Bundesnotbremse: Wo wir jetzt negative Corona-Tests vorweisen müssen

Die sogenannte Notbremse im Kampf gegen Corona tritt in Kraft – und damit eine Testpflicht für den Besuch beim Friseur, im Zoo oder auch im Baumarkt.

Welche Maßnahmen die einzelnen Bundesländer in der Pandemiebekämpfung ergreifen wollten, war ihnen bislang selbst überlassen. Doch damit ist jetzt Schluss durch die beschlossene Änderung des Infektionsschutzgesetzes. In Landkreisen und Städten mit einer mindestens dreitätigen 7-Tages-Inzidienz von über 100 gelten nun strengere Regeln als bisher. Unter anderem bringt die Novelle die Pflicht mit sich, beim Besuch bestimmter Stätten des öffentlichen Lebens einen negativen Corona-Test vorzuweisen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Das gilt derzeit für ganze 350 Landkreise in Deutschland, die eine stabile Inzidenz von 100 aufweisen. Sollte der Wert in einer Region fünf Tage lang die 100 unterschreiten, so treten die Regelungen außer Kraft.

Negativer Covid-19-Test: Hier gilt die neue Regel

Wer einen Friseur-Termin hat, muss bei Inzidenzwerten von über 100 neben seiner FFP2-Maske auch einen negativen Test mitbringen. Das mag aufwändig klingen, doch hilft diese Maßnahme Friseurbetrieben auch wirtschaftlich: Durch die Testpflicht müssen sie nämlich bei hohen Inzidenzen – also über 150 – nicht mehr schließen.

Beim Einkaufen gilt eine ähnliche Regel. Bisher war das Lockdown-Shoppen von viel Verwirrung gekennzeichnet. Click & Collect? Termin-Einkaufen per Click & Meet? So richtig vereinfacht wird es jetzt auch nicht. Die Neuheit: Viele Geschäfte dürfen Kunden nur dann empfangen, wenn diese einen negativen Test vorlegen und zuvor einen Termin gebucht haben. Ab einer Inzidenz von 150 greift wieder das Click & Collect-Verfahren – und es darf nur noch bestellt und abgeholt werden. Zu diesen Geschäften zählen Möbel- und Einrichtungsläden, Küchenstudios und Baumärkte, Bekleidungs- und Schuhgeschäfte, Spielwarenläden, Kaufhäuser und Shopping-Malls, Autohäuser und Elektrogeschäfte.

Weiterhin kein Test erforderlich ist in Supermärkten und Discountern, Getränkemärkten, Apotheken, Reformhäusern, Babyfachmärkten und Sanitätshäusern, Drogerien und Kiosken, Buchhandlungen, Floristen und Gartenmärkten, Tierbedarf- und Futtermittelläden. Auch Wäschereien und Schneider können ohne Test besucht werden. Sie bleiben unabhängig von der Inzidenz geöffnet. Zoos und botanische Gärten verlangen ab einer 7-Tages-Inzidenz jedoch beim Einlass ein negatives Testergebnis.

Des Weiteren müssen Besucher von Alten- und Pflegeheimen nun bundesweit ein negatives Ergebnis vorzeigen können.

Bei privaten Treffen gibt es keine Testpflicht, und in der Öffentlichkeit oder in Privaträumen dürfen sich die Angehörigen eines Haushaltes wie bisher mit einem weiteren Menschen treffen – Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Wer sich vor einer Verabredung vorsichtshalber lieber testen möchte, kann das natürlich tun.

Welche Testen werden akzeptiert?

Als Nachweis, nicht mit dem Coronavirus infiziert zu sein, gelten Schnelltests oder Selbsttests. Schnelltests können elektronisch als Barcode per SMS oder E-Mail übermittelt werden. Größere Firmen und Geschäfte bieten den Antigen-Test, der von Laien selbst durchgeführt werden kann, vor Ort an. Das Ergebnis liegt innerhalb von maximal 20 Minuten nach der Durchführung vor – sie werden meistens in Rechnung gestellt.

Verbraucher können ihren Test auch selbst mitbringen, da bei kleineren Geschäften die Personalkapazitäten gewöhnlich nicht ausreichen, um Testungen anzubieten. Die Laientests sind in Supermärkten und Drogerien für rund 4 Euro zu haben. 

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