppe Placebos ein. Erste Ergebnisse dieser Studienphase sind laut Pfizer Ende Mai zu erwarten.

In einer anschließenden Phase-II-Studie wird die Wirksamkeit des Medikaments an infizierten Personen überprüft. Am Ende gibt es eine großangelegte und weltweite Phase-III-Studie.
Laut Pfizer soll die Anti-Corona-Pille im Herbst 2021 auf den Markt kommen sofern sie alle Studienphasen erfolgreich durchläuft. Erweist sich das Mittel dabei als wirksam und sicher, wird es von der Arzneimittelbehörde geprüft, welche dann über eine mögliche Zulassung entscheidet.

Weitere Covid-19-Medikamente werden entwickelt

Pfizer schickt neben PF-07321332 auch noch einen weiteren Kandidaten als Covid-19-Therapie ins Rennen: Der Konzern entwickelt derzeit einen anderen antiviralen Wirkstoff, der als vielversprechende Option für schwer erkrankte Krankenhauspatienten gilt. Das Präparat gibt es nicht in Pillenform, sondern muss intravenös verabreicht werden. Es ist nicht als frühzeitige Behandlung oder bei milden Verläufen vorgesehen. Die Marktreife beziehungsweise Verfügbarkeit des Medikaments lässt sich noch nicht absehen, allerdings befindet es sich bereits in einer Phase-I-Studie mit hospitalisierten Patienten und zeigt gute Wirkung.

Neben Pfizer arbeitet auch der Schweizer Arzneimittel-Konzern Roche zusammen mit dem US-Unternehmen Atea Pharmaceuticals an Behandlungsmethoden für Covid-19. Eine Pille namens AT-527 soll vor schweren Krankheitsverläufen schützen und, wie das Pfizer-Präparat, im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen. Es ist also ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Pharma-Riesen, wie es bereits bei der Entwicklung der Corona-Impfstoffe zu beobachten war. Letztlich können Patienten davon natürlich nur profitieren, vorausgesetzt, die Medikamente werden flächendeckend zu haben sein und gerecht verteilt.

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