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Alkoholfreier Monat: Was bringt der „trockene Januar“?

Im Januar völlig auf Alkohol verzichten – das ziehen zurzeit viele Menschen durch, die ihrem Körper mal eine Pause von den Giftstoffen schenken wollen. In dieser Zeit herrscht nach Weihnachts- und Silvesterfestlichkeiten sowieso meistens tote Hose. Und seit Omikron jetzt auch noch mit ungeheurer Wucht über uns wegfegt, ist den Wenigsten zum Feiern mit Freunden zumute – abgesehen davon, dass das angesichts der Corona-Lage auch keine gute Idee wäre. Aber wie viel bringt der alkoholfreie Monat eigentlich? Wirkt sich die Zeit der Abstinenz wirklich positiv auf unsere Organe aus?

Alkoholverzicht: Die Organe werden auf Kur geschickt

Während in Deutschland der Trend, im Januar nichts zu trinken, immer mehr Zulauf erfährt, ist dieser gute Neujahrsvorsatz in England schon lange beliebt und sehr verbreitet. Etwa vier Millionen Briten vollziehen jedes Jahr den „Dry January“. Kein Wunder also, dass sich Forscher von der Insel dafür interessieren, wie sich der Alkoholverzicht überhaupt auf den menschlichen Körper auswirkt. Bei einer Studie der Universität Sussex kam heraus, dass die Teilnehmer quasi einstimmig betonten, wie gut es ihnen ginge: Sie berichteten über besseren Schlaf, mehr Energie, ein verbessertes Hautbild, und es seien auch ein paar extra Pfunde gepurzelt. Letzteres ist tatsächlich kein Wunder, hat Alkohol doch nicht nur viele Kalorien, sondern regt auch den Appetit an und wirkt sich negativ auf den Fettstoffwechsel aus.
Was oft vergessen wird: Alkohol ist ein Gift und hat einen negativen Effekt auf viele Organe und Funktionen unseres Körpers. Zum Glück verfügen diese häufig über die Fähigkeit, sich gut wieder regenerieren zu können. Bietet also schon eine einmonatige Abstinenz unseren Organen einen Wellness-Urlaub? Ja, man kann mit solch einer Pause schon Erstaunliches erreichen.

Abstinenz ist eine Wohltat für den Magen

Wer zum Beispiel öfter mal zu Magendrücken oder gar einer Magenschleimhautentzündung neigt, sollte wirklich eine Weile (+auf) Wein, Bier und Co. verzichten: Alkohol regt nämlich die Bildung von Magensäure an und begünstigt somit Entzündungen. Das Erstaunliche: Der Magen kann sich komplett erholen, wenn wir mal ein bis zwei Monate nichts trinken.

Vier Wochen ohne Trinken: Das Herz darf wieder zur Ruhe kommen

Eine Untersuchung mit 3.000 Biertrinkern hat gezeigt, dass ab 0,8 Promille Alkohol im Blut jeder Dritte Herzrhythmusstörungen bekommt und jeder Vierte unter Herzrasen leidet. Das klingt erstmal erschreckend, aber man kann gegensteuern, da das Herz von ganz allein wieder in den richtigen Takt kommt. Ein Monat ohne Alkohol verhilft Menschen, die häufiger mal Herzstolpern erleben, zu einem erheblich besseren Grundgefühl und gesteigerter Fitness.

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben – schrumpft aber auch wieder!

Und dann ist da natürlich das Organ, welches uns im Zusammenhang mit Alkohol am ehesten einfällt: die Leber. Sie wird durch den Konsum besonders belastet, aber sie profitiert auch am meisten von der einmonatigen Pause. Man stelle es sich so vor: Die Leber ist für die Entgiftung und die Energieverteilung im Körper zuständig. Trinken wir häufig etwas, ist die Leber ständig dabei, Alkohol abzubauen und lagert diesen in Form von Fett ein. So entsteht die gefürchtete Fettleber, die teilweise auf das Doppelte der Normalgröße heranwachsen kann und häufig Krankheiten wie Adipositas (starkes Übergewicht) und Diabetes hervorruft. Die gute Nachricht: Der Körper ist ein solches Wunderwerk, dass sich sogar eine Fettleber wieder zurückbilden kann. Bereits nach vier Wochen ist das an den Leberwerten im Blut deutlich zu sehen.

Nach der Abstinenz-Zeit Alkohol in Maßen genießen

Der „trockene Januar“ ist also eine sehr gute Idee, da die positiven Auswirkungen messbar sind und wir das auch deutlich spüren. Manchen Menschen fällt der Verzicht jedoch ganz schön schwer, denn schließlich sind die Zeiten derzeit alles andere als leicht: Die Pandemie bereitet weiterhin Sorgen, vielleicht sogar mehr als je zuvor. Was fehlt, sind schöne Erlebnisse. Und dann auch noch diese fiese, dunkle Jahreszeit, in der wir uns befinden! Die meisten würden wohl bestätigen, dass im Januar ein allgemeines Stimmungstief herrscht. Das verführt ganz schön, beim abendlichen Netflixen eine Flasche Wein zu öffnen oder sich einen Gin Tonic zu mixen. Allerdings gibt es wunderbare Rezepte für alkoholfreie Cocktails, oder auch ein leckerer Tee oder Kakao am Abend kann für angenehme Stimmung sorgen. Einfach mal ausprobieren!

Ab Februar könnten die Januar-Abstinenzler ja dann wieder richtig bechern – oder? Nein, natürlich ist das keine gute Idee. Aber in Maßen sind alkoholische Getränke völlig okay. Es gibt bestimmte Mengen, die absolut unbedenklich sind. Empfohlen werden für Frauen nicht mehr als 12 Gramm reiner Alkohol pro Tag an maximal fünf Tagen in der Woche. 100 Milliliter Wein oder ein kleines Bier sind also prima. Männer vertragen mehr: Sie können sich doppelt so viel gönnen, also maximal 200 Milliliter Wein oder zwei kleine Gläser Bier.

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