Angst vor Spritzen? Damit ist jetzt Schluss!

Ja, Sie würden sich auch gerne gegen Corona impfen lassen. Und gegen Grippe. Allerdings gibt es da ein kleines Problem – ein kleines, sehr spitzes Problem! Sie gehören zu den Menschen, bei denen schon der Gedanke an eine Spritze oder an Blut heftige Angstgefühle auslöst. Bei einer Impfung oder einer Blutentnahme würden Sie direkt in Ohnmacht fallen. Keine Sorge, Sie sind nicht allein. Und Hoffnung gibt es auch.

Psychische Gesundheit: Wenn das Impfen unmöglich wird

Die Angst vor Spritzen ist weit verbreitet. Bei vielen Menschen geht ein Horrorfilm im Kopf los, wenn es um das Thema geht. Dabei werden zwei verschiedene Typen unterschieden: Einerseits die, denen der Anblick von Blut ein Grauen ist und andererseits jene, die tatsächlich Angst vor der Spritze haben. Besonders bei Menschen, die schon einmal bei einer entsprechenden Gelegenheit in Ohnmacht gefallen sind, kochen die Emotionen über, denn die Angst vor der Angst verstärkt die negativen Gefühle wie ein Brandbeschleuniger. Aber auch die Sorge vor der Peinlichkeit der Situation lässt den Puls galoppieren. In jedem Fall hilft es, mit dem Arzt schon im Vorfeld seine Phobie zu besprechen. Das medizinische Personal wird besondere Rücksicht nehmen und jeden Handgriff gerne erklären. Generell sind Fachkräfte mit Herz, die Gelassenheit und Geduld ausstrahlen, in diesem Fall Gold wert.

Es beruhigt den Patienten, wenn das Fachpersonal deutlich macht, dass es viel Erfahrung im Umgang mit Spritzen hat. Wenn Ängste ernst genommen werden, kann sich bereits ein entspannender Effekt einstellen. Das gilt besonders für ältere Menschen in Pflegeheimen, die eventuell die Situation nicht mehr richtig einordnen können. Je fürsorglicher das Vorgespräch verläuft, desto eher ist man bereit, sich anzuvertrauen und seine Ängste zu überwinden. Und wie sieht es mit Ablenkung aus? Bei Kindern greifen Ärzten ja gerne tief in die Trickkiste, wenn eine Spritze ansteht. Ein knalliges Ablenkungsmanöver kann bewirken, dass die Kleinen den Einstich nicht mal bemerken. Allerdings lassen sich Erwachsene mit ausgeprägten Angstsymptomen nicht mehr so leicht überlisten. Sie fürchten mehr als den unbekannten Schmerz und haben eine tiefsitzende, rationale Angst. Da müssen andere Geschütze aufgefahren werden.

Phobien dürfen nicht zu Vermeidungsverhalten führen

Wer eine richtig schlimme Phobie hat, neigt natürlich dazu, die angstauslösende Situation zu meiden. Wenn ich Angst davor habe, mit dem Fahrstuhl zu fahren, nehme ich logischerweise die Treppe. Das ist eine normale Reaktion. Geht es allerdings um die Gesundheit, liegt der Fall anders. Wer wegen seiner Angst vor Spritzen nie zur Vorsorgeuntersuchung geht, sich nie Blut abnehmen lässt oder jahrelang den Zahnarzt meidet, muss aktiv gegen die Phobie angehen. Ansonsten wird er schnell mit gravierenden gesundheitlichen Folgen zu tun haben. Das darf nicht passieren. In diesem Fall sollte über eine Psychotherapie nachgedacht werden. Eine Angst-Therapie kann heutzutage mit wenig Aufwand erstaunliche Ergebnisse erzielen. Aber vielleicht muss es gar nicht so weit kommen. Sehen wir mal, was man selbst tun kann, um eine Trypanophobie – die Angst vor Spritzen – in den Griff zu bekommen. Zuerst sollte man sich klar machen: Ich bin nicht allein. Es ist in Ordnung, eine Spritzenangst zu haben. Etwa jeder fünfte Deutsche fühlt vor einem Impftermin leichte Angstsymptome.

Die Ursache liegt oft in der Kindheit. Unangenehme Erfahrungen beim Arzt können später Phobien vor spitzen Nadeln hervorrufen. Vielleicht wurde die Furcht des Kindes nicht ernst genommen oder der Arzt war zu ungeduldig und es hat wirklich weh getan. Möglich ist auch, dass Eltern ihr Kind nicht gut vorbereitet haben oder es nicht angemessen trösten konnten. Schauen wir uns mal einige Tricks an, mit denen sich die Angst vor Nadeln überwinden lässt:

  • Zwingen Sie sich, logisch zu denken: Die Spritze hilft Ihnen, gesund zu bleiben. Der Schmerz wird schnell nachlassen. Die kurze Nadel wird keine Organe oder Blutgefäße treffen.
  • Klären Sie sich auf: Je mehr man über eine Situation weiß, desto realistischer sind die Vorstellungen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Befürchtungen.
  • Sie sind nicht verrückt: Die Angst vor Spritzen ist eine ärztlich anerkannte Phobie.
  • Stoppen Sie den Horrorfilm im Kopf: Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Gehirn sich in die wildesten Vorstellungen reinsteigert. Lenken Sie sich konsequent ab, wenn das Kopfkino wieder startet.
  • Erlernen Sie entspannende Atemtechniken: In Angstsituationen ist die Atmung beschleunigt, der Puls rast. Eine konzentrierte Atmung schafft Kontrolle. Üben Sie die Methoden schon vor dem Termin!
  • Fragen Sie nach Alternativen: Manche Substanzen können durch die Nase oder unter der Zunge platziert eingenommen werden. Vielleicht braucht Ihre Behandlung die Spritze nicht unbedingt. Das sollten Sie direkt beim Arzt erfragen.
  • Fragen Sie nach einer Betäubungscreme: Mithilfe spezieller Cremes lässt sich die Körperstelle für die Injektion betäuben. Sie werden den Einstich nicht spüren.
  • Trainieren Sie Ihren Kreislauf: Fällt in der Situation der Blutdruck rapide ab, kann es zu einer Ohnmacht kommen. Üben Sie, den Blutdruck durch progressive Muskelentspannung zu erhöhen. Stärken Sie Ihren Kreislauf durch regelmäßige Spaziergänge und kalte Duschen.

Und geben Sie vor allem nicht auf! Wenn es beim ersten Mal in der Praxis noch nicht auszuhalten ist, bleiben Sie beim nächsten Mal schon ein paar Minuten länger. Beim folgenden Termin schauen Sie sich vielleicht schon die Spritze genauer an und irgendwann gewöhnen Sie sich an das spitze Ding und gewinnen Vertrauen. Und wenn gar nichts mehr geht: Sie haben immer noch die Möglichkeit, sich von einem spezialisierten Verhaltenstherapeuten behandeln zu lassen. Seien Sie sich immer bewusst darüber: Ganz in Luft auflösen tut sich eine Phobie in den seltensten Fällen. Aber Sie werden es bestimmt schaffen, sich mit ihr zu arrangieren. Besonders, wenn es um etwas so Wertvolles wie Ihre Gesundheit geht.

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