Corona-Chaos?
Keine Panik - We care for you!

Wir organisieren Ihre Kinderbetreuung und kümmern uns um Hol- und Bringservice für Risikogruppen.

Notfallhotline (deutschlandweit): 030/ 86 321 495-00

Babyblues – Geburten in Zeiten von Corona

Das haben sich natürlich alle ganz anders vorgestellt. Die Geburt eines Kindes gehört zu den schönsten und spannendsten Erlebnissen im Leben einer Familie. Frauen brauchen eine entspannte Atmosphäre und viel Kraft, die sie oft aus der Anwesenheit ihres Partners oder Familienangehörigen ziehen. Doch während der Corona-Pandemie dürfen werdende Väter in vielen Krankenhäusern nicht mehr bei der Geburt dabei sein. Die Gefahr einer Ansteckung ist einfach zu groß. Der Deutsche Hebammenverband kritisiert das scharf und die uneinheitlichen Regeln der Kliniken sorgen für Unmut.

Kreißsaal-Isolation im Krankenhaus: Der Albtraum werdender Mütter

Corona betrifft alle Menschen. Das Virus schließt auch werdende Mütter nicht aus. Zur Bekämpfung der mit der Corona-Pandemie verbundenen Gefahren für Patienten und Mitarbeiter lässt beispielsweise die Universitätsklinik Leipzig bei Entbindungen keine Begleitpersonen im Kreißsaal mehr zu. Die Rechte der Väter enden vor der Kreißsaal-Tür, denn der Klinikbetrieb geht vor. Die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, Ulrike Geppert-Orthofer, hat dazu eine klare Meinung: „Die Familie ist eine Einheit, deren Trennung während und nach der Geburt weitreichende Folgen für die Familienbindung und Familiengesundheit hat.“

Ein weiterer Faktor, der die Isolation im Kreißsaal verschärft: der Hebammenmangel. Frauen können während der Geburt nicht durchgängig von einer Hebamme betreut werden, oft sind die Geburtshelfer für drei oder vier Mütter gleichzeitig zuständig. Die Folge? Die Frauen sind wirklich mutterseelenallein im Kreißsaal und müssen diese extreme emotionale und körperliche Ausnahmesituation ohne Beistand durchstehen. Aber welche Lösung gibt es für dieses Problem? Eine andere Klinik? Tatsächlich gibt es keine einheitliche Regelung in Deutschland. Einige Geburtsstationen lassen werdende Väter im Kreißsaal zu, dafür nicht auf der Wochenbettstation oder umgekehrt. In anderen Kliniken läuft der Prozess wie gewohnt, nur unter Berücksichtigung der geltenden Schutzmaßnahmen, ab. Wer sich über den Status Quo informieren möchte, steigt kaum durch, denn die Handhabung ist laut der Deutschen Krankenhausgesellschaft nicht erfasst und kann sich täglich ändern.

Hebammen setzen auf Video-Beratung

Zudem haben viele Schwangere auch Angst, sich und ihr Neugeborenes in einer Klinik anzustecken. Der aktuelle Trend belegt: Die Nachfrage nach Hausgeburten oder einem geplanten Kaiserschnitt steigt. Doch damit sind wiederum ganz neue Risiken verbunden. Frauen mit Kaiserschnitt sind anfälliger für Komplikationen als Mütter, die auf natürlichem Weg ihr Kind zur Welt bringen. Er sollte nur in medizinisch begründeten Fällen durchgeführt werden. Hier gehört es zur Hauptaufgabe vieler Hebammen, aufgewühlte Nerven zu beruhigen und aufzuklären. Auch wenn das in Corona-Zeiten meist über Video-Anrufe funktioniert, werden junge Mütter umfassend von Hebammen begleitet. Sie nehmen ihnen die Ängste und bereiten sie, so gut es geht, auf das ungewöhnliche Szenario im Krankenhaus vor.

Aber ein Gutes hat die gesamte Situation immerhin: Durch die erzwungene Isolation konzentrieren sich die frischgebackenen Eltern ausschließlich auf ihr Neugeborenes. Der Familienbesuchs-Marathon, der immer lieb gemeint, aber für Mama und Säugling auch oft stressig ist, entfällt in der momentanen Situation. Und die junge Familie hat Zeit und Ruhe, sich kennenzulernen und die aufregenden ersten Wochen nach der Geburt intensiv zu genießen, ohne dass es ständig an der Haustür klingelt.

Geburtshelden bekommen Rückenwind bei Promedis24

Was für verrückte Zeiten! Als Baby-Begrüßer haben Sie eigentlich schon alles gesehen, aber ein Kreißsaal voller Aliens – so kommt einem das Personal in Schutzkleidung fast vor – dafür ohne Väter, ist auch für Sie neu. Aber Sie schreckt das nicht: Wenn das Baby kommt, lassen Sie alles stehen und liegen. Sie sind ein wertvolles Puzzleteil unseres Gesundheitssystems! Lassen Sie sich von Promedis24, dem Jobversüßer der Gesundheits- und Sozialbranche, die Nerven glattbügeln mit Traumjobs nach Maß!

Starten Sie mit Rückenwind in einen neuen Traumjob, der sich nach Ihren ganz persönlichen Wünschen richtet und Sie auch gerne in Ihre Lieblingsstadt entführt. Entdecken Sie neue Jobmodelle und Ihre Freiheit mit maßgeschneiderten Jobs von Promedis24. Neugierig geworden? Wir freuen uns schon auf Ihren Anruf!

Wissensdurst? Hier geht es weiter...

Entdecken Sie jetzt die vielfältigen Möglichkeiten in der wunderbaren Welt von Promedis24