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Alles zu seiner Zeit: Chronomedizin

Manche Menschen wachen jeden Morgen zur selben Zeit auf. Oder ihnen knurrt der Magen immer um zwei. Und sobald es dunkel wird, fallen ihnen die Augen zu. Bei diesen Menschen funktioniert die innere Uhr einwandfrei. Forscher der Berliner Charité haben nun herausgefunden, dass der persönliche Rhythmus auch helfen kann, Medikamente und Therapien wirksamer zu machen. Das klingt doch toll!

Therapien nach der inneren Uhr ausrichten und optimieren

Schon seit Jahrtausenden leben die Menschen nach einem Rhythmus, den ihnen die Natur vorgibt. Im Gehirn sitzt ein zentraler Taktgeber, der durch das Tageslicht aktiviert wird. Er beeinflusst nicht nur den Schlafrhythmus, sondern auch den Stoffwechsel, den Blutdruck, die Zellteilung und nicht zuletzt auch unsere Stimmung. Das ist unsere innere Uhr. Wir müssen ihr folgen, um uns gut und gesund zu fühlen. Herzmenschen der Gesundheits- und Sozialberufe wissen, wie viel Kraft es kostet, dem Takt entgegenzuarbeiten oder ihn wieder ins Lot zu bringen. Trotzdem ist es ziemlich schwer, seinen Rhythmus exakt zu beschreiben.

Forscher der Berliner Charité haben herausgefunden, wie die innere Uhr sichtbar gemacht werden kann. Bislang konnte jeder sie nur so ungefähr ticken hören. Wie sie funktioniert verstehen auch Forscher nicht ganz genau. Doch jetzt wurde ein Bluttest entwickelt, der die genaue Zeit der inneren Uhr bestimmt, und zwar um sie für Therapien zu nutzen. Der Test aus Berlin kann den Takt jedes Menschen ermitteln. Das ist insofern nützlich, als das die innere Uhr helfen kann, die Wirksamkeit von Medikamenten zu verbessern und ihre Nebenwirkungen zu verringern. Zudem ermöglicht der Test, Ergebnisse von körperlichen Untersuchungen unter der Berücksichtigung des individuellen biologischen Rhythmus besser einordnen zu können.

Medizin-Nobelpreis für die Beschreibung der inneren Uhr

Manche Medikamente schlagen zu einem bestimmten Zeitpunkt besser an. Denn unser Körper arbeitet nicht immer gleich. Das gilt für das Herz-Kreislauf-System genauso wie für den Stoffwechsel. Sämtliche Vorgänge schwanken rhythmisch. Mit diesem Arbeitsfeld beschäftigen sich Chronomediziner. Für die Beschreibung dieses Mechanismus der inneren Uhr erhielten die amerikanischen Wissenschaftler Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young im Jahr 2017 sogar den Medizin-Nobelpreis. Der 24-Stunden-Rhythmus unseres Körpers muss berücksichtigt werden, wenn es um die Wirkung von Medikamenten geht. Blutdruck und Herzfrequenz sind in der Nacht deutlich niedriger. Das sollten Ärzte bei der medikamentösen Behandlung bedenken. Gegen drei Uhr nachts ist der Blutdruck normalerweise am niedrigsten. Schon bevor wir wach werden, steigt er dann wieder leicht an. Kurze Zeit danach läuft unser Herz-Kreislauf-System bereits auf Hochtouren. Häufig lautet daher die Empfehlung der Mediziner, die Therapie mit Medikamenten gegen Hypertonie solle am besten frühmorgens erfolgen, möglichst noch bevor der Patient aufgestanden ist, damit die blutdrucksenkende Wirkung der Mittel so früh wie möglich einsetzt.

Auch bei Lungenerkrankungen gibt es deutliche zeitliche Muster. Viele Menschen leiden unter Asthma oder allergischen Reaktionen und die sind in der Nacht wesentlich ausgeprägter als am Tag. Bei der medikamentösen Therapie muss der Rhythmus der Lungenfunktion berücksichtigt werden. Medikamente gegen Asthma sollten folglich besser abends genommen werden. Auch Schmerzen empfinden wir je nach Tageszeit unterschiedlich stark. Am Nachmittag ist das Schmerzempfinden am geringsten. Lokale Betäubungen, etwa beim Zahnarzt, wirken dann bis zu dreimal länger als morgens. In der Nacht hingegen sind wir sehr empfindsam, wenn es um Schmerzen geht. Das liegt auch daran, dass wir nachts weniger Endorphine im Blut haben, die den Schmerz unterdrücken können. Auch auf Impfungen kann die Tageszeit Auswirkungen haben: Sie bilden zu bestimmten Tageszeiten einen höheren Antikörper-Titer, haben also eine bessere Effizienz. Untersucht wurde das anhand der klassischen Grippeimpfung. Diejenigen, die die Impfung am Morgen verabreicht bekamen, hatten vier Wochen später einen besseren Schutz als diejenigen, die die Impfung nachmittags erhalten hatten. Es hat also tatsächlich alles seine Zeit, auch in der Medizin und Pflege.

Traumjobs, die die innere Uhr respektieren? Klar, bei Promedis24!

Die innere Uhr kennen Sie nur zu gut! Wer im Krankenhaus oder der Pflege im Schichtdienst arbeitet, hat damit schon ordentlich zu kämpfen. Bis sich der Körper umgewöhnt hat, dauert es immer ein paar Tage, das weiß niemand besser als Sie. Es kostet ziemlich viel Kraft, oder? Kraft, die an anderer Stelle eigentlich dringend gebraucht wird. Wie wäre es, nur noch im Frühdienst zu arbeiten? Dann hätten Sie die Abende immer für Ihre Liebsten frei. Das klingt wie ein Traum, aber leider unrealistisch?

Träumen Sie ruhig weiter! Denn bei Promedis24, dem Profi der Arbeitnehmerüberlassung in der Gesundheits- und  Sozialbranche, werden Träume jetzt wahr. Senioren-Versteher bleiben, aber nur in Teilzeit? Kein Problem! Tabletten jonglieren, aber nur von 9-5? Wie Sie möchten! Sie sagen uns, was Sie zum Berufsglücklichsein brauchen und Promedis24 kümmert sich darum. Am besten, Sie rufen gleich mal an, damit Ihre Träume noch bunter und glitzernder werden, als Sie je zu hoffen gewagt haben.

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