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Der Pflegebonus soll kommen - bloß wann?

Wo bleibt die versprochene Extra-Kohle? Im November verkündeten SPD, Grüne und FDP in ihrem Koalitionsvertrag, Pflegekräfte sollten einen großzügigen Corona-Bonus erhalten. Doch nun verschiebt sich dies immer weiter nach hinten.

Ursprünglich hatte die neue Regierung den Bonus schon Anfang Dezember in die Wege leiten wollen. Zu Weihnachten wäre er vielen Pflegehelden auch sehr gelegen gekommen. Jetzt verzögert sich die Aktion um Wochen, vielleicht sogar um Monate.

Verteilung der Prämien soll fair sein

Hatte die Ampel-Koalition nur leere Versprechungen gemacht? Nein, der Pflegebonus soll definitiv kommen, aber es fehlen noch einige verlässliche Daten, die nötig sind, um ihn gerecht zu verteilen. Dazu gehören zum Beispiel genaue Zahlen zu den Pflegekräften in den einzelnen Bereichen. Diese liegen momentan nämlich noch nicht vor. Damit es fair zugeht, soll darüber hinaus ermittelt werden, wer im vergangenen Jahr besonders herausgefordert war durch eine hohe Anzahl von Corona-Patienten auf den Intensivstationen. Diese Zahlen werden als sehr wichtig erachtet, damit sich niemand benachteiligt fühlt.

Zu eilige Zahlungen können zu Ungerechtigkeit führen

Bei dem Pflegebonus handelt es sich um eine Finanzspritze des Bundes in Höhe von einer Milliarde Euro. Sie soll die herausragende Leistung der Pflegenden in der aktuell äußerst brisanten Situation in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen honorieren. Herzmenschen der Pflegebranche sollen bis zu 3.000 Euro Bonus erhalten – steuerfrei! Man hofft nun auf eine Auszahlung im ersten Quartal 2022. Damit diese reibungslos gelingt, lässt sich die Politik lieber noch ein wenig Zeit. Wie Janosch Dahmen von den Grünen betont: „Was wir unbedingt vermeiden wollen, ist, dass Einzelne, die das Geld absolut verdient hätten, am Ende kein Geld erhalten, weil wir das Gesetz auf die Schnelle nicht gut gemacht haben." Das bekräftigte nun auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Der Pflegebonus sollte vor allem Pflegekräften bezahlt werden, die in der Coronapandemie besonders belastet waren. Dann kann der Bonus auch in nennenswerter Höhe angesetzt werden.“ Berücksichtigt werden sollten vor allem jene, die „ins persönliche Risiko gegangen“ seien. 

Pflegerat kritisiert Unterbezahlung von Pflegepersonal

Der Anspruch, gerecht vorzugehen, ist zwar lobenswert, doch könnten das die Bundesgesetzgeber sowieso nicht gewährleisten, sagt die Chefin des Deutschen Pflegerats, Christine Vogler. So würden die Bonuszahlungen an die einzelnen Einrichtungen gegeben, wo dann die Diskussion um deren faire Verteilung beginne. Dann müssten sich die Arbeitgebervertreter mit den Arbeitnehmervertretern einigen, wer denn das Geld kriegt. Es könnte Streit entbrennen, und am Ende würden sich noch Verwaltungskräfte beschweren, dass sie von der Prämie nichts bekommen hätten. Ein Rezept für Unfrieden, wie die Pflegerats-Chefin meint. Außerdem bezeichnet Vogler den Bonus als „Brotkrumen“. So sei es viel wichtiger, wenn Menschen in der Pflege dauerhaft und verlässlich deutlich mehr verdienten.

Vor allem haben die Alles-Geber und Immer-Weiter-Macher des Pflegewesens eines verdient: Wertschätzung. Und zwar sofort. Denn die Intensivstationen ächzen, die Zahl der Corona-Kranken ist auf einem Rekordniveau, und auch, wenn der Pflegebonus vielleicht für den Einzelnen ein Tropfen auf den heißen Stein ist – es würde schon helfen, wenn er so schnell wie möglich bei denen landet, die ihn verdient haben.

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