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Anstieg des RS-Virus bei Kindern: Grund zur Sorge?

Eine neue Welle hat Deutschlands Kitas fest im Griff – und ausnahmsweise ist hier nicht die Rede von Corona. Nein, auffallend viele Kleinkinder erkranken derzeit an RSV, kurz für Respiratorisches Synzytial-Virus.

Atemwegsinfektionen bei Kindern früher als sonst

Erzieher erinnern sich: Vor Corona waren sie im Herbst und Winter täglich von  Schnoddernäschen umgeben, und das allgegenwärtige Hustenkonzert gehörte auch dazu. Doch dann kam die Pandemie, und viele Kleinkinder kamen ohne die üblichen Erkältungen durch die dunkle Jahreszeit. Der Grund waren die Corona-Maßnahmen: Nach den Kita-Schließungen, strengerer Hygiene und allgemein eingeschränkten Kontakten kamen die Kleinen schlicht nicht in Berührung mit bestimmten Erregern. Doch seit einiger Zeit trifft es Kitas doppelt hart: Halbe Gruppen liegen flach mit Atemwegsinfekten, vor allem das RS-Virus breitet sich rasant aus. Ärzte glauben an einen Nachholeffekt. Und der ging in diesem Jahr bemerkenswert früh los: Anstatt wie sonst im Dezember begann die Schniefnasen-Zeit für Kinder nun schon Mitte August. Ein Phänomen, das weltweit beobachtet wird: Größere RSV-Ausbrüche unter Kindern wurden bereits im Mai aus Israel und in den Sommermonaten aus den USA, Australien und Japan gemeldet. Kinder unter sechs Jahren sind für RSV besonders anfällig. Das RKI mahnte deshalb schon im Sommer an, sich auf ein ähnliches Szenario vorzubereiten. „In der Regel begegnen Kinder jedes Jahr RSV und bauen dabei einen gewissen Immunschutz auf", so die Experten. Diese Hilfe bei der Abwehr der Erreger fehle jetzt, weil es im letzten Winter wegen der Corona-Maßnahmen fast keine RSV-Erkrankungen gab.

Mehr Klinikeinweisungen von Kindern mit RSV

Während eine Infektion mit dem Virus bei Jugendlichen und Erwachsenen gewöhnlich mild oder gar symptomlos verläuft, kann sie insbesondere bei Kindern unter drei Jahren zu ausgeprägten Erkältungssymptomen führen. Dazu gehören Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen und Fieber. Meistens geht die Erkrankung mit einer Körpertemperatur von mehr als 38 Grad einher. Atemschwierigkeiten Schluckbeschwerden sind weitere mögliche Symptome.
Insbesondere für Frühgeborene sowie Babys mit Vorerkrankungen kann der Infekt der oberen Luftwege eine echte Gefahr darstellen. Das Robert Koch-Institut (RKI) berichtet zudem von einem starken Anstieg der Krankenhaus-Einweisungen wegen Infektionen mit dem RV-Virus bei Ein- bis Vierjährigen. Laut RKI wurden in den Jahren vor der Pandemie im Monat September rund 60 bis 70 Ein- bis Vierjährige pro Woche mit schweren Atemwegsinfekten in Kliniken eingewiesen, aktuell seien es doppelt so viele. Das Institut erwartet sogar noch einen weiteren Anstieg.

Kinderärzte: Kontakt mit Erregern ist wichtig für die Abwehr

Ein Grund zur Panik ist der bemerkenswerte Anstieg der Atemwegserkrankungen nicht. Vielmehr empfiehlt der Verband der Kinder- und Jugendärzte eine möglichst zügige Rückkehr zur Normalität. Denn nur, wenn wenn die Kleinen in Kontakt mit bestimmten Erregern kommen, kann sich ihr Immunsystem dagegen rüsten. Sollten Kinder mit milden Erkältungssymptomen also einfach in die Kita gehen? Eigentlich doch keine gute Idee, schließlich besteht ja auch das Corona-Risiko! Ein topfittes Kind mit leichtem Schnupfen muss nicht unbedingt zu Hause bleiben. Wichtig ist allerdings weiterhin für Eltern, den Nachwuchs regelmäßig – am besten zweimal die Woche – auf das Coronavirus zu testen. Das Kita-Personal wird es ihnen danken. Ansonsten rüsten sich die Pädagogik-Helden für die kalte Jahreszeit – und, viele, viele kleine Schnupfnasen.

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